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Chefvermarkter Bernie Ecclestone wettert: «Die Formel 1 ist so schlecht wie nie zuvor»

Chefvermarkter Bernie Ecclestone wettert: «Die Formel 1 ist so schlecht wie nie zuvor»

22.02.2016, 10:3622.02.2016, 14:21

Chefvermarkter Bernie Ecclestone fällt ein vernichtendes Urteil über die gegenwärtige Lage der Formel 1. Die «Formel 1 ist so schlecht wie nie zuvor», zitiert die «Daily Mail» den 85-jährigen Briten. Ecclestone äusserte sich vor dem Auftakt der Testfahrten in Barcelona am Montag. «Ich würde mein Geld nicht ausgeben, um mit meiner Familie ein Rennen anzusehen. Ausgeschlossen.»

Ecclestone führt diesen seiner Ansicht nach verheerenden Zustand auf jene Leute zurück, die nur den kurzfristigen Erfolg im Blick hätten. Als einen entscheidenden Faktor erachtet Ecclestone angesichts der jüngsten Dominanz von Mercedes die Vorhersehbarkeit der Rennausgänge. Deshalb schlägt der frühere Autoverkäufer, der seit mehr als 40 Jahren die Geschicke der Rennserie lenkt, einen angepassten Qualifikations-Modus für die Grand Prix vor.

Bernie Ecclestone ist mit dem Produkt «Formel 1» nicht mehr zufrieden.
Bernie Ecclestone ist mit dem Produkt «Formel 1» nicht mehr zufrieden.
Bild: SRDJAN SUKI/EPA/KEYSTONE

«Wir brauchen Wettbewerb im Racing», sagte Ecclestone. Seiner Überlegung nach könnte in der Zukunft ein Teil der Startaufstellung auf den Kopf gestellt werden, um mehr Spannung zu erzeugen. So könnte zum Beispiel der Schnellste nach der Qualifikation von Platz zehn aus starten, der eigentlich Zweitschnellste entsprechend von Rang neun und so weiter. «Diese Art sorgt für Wettbewerb unter den Jungs mit ähnlicher Geschwindigkeit», meinte Ecclestone. Solch ein neuer Modus würde bestimmt für Gesprächsstoff sorgen.

Körperlich sieht er sich in guter Verfassung. Allerdings sei er manchmal vergesslich, erzählte Ecclestone weiter. «Aber nur, wenn ich möchte.» (sda/zap)

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