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Sofia Jirau wird als Model mit Down-Syndrom zum Victoria's-Secret-Engel

Sofia Jirau wird zum Victoria's-Secret-Engel – und inspiriert damit Zehntausende

Wenn es um Träume geht, kennt Sofia Jirau keine Grenzen. Einen Meilenstein hat die 25-Jährige mit Down-Syndrom schon erreicht – nun folgt ein weiterer.
18.02.2022, 11:1019.02.2022, 12:02

Ein echter Traum ist wahr geworden: Sofia Jirau ist als Model bei der Modemarke Victoria's Secret unter Vertrag genommen worden. Die 25-Jährige habe sich schon immer gewünscht, für die Unterwäschemarke zu modeln: «Eines Tages habe ich davon geträumt, ich habe dafür gearbeitet und heute ist ein Traum wahr geworden», schreibt Jirau auf Instagram.

Dabei ist sie kein Engel wie jeder andere – nein, Jirau ist der erste Victoria's-Secret-Engel mit Down-Syndrom. Gemeinsam mit anderen Models wird sie im Rahmen der neuen Kampagne #WithoutLimits erscheinen.

Und das Model hat noch Grosses vor: «Jetzt geht's erst richtig los!», kündigt Jirau an. Sie wolle der Welt beweisen, dass man nicht aufhören soll, seine Träume zu verfolgen. Denn Jirau ist fest davon überzeugt, dass es keine Grenzen gibt.

Sofia Jirau war schon Teil der New York Fashion Week

Es ist nicht der erste Meilenstein des Models. Bereits im Jahr 2019 schrieb die Puerto-Ricanerin Geschichte, als sie an der New York Fashion Week, einer der grössten Modeveranstaltungen der Welt, über den Laufsteg schwebte. Ihr Debüt wurde weltweit gefeiert.

Mit ihrer Ankündigung – gemeinsam mit anderen Models für die neue Kampagne der Modemarke Victoria's Secret vor der Linse zu stehen – bringt Jirau gerade das Internet in Wallung.

So erhält sie für ihren historischen Instagram-Post sehr viel Zuspruch und Gratulationen. Über 60'000 Userinnen und User freuen sich für Jirau. «Sofia, du inspirierst mich. Deine Schönheit ist unbestreitbar und deine Entschlossenheit macht dich so beeindruckend. Ich feiere dich!», schreibt eine Userin.

Imagewechsel

An der Kampagne sind 17 weitere Frauen beteiligt. 2018 ist der Brand in Kritik geraten, weil der Dessous-Riese keine Plus-Size- und Transgender-Models engagieren wollte. Dies bescherte dem Label einen Image-Schaden, der sich durch sinkende Verkaufszahlen spürbar machte. Im vergangenen Jahr hat sich das Modeunternehmen dann doch dazu entscheiden, vielfältiger und diverser zu werden.

(cst)

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