Wirtschaft
Schweiz

Geschäftsleitung der CS verzichtet teilweise auf Boni

ARCHIVBILD ZUR BEKANNTGABE DES SALAERS 2016 VON CREDIT SUISSE CEO TIDJANE THIAM, AM FREITAG, 24. MAERZ 2017 - Tidjane Thiam, CEO du Credit Suisse Group, parle lors de la douzieme edition du Forum des  ...
Konzernchef Tidjane Thiam stand wegen der hohen Boni in starker Kritik.Bild: KEYSTONE

CS-Geschäftsleitung verzichtet nach heftiger Kritik auf einen Teil der Boni

14.04.2017, 06:3914.04.2017, 08:12

Der Konzernchef und die Geschäftsleitung der Grossbank Credit Suisse haben freiwillig eine Reduktion ihrer variablen Vergütung vorgeschlagen. Nach heftiger Kritik an der Entlohnung will das Management nun auf 40 Prozent der schon zugeteilten Boni verzichten.

Seit der Veröffentlichung des Vergütungsberichts gab es gemäss einer Medienmitteilung der CS von Donnerstagnacht einen Dialog mit verschiedenen Aktionären, die Vorbehalte bezüglich der zugeteilten variablen Vergütung für die Geschäftsleitung geäussert haben.

Daraufhin beschlossen Konzernchef Tidjane Thiam und die Geschäftsleitung, dem Verwaltungsrat vorzuschlagen, die bereits von dem Aufsichtsgremium zugeteilten Boni um 40 Prozent zu reduzieren. Laut Angaben des Geschäftsberichts bewegt sich dieser Verzicht bei ungefähr 20 Millionen Franken.

Darüber hinaus beschloss der Verwaltungsrat am Donnerstag in einer Sitzung, seine eigene Vergütung auf dem Niveau von 2015 und 2016 zu belassen und laut dem Communiqué auf die vorgesehene Erhöhung für 2017 zu verzichten. Für die Generalversammlung vom 28. April war ein entsprechender Tagesordnungspunkt für eine Anhebung vorgesehen gewesen. (sda)

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