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Mehr als 6000 Ebola-Fälle im Kongo bestätigt

Mehr als 6000 Ebola-Fälle im Kongo bestätigt

Seit der Bekanntgabe des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo sind in dem zentralafrikanischen Land mehr als 6000 Krankheitsfälle bestätigt worden.
31.08.2026, 14:5731.08.2026, 14:57

Experten gehen allerdings von einer hohen Zahl nicht erfasster Fälle aus. Nach Angaben des Informationsministeriums erkrankten 6041 Menschen nachweislich an Ebola, 2911 von ihnen starben. Derzeit befinden sich den Angaben zufolge 619 Menschen in Isolation oder Behandlung.

epa13189624 A woman walks past a poster about Ebola prevention in Mambasa, Ituri, Democratic Republic of Congo, 24 August 2026. The Ebola outbreak has reached Mambasa, where the local branch of the No ...
Ein Plakat zur Ebola-Prävention in einem Dorf in der Demokratischen Republik Kongo.Bild: keystone

Ebola-Fieber ist eine lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen und löst ein hochansteckendes Fieber mit Durchfall und Blutungen aus.

Der aktuelle Ausbruch ist besonders schwer einzudämmen, auch weil es für den Ebola-Erreger vom Typ Bundibugyo bislang weder einen speziellen Impfstoff noch eine spezielle Therapie gibt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte den Ausbruch Mitte Mai bekanntgegeben.

Angesichts der schon damals hohen Zahl der Krankheitsfälle gehen Experten davon aus, dass die ersten Ebola-Fälle womöglich schon im Februar unerkannt auftraten. Zunächst war die nordostkongolesische Provinz Ituri betroffen. Mittlerweile gibt es Fälle in sechs Provinzen des zweitgrössten afrikanischen Landes.

Seit Anfang Juli läuft die klinische Testung zweier antiviraler Therapieverfahren. Ausserdem startete in der vergangenen Woche ein klinisches Testverfahren mit dem Impfstoff Ervebo, der für den häufigeren Zaire-Erreger zugelassen ist. Vermutungen, der Bundibugyo-Erreger könne mutiert sein, haben sich nach Angaben der afrikanischen Gesundheitsbehörde Africa CDC nicht bestätigt. (sda/dpa)

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