Schweiz
Blaulicht

Zürich: Spürhund findet Drogen in der Wiese vor der Dealer-Wohnung

Zürich: Spürhund findet Drogen in der Wiese vor der Dealer-Wohnung

Heroin und Kokain – das fand ein Spürhund der Zürcher Stadtpolizei in der Wiese vor der Wohnung eines mutmasslichen Drogendealers. Auch in der Wohnung wurden die Fahnder fündig.
13.06.2016, 15:2113.06.2016, 15:40

Die Stadtpolizei Zürich hat am Samstag im Kreis 3 drei mutmassliche Drogendealer festgenommen. Sichergestellt wurden rund 230 Gramm Heroin sowie über 90 Gramm Kokain. Ein Drogenspürhund hatte einen Plastikbeutel mit den Drogen auf einer Wiese vor einer Wohnung aufgespürt.

Kokainkonsum (Symbolbild).
Kokainkonsum (Symbolbild).
Bild: KEYSTONE

Kurz nach 19.30 Uhr hatte Betäubungsmittelfahnder an der Allmendstrasse eine Drogenübergabe zwischen zwei Männern beobachtet. Bei der anschliessenden Personenkontrolle wurden beim mutmasslichen Dealer, einem 46-jährigen Schweizer, eine kleinere Menge Bargeld und mehrere verkaufsbereite Portionen Heroin sowie Kokain gefunden. Der Mann wurde deshalb verhaftet.

Mehr zum Thema

Zürich

In der Wohnung des Dealers im Kreis 3 trafen die Fahnder auf zwei weitere Männer, einen 45-jährigen Schweizer und einen 44-jährigen Serben. Bei der Hausdurchsuchung wurden verschiedene Portionen Heroin und Kokain sowie rund 3200 Franken und 265 Euro sichergestellt, wie die Stadtpolizei am Montag mitteilte. Ein Drogenspürhund erschnüffelte ausserdem auf einer Wiese vor der Wohnung eine Plastiktüte mit über 200 Gramm Heroin sowie 80 Gramm Kokain.

Jetzt auf

Die beiden Männer wurden ebenfalls verhaftet. Der 45-jährige Schweizer wurde nach einer schriftlichen Befragung wieder entlassen. Die zwei anderen Festgenommenen mussten bei der Staatsanwaltschaft antreten.

(sda/aargauerzeitung.ch)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
«Mit ihr auf dem Ticket könnte es eine ähnliche Dynamik geben wie 2015»
Bundesrat Guy Parmelin tritt per Ende 2026 zurück. Was hinterlässt er nach elf Jahren Amtszeit? Und wer aus der SVP hat gute Chancen, ihn zu beerben? Antworten hat Politologe Mark Balsiger.
Bundesrat Guy Parmelin hat seinen Rücktritt per Ende Jahr bekanntgegeben. Geht er, wenn es am schönsten ist?
Mark Balsiger:
Ja, er hat einen optimalen Zeitpunkt gewählt. In diesem Jahr hat er als Bundespräsident bislang eine gute Figur gemacht. Angefangen damit, wie er nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana volksnah und empathisch aufgetreten ist. Ausserdem hat er das Vertragspaket mit der EU und die Handelsbeziehungen mit Indien unter Dach und Fach gebracht. Das ist ein würdiger Abschluss.
Zur Story