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Ein Weiterkommen ist Pflicht für den FC Luzern

Luzerns Idriz Voca, Zuerichs Benjamin Kololli und Luzerns Christian Schwegler, von links, im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Luzern und dem FC Zuerich in der Swissporaren ...
Luzerns Idriz Voca, Zürichs Benjamin Kololli und Luzerns Christian Schwegler, von links, im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Luzern und dem FC Zuerich in der Swissporarena in Luzern, am Sonntag, 28. Juli 2019. (KEYSTONE/Alexandra Wey)Bild: KEYSTONE

Ein Weiterkommen ist Pflicht für den FC Luzern

01.08.2019, 06:4601.08.2019, 06:47

Mit einem 1:0-Vorsprung geht der FC Luzern am Donnerstag in Toftir in das Rückspiel der 2. Runde der Europa-League-Qualifikation gegen KI Klaksvik. Das Weiterkommen ist für den FCL Pflicht.

Unterschätzen wird das Team von Thomas Häberli die Aufgabe am Schweizer Nationalfeiertag im hohen Norden kaum. Zu präsent ist noch das Hinspiel, als sich der FCL gegen den sehr kompakt stehenden Underdog eine Stunde lang schwer tat und erst in der Schlussphase deutlich überlegen agierte. Christian Schneuwly sorgte mit seinem Treffer in der Nachspielzeit immerhin dafür, dass sich die Färinger im Rückspiel nicht ausschliesslich auf die Defensive konzentrieren können.

Auch wenn den Luzernern im Hinspiel die erhoffte deutliche Zäsur nicht gelang, stehen die Chancen gut, erstmals seit 1992 in einem europäischen Wettbewerb wieder eine Runde weiterzukommen. Dass Klaksvik etwas offensiver agieren muss, wird dem FCL entgegenkommen, der sich nicht nur im Hinspiel, sondern auch am Sonntag beim 0:0 in der Super League gegen den FC Zürich im Angriff schwer tat.

Wesentlich besser funktioniert bislang die Defensive, was in erster Linie mit Torhüter Marius Müller zu tun hat, dem auffälligsten Luzerner Akteur in den ersten drei Pflichtspielen. Mit dem 26-Jährigen, der von RB Leipzig kam, scheint den Innerschweizern ein Glücksgriff gelungen zu sein. Beim Auftaktsieg in St. Gallen war Müller der Matchwinner, im Heimspiel gegen Klaksvik verhinderte er mit einer Glanzparade kurz vor der Pause ein Auswärtstor der Färinger, und auch beim 0:0 gegen den FC Zürich blieb der deutsche Keeper tadellos.

Behält Müller auch im Nordatlantik seine weisse Weste, stünde der FCL in der nächsten Runde, in der es am 8. und 15. August aller Voraussicht nach zu zwei Duellen mit Espanyol Barcelona kommen würde. Die Katalanen gewannen das Hinspiel gegen den isländischen Vertreter Stjarnan Gardabaer 4:0. (sda)

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