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St.Gallen-YB: Das sagt Schiedsrichter Alain Bieri zur Penalty-Wiederholung

Wahnsinn! YB holt dank Penalty-Chaos in der Nachspielzeit einen Punkt beim FCSG
Für alle Lameentierer!
Weil sich St.Gallen-Torhüter Ati Zigi zu früh von der Linie bewegt, wird der Penalty wiederholt.screenshot: srf

«Mit allen Mitteln um den Sieg gebracht» – St.Gallen kocht vor Wut, das sagt Schiri Bieri

23.02.2020, 19:2424.02.2020, 11:33

Was für ein Drama in St. Gallen! Die Ostschweizer fühlten sich im Spitzenkampf gegen YB (3:3) von Schiedsrichter Alain Bieri besonders in der Schlussphase ungerecht behandelt. So schreibt der offizielle Twitter-Kanal des FCSG, dass sie «mit allen Mitteln noch um den Sieg gebracht wurden».

Stein des Anstosses waren die aufwühlenden letzten Minuten der Partie. St. Gallen führte dank einem Treffer von Görtler in der 91. Spielminute mit 3:2. Doch wenige Sekunden vor Ablauf der Nachspielzeit gab Schiedsrichter Bieri in Absprache mit dem Video Assistent Referee (VAR) den Bernern einen Handspenalty. Hoarau scheiterte an Lawrence Ati Zigi doch Bieri liess den Versuch wiederholen, da der sich der St. Galler Goalie zu früh von der Linie bewegt hatte. Hoarau traf im zweiten Versuch und brachte YB zum letztlich schmeichelhaften Punktgewinn.

Nach der Partie äusserte sich Alain Bieri bei «SRF» zu der Situation: «Es muss ein Kontakt geben mit den Füssen auf der Linie, er ist zu früh weg. Mit dem VAR kann man das überprüfen, es ist messbar. Wir haben da keinen Interpretationsspielraum.» Zudem habe er den FCSG-Goalie vor der Ausführung gewarnt: «Ich habe ihm gesagt, er müsse mit dem Fuss auf der Linie bleiben, bis der Penalty ausgeführt ist. Er ist zu früh weg, der VAR hat mir das gleich gesagt und dann habe ich keine Wahl und muss den Penalty wiederholen lassen.»

Der vermeintliche Siegtorschütze Lukas Görtler nahm im Interview nach der Partie ebenfalls klar Stellung:

«Wenn du nach so einem Spiel noch so ein Tor reinkriegst, fragst du dich echt ‹Ist das noch der Fussball, den du liebst, den du geniesst zu spielen?› Dann hältst du einen Elfmeter in der 94. Minute und dann wird der zurückgepfiffen, weil der Fuss zu weit vorne war, was bei 100 Elfmetern 97 Mal vorkommt und das wird nie gepfiffen.»

YBs Christian Fassnacht äussert sich ebenfalls zur Szene:

«Das Reglement ist so. Wenn er zu früh geht, oder was auch immer war. Es wird seine Gründe haben, es wird auch stimmen. Von dem her ist es gerecht, dass wir noch einen Penalty machen konnten.»
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(zap)

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