Wirtschaft
Schweiz

Schweizer Medikamentensektor hat Umsatz um 5 Prozent erhöht

Schweizer Medikamentensektor hat Umsatz um 5 Prozent erhöht

06.02.2026, 16:1006.02.2026, 16:10

Der Schweizer Medikamentensektor hat im vergangenen Jahr einen Umsatz zu Fabrikabgabepreisen von 8,1 Milliarden Franken erzielt, was einem Wachstum von 5 Prozent entsprach. Die vom Bund verfügten Preissenkungen haben das Wachstum dabei um 2,4 Prozent gedämpft.

Vom Medikamentenumsatz gingen knapp 7,1 Milliarden Franken zu Lasten der Krankenkassen, wie der Branchenverband Interpharma am Freitag unter Berufung auf eine Studie von Iqvia mitteilte. Haupttreiber der Mengenausweitung war die demografische Entwicklung und der damit zusammenhängende steigende Bedarf an medizinischen Leistungen.

Der Dämpfungseffekt von 2,4 Prozent der vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) verfügten Preissenkungen habe sämtliche Kosten kompensiert, die von Neueinführungen & Zulassungserweiterungen verursacht worden seien, betont Interpharma. Im Rahmen der letztjährigen Überprüfung hatte das BAG laut den Angaben die Preise von knapp 300 Arzneimitteln um durchschnittlich 12 Prozent gesenkt.

Weiter gestiegen ist der Anteil von Nachahmermedikamenten: So knackte der Generika-Umsatz mit 1,12 Milliarden Franken (+6,4 Prozent) zum zweiten Mal in Folge die Milliarden-Grenze. Der Umsatz der Biosimilars, also Nachahmerprodukte aus lebenden Zellen, legte sogar um 13,7 Prozent auf 255 Millionen Franken zu. (hkl/sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Breiter Widerstand gegen Musks Starlink-Pläne im Wallis
Elon Musks Unternehmen SpaceX will im Wallis eine der grössten Starlink-Bodenstationen Europas errichten. Dagegen wächst der Widerstand: Politiker von SP bis SVP stellen das Projekt infrage. Auch aus der Region gibt es Gegenwehr.
40 Antennen will SpaceX im Walliser Leuk aufstellen. Sie sollen als Verbindung zwischen dem herkömmlichen Internet und dem Satellitennetzwerk Starlink dienen. Obwohl Starlink in der Schweiz auch ohne die neue Anlage funktioniert, soll Leuk damit zu einem wichtigen europäischen Knotenpunkt des Systems werden.
Zur Story