Sport

Modolo fährt in heissem Schlusstanz allen davon – Sagan macht Zeit gut auf Martin

Tour de Suisse

Modolo fährt in heissem Schlusstanz allen davon – Sagan macht Zeit gut auf Martin

18.06.2014, 17:4118.06.2014, 17:41
Etappensieger Sacha Modolo beim Überqueren der Ziellinie.
Etappensieger Sacha Modolo beim Überqueren der Ziellinie.Bild: EPA/KEYSTONE

Sacha Modolo gewinnt die fünfte Etappe der Tour de Suisse im Sprint vor Peter Sagan. Die letzten Meter sind geprägt von einem Sturz, in den auch der Sprintstar Mark Cavendish verwickelt ist. Die Animatoren der fünften Etappe, die über 184 km von Ossingen nach Büren an der Aare führte, hiessen Sander Armée, Jaroslaw Marycz und Frederik Veuchelen. Dieses Trio setzte sich unmittelbar nach dem Start vom Feld ab und wurde erst 10 km vor dem Ziel wieder eingeholt.

Die letzten paar 100 Meter in Büren an der Aare hatten es in sich. 300 Meter vor der Ziellinie erfolgte zunächst eine scharfe Rechtskurve mit anschliessender kleiner Steigung. In dieser kamen sich Matthew Goss und Danny van Poppel in die Quere, wobei auch der Brite Mark Cavendish, der tags zuvor den Sprint in Ossingen gewonnen hatte, zu Fall kam. Nicht von diesem Sturz beeinträchtigt war der Italiener Sacha Modolo, der sich vor dem Slowaken Peter Sagan den Tagessieg sicherte. Dritter wurde der Deutsche John Degenkolb.

Mathias Frank als bester Schweizer auf Rang 5

Im Gesamtklassement gab es auch nach der fünften Etappe keine Veränderungen. Der Deutsche Tony Martin, Sieger des Auftakt-Zeitfahrens in Bellinzona, ist nach wie vor Leader. Sein Vorsprung auf den Holländer Tom Dumoulin beträgt weiterhin sechs Sekunden, Peter Sagan liegt als Dritter 14 Sekunden zurück. Bester Schweizer im Gesamtklassement ist Mathias Frank (0:29 zurück), der Gesamtfünfte des Vorjahres. In der Etappe vom Donnerstag wird es eine Premiere geben. Erstmals überhaupt seit der Kanton Jura existiert, macht die Tour de Suisse in Delsberg Halt. Die sechste Etappe von Büren an der Aare nach Delsberg, das heuer seinen 725. Geburtstag feiert, führt über 192,8 km. (tom/si)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen
70-Millionen-Transfer Manzambi – plötzlich gehen die Gegner ganz anders auf ihn los
Johan Manzambi muss gegen Slowenien erneut einige Attacken einstecken. Nati-Trainer Murat Yakin fordert die Schiedsrichter auf, den 20-Jährigen zu schützen.
Als sich der Abend in Luzern dem Ende zuneigt, macht sich Johan Manzambi an die Aufarbeitung dieses 2:1 gegen Slowenien. Im Hintergrund wummern die Bässe, manch ein Schweizer Fan gönnt sich noch einen Siegestrunk.
Zur Story