Wirtschaft
International

Uber soll in den Niederlanden 825 Millionen Euro Busse zahlen

Uber soll in den Niederlanden 825 Millionen Euro Busse zahlen

Die niederländische Datenschutzbehörde (AP) hat dem Taxiunternehmen Uber wegen des Verstosses gegen europäische Datenschutzregeln eine Rekordbusse von 825 Millionen Euro auferlegt.
21.08.2026, 16:5021.08.2026, 16:50

Das Unternehmen habe von 2020 bis 2022 Konten von Fahrern automatisiert gesperrt, ohne ihnen dies mitzuteilen.

FILE - The Uber logo appears above a trading post on the floor of the New York Stock Exchange, Aug. 16, 2019. (AP Photo/Richard Drew, File)
Uber Sexual Assault Verdict
Uber muss womöglich eine saftige Busse in den Niederlanden bezahlen. (Symbolbild)Bild: keystone

Nach europäischen Datenschutz-Regeln dürfen solche einschneidenden Entscheidungen nicht vollständig automatisiert erfolgen, teilte die Behörde mit. Ausserdem habe Uber das Recht der Fahrer auf Auskunft verletzt. Nach Ansicht der Aufsichtsbehörde geht es um einen schwerwiegenden Fall, was die hohe Geldbusse rechtfertige.

Uber will Berufung einlegen

Uber wies die Entscheidung nach Medienberichten zurück und will Berufung einlegen. Es ist eine der höchsten Geldbussen, die auf der Grundlage des europäischen Datenschutzrechts verhängt wurde.

Frankreich hatte den Fall zunächst angestrengt. Da das US-Unternehmen seinen europäischen Sitz in den Niederlanden hat, entscheid die Behörde auch in diesem Land. (sda/awp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Julius Bär kündigt Aktienrückkauf über 600 Millionen Franken an
Die Vermögensverwaltungsbank Julius Bär startet ein neues Aktienrückkaufprogramms im Umfang von bis zu 600 Millionen Franken. Die Bank hat dazu die Genehmigung der Finanzmarktaufsicht Finma erhalten, nachdem die Behörde am Dienstag den Abschluss der Untersuchung zum Signa-Debakel mitgeteilt hatte.
Zur Story