Schweiz
Armee

Zwei Kampfjets begleiten Flugzeug aus dem Schweizer Luftraum

«Hot Mission»: Zwei Kampfjets begleiten Flugzeug aus dem Schweizer Luftraum

25.09.2022, 13:5825.09.2022, 13:58
ARCHIV -- ZUM TAGESGESCHAEFT DER WINTERSESSION, AM DONNERSTAG, 29. NOVEMBER 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES THEMENBILD ZUR VERFUEGUNG -- Two F/A-18 combat aircraft perform during a flight show of th ...
«Hot Mission» über der Schweiz.Bild: KEYSTONE

Die Schweizer Luftwaffe hat am Sonntagvormittag ein niederländisches Flugzeug ohne Funkverbindung bis zum italienischen Luftraum begleitet. Dabei kam es zu Überschallknallen durch die beiden in der «Hot Mission» involvierten F/A-18 Kampfjets.

Um 10.53 Uhr überflog das niederländische Flugzeug die Grenze bei Waldshut Richtung Schweiz, wie die Schweizer Armee am Sonntag mitteilte. Die Schweiz wurde laut der Mitteilung bereits 12 Minuten vorher von den französischen Behörden informiert, dass ein Flugzeug ohne Funkverbindung im Luftraum über Colmar sei.

Um 11.01 Uhr startete schliesslich eine Patrouille mit zwei F/A-18 Kampfjets in Payerne VD, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Die Patrouille habe das niederländische Flugzeug kurze Zeit später im Raum Samedan GR erreicht und den Piloten erfolgreich veranlasst, den Funkkontakt herzustellen. Das Flugzeug wurde schliesslich bis zum italienischen Luftraum westlich des Gardasees begleitet.

Die Armee geht von einem Pilotenfehler aus, wie Armeesprecher Daniel Reist auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Allerdings sei ein Flug ohne Funkkontakt stets mit Gefahren für die Bevölkerung verbunden. So könne die Luftverkehrsbehörde dem Piloten etwa nicht mitteilen, wenn er zu tief fliege. «Ein schnelles Eingreifen ist wichtig, damit es zu keinem Unfall kommt», so Reist.

Beim Flugzeug handelt es sich um eine PC12 von Pilatus, ein einmotoriges Mehrzweckflugzeug. Das Flugzeug startete im niederländischen Kempen. Der Grund für den Flug ist unbekannt. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
«Mit ihr auf dem Ticket könnte es eine ähnliche Dynamik geben wie 2015»
Bundesrat Guy Parmelin tritt per Ende 2026 zurück. Was hinterlässt er nach elf Jahren Amtszeit? Und wer aus der SVP hat gute Chancen, ihn zu beerben? Antworten hat Politologe Mark Balsiger.
Bundesrat Guy Parmelin hat seinen Rücktritt per Ende Jahr bekanntgegeben. Geht er, wenn es am schönsten ist?
Mark Balsiger:
Ja, er hat einen optimalen Zeitpunkt gewählt. In diesem Jahr hat er als Bundespräsident bislang eine gute Figur gemacht. Angefangen damit, wie er nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana volksnah und empathisch aufgetreten ist. Ausserdem hat er das Vertragspaket mit der EU und die Handelsbeziehungen mit Indien unter Dach und Fach gebracht. Das ist ein würdiger Abschluss.
Zur Story