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Sportnews-Ticker: Carlos Alcaraz feiert ersten Titel seit Februar

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Alcaraz feiert ersten Titel seit Februar +++ Schwarz fährt nur noch punktuell Slalom

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
06.10.2026, 13:3606.10.2026, 13:36
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Marco Schwarz fährt nur noch punktuell Slalom
Marco Schwarz wird den Slalom «ausklingen lassen» und sich bereits in der kommenden Weltcup-Saison auf Riesenslalom, Super-G und ausgewählte Abfahrten konzentrieren.

Das gab der 31-jährige Österreicher am Dienstag an einem Medientermin in Wien bekannt. Er werde aber ab und zu weiterhin Slalom trainieren. Nach den Weltmeisterschaften in Crans-Montana ist es auch möglich, dass er ausgewählte Slaloms im Weltcup bestreitet. «Wenn es Sinn macht, es keine zusätzliche Belastung ist und ich keinem einen Platz wegnehme», so Schwarz. Auch ein Antreten beim Weltcupfinal ist möglich. (abu/sda/dpa)

Jannik Sinner muss Saison beenden
Jannik Sinner muss seine Saison vorzeitig beenden. Wie der Italiener in einem Video in den sozialen Netzwerken mitteilt, muss er sich wegen einer anhaltenden Verletzung im Knie einer Behandlung unterziehen.

Sinner, die Weltnummer 1, hat seit seinem Sieg in Wimbledon Mitte Juli nicht mehr auf der ATP-Tour gespielt und auch das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres, das US Open, verpasst. Zuletzt musste er seine Teilnahme am Masters-1000-Turnier in Schanghai absagen, das am Mittwoch beginnt.

Durch das vorzeitiges Saisonende ist es sehr wahrscheinlich, dass Alexander Zverev erstmals die Nummer 1 im ATP-Ranking übernehmen wird. Sinner kann in den verbleibenden Turnieren seine vielen Punkte aus der erfolgreichen Vorsaison nicht verteidigen. Zverev, der deutlich weniger Zähler zu verlieren hat, wird den Südtiroler deswegen schon bald einholen – unabhängig davon, wie erfolgreich der 29-jährige Deutsche selbst in den kommenden Wochen spielt. Aktuell trennen beide Athleten in der Weltrangliste noch 1280 Punkte. (car/sda/dpa)



Englischer Nationaltorwart Jordan Pickford muss vor Gericht
Mitte April soll der englische Nationaltorhüter Jordan Pickford an einer Kreuzung in der englischen Stadt Knutsford ein Vorfahrtsschild missachtet haben. Ein Polizist beobachtete den Vorfall von einer Ampel aus und nahm die Verfolgung auf. Pickford soll danach zunächst davongerast sein. Dem Beamten zufolge bemerkte der Torhüter den folgenden Streifenwagen und hielt an.

Im Rahmen des Einzelrichterverfahrens bekannte er sich schriftlich schuldig. Vor Gericht möchte er persönlich mildernde Umstände vortragen. Das Verfahren wegen Fahrens ohne die gebotene Sorgfalt wurde vergangene Woche formell vertagt. Die Verhandlung vor dem Amtsgericht Chester soll Anfang Dezember stattfinden. (car/t-online)

Ehemaliger Internationaler Brechbühl gestorben
Der langjährige Aussenverteidiger der Young Boys und 20-fache Schweizer Internationale Jakob Brechbühl stirbt im Alter von 74 Jahren.

Brechbühl, von allen «Köbi» genannt, prägte die Abwehr von YB in den 1970er- und frühen 1980er-Jahren. Am 1. Oktober verstarb er nach schwerer Krankheit, wie sein ehemaliger Verein mitteilt. Der nur 1,68 m grosse Brechbühl war ein rechter Aussenverteidiger mit Offensivdrang, der seine ganze Zeit als Fussballer – von den Junioren bis zu den Profis – bei YB absolvierte. Von 1971 bis 1983 kam er bei den Bernern auf 264 NLA-Spiele, den grössten Erfolg feierte er 1977 mit dem Cupsieg.

In der Schweizer Nationalmannschaft kam Brechbühl, der bei YB Ehrenmitglied war, auf 20 Einsätze. (nih/sda)


Schweizer Volleyballerinnen erstmals für WM qualifiziert
Die Schweizer Volleyballerinnen qualifizieren sich für die Weltmeisterschaft 2027. Das Turnier mit 32 Teilnehmern wird Ende August bis Anfang September in den USA und Kanada ausgetragen. Es ist das erste Mal überhaupt, dass ein Schweizer Nationalteam bei Männern oder Frauen an der WM vertreten sein wird.

