Schweiz
Italien

An Street Parade gestohlen: 121 Handys an Grenze zu Italien sichergestellt

An Street Parade gestohlen: 121 Handys an Grenze zu Italien sichergestellt

20.08.2024, 10:3320.08.2024, 10:33

Die italienische Finanzpolizei hat in Como 121 mutmasslich an der Street Parade gestohlene Handys sichergestellt. Gefunden wurden die Mobiltelefone bei einem 40-jährigen Rumänen, der in einem Eurocity-Zug aus Zürich nach Mailand reiste.

Thousands of participants dancing through the streets during the 31th Street Parade in the city center of Zurich, Switzerland, Saturday, August 10, 2024. The annual dance music event Street Parade run ...
An der Street Parade wurden einige Handys gestohlen.Bild: keystone

Die Handys seien in einer Tasche versteckt und in Alufolie eingewickelt gewesen, schrieb die italienische Nachrichtenagentur Adnkronos am Dienstag. Alufolie kann die Handyortung bis zu einem gewissen Grad verhindern.

Alle Telefone waren mit SIM-Karten ausgestattet. Sie wurden von der Polizei beschlagnahmt.

Handys verschwanden während der Street Parade

Ermittlungen über das schweizerisch-italienische Polizei-Kooperationszentrum (CCPD) in Chiasso ergaben, dass die Mobiltelefone während der Street Parade in Zürich am 10. August gestohlen wurden oder verloren gingen. Durch weitere Ermittlungen sollen die Eigentümer der Handys ausfindig gemacht werden.

Der Mann mit rumänischen Wurzeln wurde wegen Hehlerei angezeigt, befindet sich jedoch auf freiem Fuss.

Eine Patrouille des Bundesamtes für Zoll- und Grenzsicherheit (BAZG) hatte bereits in der Nacht auf Sonntag nach der Streetparade bei einer Fahrzeugkontrolle in Rafz ZH im Grenzgebiet zu Deutschland rund 50 gestohlene Mobiltelefone sichergestellt. Die vier Autoinsassen stünden im Verdacht, an der Street Parade Taschendiebstähle verübt zu haben. (saw/sda/adnkronos)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Journalist erhält keine Einsicht in Bericht zu Liebesbeziehung von Bundesrichtern
Das Bundesgericht gewährt einem Journalisten keinen Zugang zum Expertenbericht zur Beziehung zwischen einem Bundesrichter und einer Bundesrichterin. Die Rekurskommission des Gerichts hat eine Beschwerde des Reporters abgewiesen.
Zur Story