Digital
Facebook

Facebook ändert ab 2015 die Spielregeln: Darauf müssen sich Nutzer jetzt einstellen

Bild
Bild: DADO RUVIC/REUTERS
Noch mehr Daten für Mark Zuckerberg

Facebook ändert ab 2015 die Spielregeln: Darauf müssen sich Nutzer jetzt einstellen

26.11.2014, 17:5127.11.2014, 10:44

Facebook ändert erneut seine Nutzungsbedingungen und Datenrichtlinie. Ab dem kommenden Jahr werden zudem Werbeanzeigen auf den Nutzer-Profilen geschaltet, die aufgrund der Auswertung des Surfverhaltens ausserhalb des Netzwerks zusammengestellt werden.

Die Änderungen treten auf den 1. Januar 2015 in Kraft. Ihre Zustimmung erteilen die Nutzer, indem sie die Dienste des Netzwerks nach dem Zeitpunkt weiter nutzen. Es gilt also: Die neuen Regeln akzeptieren oder das Konto löschen.

Facebook erstellt die Werbeprofile seiner Nutzer bislang auf Grundlage ihrer Aktivitäten auf dem Netzwerk selbst. Nun werden dazu auch die ausserhalb von Facebook genutzten Apps und Internetseiten miteinbezogen. In den USA ist dies bereits seit einigen Monaten der Fall.

Wer beispielsweise im Internet nach Angeboten für seine nächsten Ferien sucht, könnte beim nächsten Besuch auf seinem Profil Werbung für Reisen angezeigt bekommen. Kauft jemand über das Internet eine Stereoanlage, werden auf seiner Facebook-Seite höchstwahrscheinlich Anzeigen für Lautsprecher oder anderes Zubehör eingeblendet. Wer dies nicht möchte, soll dies ausstellen können.

Um Datenschutzbedenken entgegenzutreten, veröffentlichte Facebook zudem eine interaktive Anleitung zu Grundlagen zum Datenschutz. Sie soll Nutzern dabei helfen, ihre Informationen auf Facebook zu kontrollieren. 

Mehr zum Thema

(oli/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
Sicherheitslücke beim Papst – Gebets-App legt Daten von 700'000 Konten offen
Eine Hackerin entdeckte auf der digitalen Gebetsplattform «Click To Pray» des Papstes frei zugängliche persönliche Informationen. Offenbar blieb das Problem über Monate bestehen.
Der Katholizismus kennt viele Wege zum Gebet: Perle um Perle gleitet der Rosenkranz durch die Finger, in Kirchen zünden Menschen Kerzen an und verbinden das flackernde Licht mit einer Bitte. Seit Jahrhunderten rufen Kirchenglocken zum Gebet. Die katholische Plattform «Click To Pray» verlegt diesen Ruf ins Digitale: Statt eines Glockenschlags genügt ein Mausklick, um Teil einer weltweiten Gebetsgemeinschaft zu werden. Doch offenbar gilt auch im digitalen Gebetsraum: Der Himmel mag alles sehen – die Gläubigen sollten es besser nicht können.
Zur Story