Die Schweiz hat sich über ihre Position in der Weltrangliste qualifiziert. Die 14 bestplatzierten Teams, die dies nicht in der eigentlichen Qualifikation schafften, dürfen so ebenfalls an die WM reisen. Die Schweiz sicherte sich als Weltnummer 30 das letzte Ticket für das Turnier.

Zuletzt hatten die Schweizerinnen die Qualifikation für die EM 2026 verpasst. In den Jahren zuvor hatten sie sich für die Endrunden 2019, 2021 und 2023 qualifiziert. (nih/sda)
FC Zürich empfängt YB-Frauen im Cup
Im Schweizer Cup der Frauen kommt es am 24. und 25. Oktober zu den ersten Duellen von Super-League-Teams. Der FC Zürich empfängt im Achtelfinal die YB-Frauen. Mit Aarau, das den FC Basel empfängt, und Luzern, das gegen Rapperswil-Jona spielt, treffen weitere Equipen aus der höchsten Schweizer Liga aufeinander.

Wieder einmal gegen ein Super-Ligist spielen darf der FC Thun. Das Team, das in der vergangenen Saison abstieg, trifft zuhause auf die Grasshoppers. Servette Chênois, der Cupsieger der vergangenen Saison, hat mit dem FC Wil aus der NLB ein verhältnismässig leichtes Los gezogen. (abu/sda)

Bencic scheitert in Peking
Belinda Bencic (WTA 12) scheidet beim WTA-1000-Turnier in Peking im Sechzehntelfinal aus. Die Schweizerin verliert gegen die Amerikanerin Ann Li (WTA 30) 4:6, 3:6.

Vor allem der Verlust des ersten Satzes war für Bencic ärgerlich. Denn zunächst holte sie einen 1:4-Rückstand auf, gab beim Stand von 4:5 jedoch zum zweiten Mal ihren Aufschlag ab. Beim Satzball eilte die 29-jährige Schweizerin ans Netz, schlug den Smash aber direkt auf ihre Gegnerin, die mit ihrem Return den Satz für sich entschied.

Im zweiten Satz musste sich die an Nummer 9 gesetzte Bencic beim Stand von 1:2 erneut breaken lassen. Damit konnte die Schweizerin keine der drei Breakmöglichkeiten gegen sich abwehren. Nach diesem Rückschlag fand sie nicht mehr ins Spiel zurück - erspielte sich ihrerseits keine einzige Breakchance mehr. (car/sda)

Erster Challenger-Titel für Dylan Dietrich
Dylan Dietrich (ATP 363) hat zum ersten Mal ein Challenger-Turnier gewonnen. Der 22-jährige Zürcher bezwang am Sonntag in Columbus (USA) im Final den als Nummer 7 gesetzten Jordanier Abedallah Shelbayh (ATP 346) 6:3, 6:2. Es war sein fünfter Sieg am Hartplatz-Turnier im US-Bundesstaat Ohio.

Dank dem ersten Turniersieg auf der zweithöchsten ATP-Stufe verbessert sich der US-Universitätsmeister am Montag in der Weltrangliste um rund 100 Plätze in die Region von Mika Brunold, Dominik Stricker und Kilian Feldbausch. (nih/sda)
EM-Gold für Evenepoel – Schweizer weit vom Podest weg
Remco Evenepoel gewinnt in Slowenien trotz eines Sturzes EM-Gold im Strassenrennen. Der vierfache Zeitfahr-Weltmeister aus Belgien setzt sich nach 196 km im Zweier-Sprint gegen Giulio Ciccone um wenige Millimeter durch. Bronze sicherte sich im slowenischen Sencur mit knapp einer Minute Rückstand der Italiener Christian Scaroni.

Evenepoel hatte sich rund 33 km vor dem Ziel zusammen mit dem Italiener aus dem sehr kleinen Spitzenfeld abgesetzt. Dieser Angriff erfolgte nur gut drei Kilometer nach seinem glimpflich verlaufenen Ausrutscher in einer Rechtskurve. «Ich ging da etwas zu schnell in die Kurve, aber wir behielten danach die Nerven. Ansonsten lief für uns Belgier alles perfekt. Heute Abend werden wir diesen Sieg feiern», sagte Evenepoel im Siegerinterview. Gleichzeitig freute sich der 26-Jährige darüber, dass «ich im Profi-Radsport nun alle wichtigen Titel (Zeitfahren und Strassenrennen an Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften - Red.) zumindest einmal gewonnen habe».

