Schweiz
International

Ami-Flugzeug in Zürich sorgt für Rätsel

US-Flugzeug in Zürich sorgt für Rätsel

Am Mittwoch meldeten mehrere Leute ein spezielles Flugzeug in Kloten: Ein offizielles Flugzeug der amerikanischen Regierung. Wer genau an Bord ist, ist nicht bekannt.
04.12.2025, 04:4504.12.2025, 08:24
Stefan Bühler, Michael Graber, Julian Spörri / ch media

Die Boeing 757 steht auf dem Flugplatz in Kloten. «United States of America» steht drauf, ebenfalls gross ist die amerikanische Flagge abgebildet. Ist der Vize-Präsident an Bord, dann gilt das Flugzeug offiziell als Air Force Two.

Ami flugzeug in zürich
Dieses Flugzeug stand am Mittwoch in Zürich.Bild: CHMedia

Doch wer ist damit in die Schweiz gereist und vor allem weshalb? Geht es um den Zolldeal? Sollen Friedensgespräche in der Schweiz geplant werden? Geht es um das WEF? Bei der Botschaft in Bern gibt man sich maximal wortkarg. «US-Regierungsvertreter reisen häufig rund um die Welt, um unsere aussenpolitischen Prioritäten voranzubringen», schreiben sie.

Wer im Flugzeug sitzt und was der Hintergrund ist, darüber will das Team von Neo-Botschafterin Callista Gingrich nicht öffentlich kommunizieren. CH Media hat jedoch erfahren: Der Besuch steht im Zusammenhang mit dem Weltwirtschaftsforum in Davos, das im Januar stattfindet. Es ist üblich, dass US-Vertreter im Vorgang zum Treffen vor Ort die Situation auskundschaften.

Die amerikanischen Behörden sind bekannt dafür, dass sie es bezüglich Sicherheit sehr genau nehmen. Dementsprechend sind auch immer sehr genaue Vorkehrungen nötig. Dieses Jahr gilt dies umso mehr: Denn US-Präsident Donald Trump hat seine Teilnahme am WEF angekündigt, wie CH Media Ende Oktober publik machte. Für Trump wird es nach 2018 und 2020 der dritte Besuch in Davos sein. (aargauerzeitung.ch)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Berichte: 17 Tote bei Massenpanik in Indien
Bei einer Massenpanik während eines religiösen Fests in der indischen Millionenstadt Kolkata sind nach Medienberichten mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche Personen seien verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden, berichteten der Sender NDTV und andere indische Medien. Die Opferzahl wurde laut der Zeitung «The Hindu» vom Regierungschef des Bundesstaats Westbengalen, Suvendu Adhikari, bestätigt.
Zur Story