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Messerattacke in Basler Tram: Kameras haben die Tat gefilmt, Aufnahmen gibt es aber keine

Die Basler Trams sind zwar mit Kameras ausgerüstet, die Aufnahmen werden aber nicht immer gespeichert.
Die Basler Trams sind zwar mit Kameras ausgerüstet, die Aufnahmen werden aber nicht immer gespeichert.
Bild: KEYSTONE

Messerattacke in Basler Tram: Kameras haben die Tat gefilmt, Aufnahmen gibt es aber keine

In einem Basler Tram hat sich eine Messerattacke ereignet. Doch trotz intakter Kamera im Fahrzeug kann die BVB die Aufnahmen nicht an die Polizei weitergeben. Der Grund: ein Speicherproblem.
10.04.2016, 07:0810.04.2016, 08:48

Die in Basler Trams gemachten Videoaufnahmen sind gefragt. Alleine bei der Baselland Transport AG (BLT) kommt es zu einer Auswertung pro Woche. Bei den Basler Verkehrsbetrieben (BVB) zog die Polizei kürzlich gleich von sechs Flexitys die Datenträger mit den Überwachungsbildern ein. Die 500 Gigabyte fassenden Festplatten kosten pro Stück 500 Franken. Für die BVB ist das zu viel Geld, um genügend Ersatzspeichermedien zu beschaffen. Deshalb sind zeitweise Trams im Einsatz, die zwar über aktive Kameras verfügen, aber die Aufnahmen nicht speichern.

Jetzt auf

Nun hat sich gemäss einem Bericht der «Schweiz am Sonntag» just in einem solchen Tram eine Messerattacke ereignet. Die Staatsanwaltschaft weiss nicht, wie sich die Tat abgespielt hat. Sie wüsste es, hätten die BVB kein Speicherproblem. Nun will das Transportunternehmen die Daten in ein zentrales System einspeisen. Damit stellen sich allerdings neue Probleme. (bz basel)

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