Die Schweizer hatten mit der Entscheidung nichts zu tun. Bester des Swiss-Cycling-Quintetts wurde schliesslich Marc Hirschi als 15. Der Berner büsste gut zwei Minuten auf das Spitzenduo ein. (nih/sda)




Djokovic überrascht gegen Zverev
Novak Djokovic hat es noch nicht verlernt: Der 39-jährige Grand-Slam-Rekordsieger schaltet im Viertelfinal des ATP-500-Turniers in Peking den topgesetzten Deutschen Alexander Zverev aus. Djokovic rang den diesjährigen French-Open- und US-Open-Sieger in gut zweieinhalb Stunden mit einer starken Leistung 4:6, 6:4, 6:4 nieder. Zverev kann damit im Verlauf der Asien-Tournee Jannik Sinner noch nicht als Weltnummer 1 ablösen.

«Für diese Momente spiele ich immer noch. Die Motivation ist gross, wenn man sich gut fühlt und gegen die Besten gewinnen kann», sagte Djokovic im ATP-Interview. «Es war schwierig dieses Jahr, aber ich bin immer noch da und lasse die Jungen für ihr Geld arbeiten.»

Mit dem Sieg über Zverev schraubte Djokovic seine Peking-Gesamtbilanz auf 32:0 Siege. Nächster Gegner ist der als Nummer 3 gesetzte Russe Daniil Medwedew. Im zweiten Halbfinal duellieren sich der Pole Hubert Hurkacz und der Australier Alex de Minaur. (nih/sda/dpa/apa)
Elfyn Evans krönt seine Karriere mit dem ersten WM-Titel
Der Brite Elfyn Evans wird im Alter von 37 Jahren zum ersten Mal Rallye-Weltmeister. Mit einem komfortablen Vorsprung ins Saisonfinale in Sardinien gegangen, musste der Toyota-Fahrer allerdings noch gewaltig zittern. Sein schwedischer Teamkollege Oliver Solberg lag vor der 17. und letzten Wertungsprüfung nur noch einen Punkt hinter Evans, beging dort jedoch in der vorletzten Kurve einen Fehler. Dadurch kam Evans vor ihm ins Ziel und konnte den Weltmeistertitel feiern. Solberg musste sich mit dem Gesamtsieg bei der Rally Italia Sardegna begnügen.

Evans tritt die Nachfolge von Sébastien Ogier an und krönt damit seine Karriere, in deren Verlauf er lange als grosses Talent galt, den ganz grossen Erfolg aber häufig durch Pech oder eigene Fehler in entscheidenden Momenten verpasste. Er ist der erste britische Rallye-Weltmeister seit dem Titelgewinn von Richard Burns in der Saison 2001. (nih/sda)

Schweizer Podestplätze beim Murtenlauf
Beim 92. Murtenlauf überzeugten die einheimischen Läuferinnen und Läufer mit mehreren Podestplätzen und Schweizer Bestmarken.

Bei den Frauen gewann die Walliserin Oria Liaci über 17,17 km in 58:36 Minuten. Fabienne Schlumpf wurde in 1:00:06 Dritte. Damit nahm Liaci erfolgreich Revanche an der Zürcherin, die im Vorjahr in 1:00:17 gewonnen und sie um 17 Sekunden distanziert hatte.

Liaci verbesserte die Schweizer Bestmarke, die seit 1997 von der inzwischen verstorbenen Franziska Rochat-Moser gehalten worden war. Auch Rémi Bonnet und Matthias Kyburz waren gemäss den Organisatoren schneller unterwegs als Stéphane Schweickhardt bei dessen Schweizer Bestmarke von 1998. Der Freiburger und der Fricktaler belegten die Plätze 2 und 3 und mussten sich dem Sieger Brian Kipchumba aus Kenia im Endspurt beugen. (hkl/sda)

Golubic chancenlos
Viktorija Golubic bleibt beim WTA-1000-Turnier in Peking in der 3. Runde chancenlos. Die Zürcherin verliert gegen die tschechische Top-Ten-Spielerin Linda Noskova in knapp einer Stunde 2:6, 1:6.

Einzig zu Beginn des zweiten Satzes bot sich der Schweizerin (WTA 67) eine kleine Chance, als sie im ersten Game zu drei Breakbällen in Serie kam. Doch die Wimbledon-Siegerin schaffte mit fünf Punkten in Folge die Wende.

Damit ruhen die Schweizer Hoffnungen beim Turnier in Chinas Hauptstadt auf Belinda Bencic, die im Sechzehntelfinal auf die Amerikanerin Ann Li (WTA 30) trifft. (hkl/sda)

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