Schweiz
Immobilien

Bern: Sozialhilfebezüger sollen tiefere Mieten einfordern – und so der Stadt sparen helfen

Bern: Sozialhilfebezüger sollen tiefere Mieten einfordern – und so der Stadt sparen helfen

11.06.2015, 07:0911.06.2015, 08:09

Der Referenzzinssatz für Mieten hat ein Rekordtief erreicht. Davon wollen jetzt auch verschiedene Schweizer Städte profitieren. So will die Stadt Bern die Sozialhilfeempfänger dazu verpflichten, eine Mietzinssenkung zu verlangen.

«Wir haben hier Richtlinien erlassen, in welchen Fällen wir eine Mietzinssenkung einfach prüfen. Und das ist immer dann der Fall, wenn eine Wohnung mehr als 1200 Franken kostet und aufgrund der Umstände anzunehmen ist, dass hier ein Anspruch besteht», erklärt Felix Wolffers, Chef des Sozialamtes der Stadt Bern gegenüber SRF. Die Betroffenen würden dabei von der Stadt unterstützt. 

Zürich verzichtet auf eine Verpflichtung, die Devise bleibt Freiwilligkeit. Die Schweizer Sozialhilfekonferenz SKOS will auf den 1. Januar 2017 Richtlinien zu den Mietzinsen von Sozialhilfeempfängern in Kraft setzen. (dwi)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Sie sind wieder da: Nosferatu-Spinnen dringen in die Wohnungen ein
Das ängstliche Geschrei in Schweizer Quartieren nimmt wieder zu. Im Herbst suchen Nosferatu-Spinnen warme Wohnungen auf. Was du gegen die ungeladenen Gäste tun kannst und weshalb du sie trotzdem nicht fürchten musst.
Es ist Herbst. die Tage werden kürzer, die Nächte kälter und das Leben verschiebt sich langsam wieder ins Innere – auch für Spinnen. Eine Spinnenart löst bei vielen ihrer Betrachter besonders negative Gefühle aus: Die Nosferatu-Spinne.
Zur Story