Wirtschaft
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Schweizer WEF-Chef Alois Zwinggi verteidigt Trumps Teilnahme

Managing Director World Economic Forum Alois Zwinggi looks on during an interview in the 55th annual meeting of the World Economic Forum (WEF), in Davos, Switzerland, Firday, Jan. 24, 2025. (Michael B ...
Der Schweizer WEF-Chef Alois Zwinggi verteidigt die Teilnahme des US-Präsidenten am World Economic Forum 2026 in Davos.Bild: keystone

«Frage nach Ausladung stellt sich nicht»: WEF-Chef verteidigt Trumps Teilnahme

11.01.2026, 11:1511.01.2026, 12:27

Vom 19. bis 23. Januar findet das World Economic Forum (WEF) in Davos statt, zu dem sich hochkarätige Gäste aus aller Welt treffen. Auch Donald Trump ist eingeladen, was jedoch angesichts der jüngsten Ereignisse in Venezuela auf reichlich Kritik stösst.

Im Interview mit 20 Minuten verteidigt der Schweizer WEF-Chef Alois Zwinggi jedoch die Teilnahme des US-Präsidenten. «Wir wollen eine unparteiische Plattform für den Wettbewerb der Ideen sein», erklärt Zwinggi. Am WEF sollen «Repräsentanten unterschiedlichster Sichtweisen» teilnehmen. Daher stelle sich «die Frage nach einer Ausladung nicht», so Zwinggi.

Auf den Hinweis, dass Russland nach der Invasion in der Ukraine am WEF nicht mehr willkommen gewesen sei, entgegnet er: «Das ist etwas anderes.» Gegen Russland habe es international Sanktionen gegeben.

Zudem erwähnt der WEF-Chef, welche Themen besonders hoch auf der Agenda stehen würden. Die US-Zölle würden zwar dazu gehören, jedoch dürfe man «dieses einzelne Thema trotz der Tragweite nicht überbewerten». Es gehe darum, «alle grossen Themen der Welt auf der Agenda zu haben». Dazu würden auch KI gehören, oder wie Wohlstand innerhalb der planetaren Grenzen generiert werden könne. (hkl)

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