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Rassismus

«Knien reicht nicht» – Basketballerinnen protestierten gegen Rassismus

Members of the New York Liberty, left, and Seattle Storm observe a moment of silence in honor of Breonna Taylor before a WNBA basketball game, Saturday, July 25, 2020, in Ellenton, Fla. (AP Photo/Phel ...
Ein Moment des Schweigens für die bei einem Polizeieinsatz gestorbene Breonna Taylor.Bild: keystone

«Knien reicht nicht» – wie diese Basketballerinnen gegen Rassismus protestierten

26.07.2020, 13:4126.07.2020, 13:47

Die Spielerinnen der US-Basketball-Profiliga haben den Saisonstart zu einem starken Zeichen gegen Rassismus in den USA genutzt. Vor dem Auftaktspiel der WNBA zwischen Seattle Storm und New York Liberty (87:71 für Seattle) verliessen die Basketballerinnen beim Abspielen der Nationalhymne die Arena und gingen zurück in die Garderoben.

«Knien scheint uns nicht ausreichend, um zu protestieren», sagte New Yorks Spielführerin Layshia Clarendon. Schon vor dem Auftakt hatte die WNBA angekündigt, ihre Saison dem Kampf um soziale Gerechtigkeit zu widmen.

Als die Spielerinnen in Bradenton im US-Bundesstaat Florida, wo die WNBA wegen der Corona-Pandemie ihre komplette Saison unter Ausschluss von Zuschauern austrägt, auf das Spielfeld zurückkehrten, hielten sie für 26 Sekunden inne, um Breonna Taylor zu würdigen.

Die schwarze Amerikanerin war im März im Alter von 26 Jahren bei einem Einsatz in ihrem Haus von Polizisten erschossen worden. Bislang hat es keine Anklagen gegen die involvierten Beamten gegeben. Auch auf den Trikots der Spielerinnen stand der Name Breonna Taylor. (ram/sda/dpa)

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