Wirtschaft
Digital

Zoom kauft US-Cloudunternehmen Five9 – für fast 15 Milliarden Dollar

Zoom kauft für über 13 Milliarden Franken Cloud-Firma, von der du noch nie gehört hast

19.07.2021, 06:3419.07.2021, 06:34

Der US-Videodienst Zoom übernimmt eigenen Angaben zufolge den Cloud-Software-Hersteller Five9.

Zoom habe einen Kaufvertrag mit Five9 im Wert von rund 14.7 Milliarden Dollar (13.5 Milliarden Franken) knapp geschlossen, teilte das Unternehmen am Sonntag mit.

Das Geschäft werde als operative Einheit von Zoom unter dem bisherigen Chef von Five9, Rowan Trollope, weitergeführt. Der Deal werde voraussichtlich in der ersten Hälfte des Jahres 2022 abgeschlossen sein.

Zoom ist während der Pandemie für viele Menschen im Homeoffice zum Synonym für Videokonferenzen geworden, mit denen sich Mitarbeiter austauschen, Kundengespräche geführt werden und sich Schüler mit Lehrern vernetzen. Der Online-Dienst geriet allerdings wegen Sicherheitslücken und Bedenken von Datenschützern in die Kritik.

Five9 hat seinen Sitz in der San Francisco Bay Area, genauer: in San Ramon. Das 2001 gegründete Unternehmen wird auf der eigenen Website als «führender Anbieter von Contact-Center-Software in der Cloud» bezeichnet.

(dsc/sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
20 skurrile und lustige Smartphone-Probleme
1 / 21
20 skurrile und lustige Smartphone-Probleme
Das Foto-Problembild: imgur
Auf Facebook teilenAuf X teilen
12 Dinge, die du während eines Video-Chats nicht machen solltest
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
120 Millionen Barrel: USA sollen EU-Staaten zur Freigabe von Dieselreserven zwingen
Die US-Regierung soll versuchen, EU-Staaten zur Freigabe ihrer strategischen Dieselreserven zu zwingen. Andernfalls droht sie mit einem Exportstopp für Diesel nach Europa.
Die US-Regierung versucht offenbar, EU-Staaten zu zwingen, ihre strategischen Dieselreserven zum Verkauf anzubieten. Laut dem «Spiegel» droht Washington damit, die Dieselexporte nach Europa zu stoppen, sollte die EU nicht darauf eingehen.
Zur Story