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Belinda Bencic

Viel Lob von Williams für Bencic nach Out in Paris kein Trost

Handshake: Bencic gratuliert Williams zum Sieg.Bild: Juergen Hasenkopf
«Nie zufrieden, wenn man verliert»

Viel Lob von Williams für Bencic nach Out in Paris kein Trost

Belinda Bencic musste auch beim dritten Aufeinandertreffen mit einer der Williams-Schwestern Lehrgeld zahlen. In der 1. Runde des French Open unterlag die letztjährige Junioren-Siegerin Venus Williams 4:6, 1:6.
25.05.2014, 17:5925.05.2014, 18:00
Belinda Bencic streckte sich gegen Venus Williams letztlich vergeblich. 
Belinda Bencic streckte sich gegen Venus Williams letztlich vergeblich. Bild: EPA

Das Resultat ist eindeutiger, als es der Vergleich zwischen der Schweizer French-Open-Debütantin und der siebenfachen Grand-Slam-Siegerin war. Vor allem im ersten Satz war Belinda Bencic nahe an einem Teilerfolg.

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Der 17-jährigen Ostschweizerin gelang das erste Break zur 3:2-Führung, doch die fast doppelt so alte Williams schlug sogleich zurück. Von den folgenden zwölf Games gewann die Schweizerin nur noch zwei. «Es war trotzdem nicht einseitig», betonte Bencic.

Williams: «Sie wird weit kommen»

«Aber ich gewann die entscheidenden Punkte nicht.» Tatsächlich stand es bei acht dieser verlorenen zehn Spiele mindestens 30:30. Im letzten Game wehrte Williams nochmals zwei Breakbälle ab und verwertete nach 1:16 Stunde ihren ersten Matchball zum Sieg.

Happy: Venus Williams ist eine Runde weiter.
Happy: Venus Williams ist eine Runde weiter.Bild: Reuters

Danach äusserte sich die US-Amerikanerin äusserst lobend über ihre junge Gegnerin. «Sie hat seit unserem ersten Duell grosse Fortschritte gemacht. Aufschlag, Return, mehr Erfahrung – alles ist besser geworden.» Sie prophezeit der im Kanton Schwyz wohnhaften Bencic deshalb eine goldene Zukunft. «Sie hat eine grossartige Einstellung, das wird sie weit bringen.»

Bencic: «Es fehlt schon noch einiges»

Bencic selber konnte sich über das Lob nur bedingt freuen. «Wenn man verliert, ist man nie zufrieden», sagte sie. «Ich bin ihr sicher etwas nähergekommen und konnte in den Ballwechseln gut mithalten.» Aber sie habe halt etwas mehr Fehler gemacht, verfüge über weniger Erfahrung.

Deshalb lautete Bencics Fazit: «Es fehlt schon noch einiges.» Auch vor zwei Wochen in Rom gegen Venus' jüngere Schwester Serena Williams, die Weltnummer 1, hatte sie keine Chance. (ram/si)

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