Schweiz
SVP

SVP-Anhänger finden 50'000 Franken pro Crans-Montana-Opfer zu hoch

SVP-Anhänger finden 50'000 Franken pro Crans-Montana-Opfer laut Umfrage zu hoch

Der Bundesrat will Angehörige der Verstorbenen und Verletzten der Katastrophe von Crans-Montana VS mit einem Solidaritätsbeitrag von 50'000 Franken pro Opfer unterstützen. Gemäss einer Umfrage ist dies aus Sicht von SVP-Anhängerinnen und -Anhängern eher zu viel.
19.03.2026, 06:0019.03.2026, 06:25

Mit 37 Prozent beurteilte die Mehrheit der Befragten die Höhe von 50'000 Franken als «angemessen», wie die am Dienstag veröffentlichte Umfrage des Instituts Leewas zeigt. «Eher zu hoch» fanden ihn 31 Prozent, «eher zu tief» nur 11 Prozent. 21 Prozent verzichteten darauf, eine Angabe zu machen.

KEYPIX - Die Mitglieder der Grossen Kammer stehen zu einer Gedenkminute zu Ehren der Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana am Neujahrsmorgen, an der Fruehjahrssession der Eidgenoessischen Raete ...
Das Parlament will die Angehörigen von Crans-Montana-Opfern mit 50'000 Franken unterstützen.Bild: keystone

Der Anteil der Befragten, die den Solidaritätsbeitrag des Bundesrats als «eher zu tief» fanden, lag bei allen grossen Parteien zwischen neun und 14 Prozent. Bis auf die SVP beurteilte eine Mehrheit aller Parteien die 50'000 Franken als «angemessen». Die Befragten der SVP fanden den Beitrag mehrheitlich «eher zu hoch».

Der Beitrag aus der Bundeskasse soll zusätzlich zu den Leistungen des Kantons Wallis und der Versicherungen ausbezahlt werden.

An der Leewas-Umfrage, die vom 5. bis zum 8. März im Auftrag von Tamedia und «20 Minuten» durchgeführt wurde, nahmen 17’788 Personen aus der ganzen Schweiz teil. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
«Mit ihr auf dem Ticket könnte es eine ähnliche Dynamik geben wie 2015»
Bundesrat Guy Parmelin tritt per Ende 2026 zurück. Was hinterlässt er nach elf Jahren Amtszeit? Und wer aus der SVP hat gute Chancen, ihn zu beerben? Antworten hat Politologe Mark Balsiger.
Bundesrat Guy Parmelin hat seinen Rücktritt per Ende Jahr bekanntgegeben. Geht er, wenn es am schönsten ist?
Mark Balsiger:
Ja, er hat einen optimalen Zeitpunkt gewählt. In diesem Jahr hat er als Bundespräsident bislang eine gute Figur gemacht. Angefangen damit, wie er nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana volksnah und empathisch aufgetreten ist. Ausserdem hat er das Vertragspaket mit der EU und die Handelsbeziehungen mit Indien unter Dach und Fach gebracht. Das ist ein würdiger Abschluss.
Zur Story