Zürich
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Two OBikes are placed next to a bicycle stand at the Toni-Areal in Zurich, Switzerland, photographed on September 7, 2017.

Zwei OBike Fahrraeder stehen neben einem Velostaender nahe des Toni-Areals in Zuerich, aufgenommen am 7. September, 2017. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Sollen bald verschwunden sein: Ein oBike in der Stadt Zürich. Bild: KEYSTONE

Abgang von oBike aus Zürich – Stadt muss für Entsorgung der übrig gebliebenen Velos sorgen



Eigentlich hätten die 600 gelb-grauen Fahrräder bis Ende Juni von den Strassen Zürichs verschwinden sollen: Das in finanzielle Schwierigkeit geratene Bikesharing-Unternehmen oBike hatte den Stadtzürcher Behörden im Juni mitgeteilt, ihre Flotte einzusammeln und sich aus der grössten Schweizer Stadt zurückzuziehen. Zu diesem Zweck hatte man eine regionale Umzugsfirma beauftragt, die Fahrräder einzusammeln. 

In der Folge einigte man sich auf die Abzugsfrist von Ende Juni. Diese hat oBike verpasst: Weiterhin sind zahlreiche Velos im öffentlichen Raum anzutreffen. Das Einsammeln wird durch die Tatsache erschwert, dass das GPS-Ortungssystem der Fahrräder nicht mehr funktioniert, wie die NZZ berichtet. Es sei deshalb zweifelhaft, ob die verbleibenden oBikes von der Umzugsfirma eingesammelt werden – und wie viele davon sich überhaupt noch in Zürich befinden. Weder oBike noch die Umzugsfirma waren erreichbar.

Loro hasst die Dinger: «oBikes sind der McDonalds der Velos!!»

Video: watson/Laurent Aeberli, Emily Engkent

Somit könnte das Einsammeln an der Stadt Zürich hängenbleiben. Denn für oBikes gelten die gleichen Regeln wie für andere Velos auch. Bleiben sie mindestens vier Wochen unbewegt auf öffentlichem Grund stehen, werden sie von Entsorgung und Recycling Zürich (ERZ) eingesammelt. Diese Frist läuft bei den oBikes Ende Juli ab.

Theoretisch könne oBike die eingesammelten Velos dann gegen einen Beitrag von 50 Franken wieder auslösen. Angesichts der Tatsache, dass an verschiedenen Orten in Europa bereits hunderte fabrikneue Fahrräder des Singapurer Unternehmens zum Verschrotten eingelagert sind, dürfte das kaum geschehen. Bleibt die Stadt auf den eingesammelten oBikes sitzen, werden diese an einen Schrotthändler verkauft. (cbe)

Wahre Velokultur in Zürich: Bilder der Offenen Rennbahn in Zürich-Oerlikon

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    Alle Leser-Kommentare
  • critico 10.07.2018 08:28
    Highlight Highlight man könnte die ganzen z.bsp. für fr.50.00 verkaufen statt gleich vom schrotthändler zu sprechen. alteisen könnte man ja eigentlich auch selber entsorgen ohne zwischenhändler...
  • DanielaK 09.07.2018 17:20
    Highlight Highlight Wo kann man sich da melden wenn man eins möchte, welches nicht abgeholt wurde? Bremsen reparieren oder so würde für 50.- auch noch drin liegen und den Korb auf dem Foto könnte ich ganz gut gebrauchen um Arbeiten und Einkaufen zu verbinden.
    • Michel Monnet 10.07.2018 12:11
      Highlight Highlight Liebe Daniela. Ecke dtauffacherquai und morgartenstrasse, auf der Seite der Sihl, liegt noch eines herum..
    • DanielaK 10.07.2018 18:05
      Highlight Highlight Danke dir! Vielleicht gibts bald einen Ausflug in die grosse Stadt...
  • Labbarabbaber 09.07.2018 13:48
    Highlight Highlight Oder einfach statt recyclen nach Afrika schicken :)

    http://velafrica.ch/de/Was_wir_tun
  • Sherlock.H 09.07.2018 13:38
    Highlight Highlight Wieso nicht einfach sämtliche Schlösser entfernen und so lange als kostenlose Leihräder rumstehen lassen, bis sie defekt sind?
    • Nonvemberbal 09.07.2018 14:45
      Highlight Highlight Du hast dir die Frage schon selbst beantwortet. Weil es kostenlos wäre!
  • Juliet Bravo 09.07.2018 13:15
    Highlight Highlight Die Velos waren mehr Mittel zum Zweck bei OBike. Datensammeln und weitergeben war das eigentliche Geschäftsmodell.

    https://m.srf.ch/news/regional/zuerich-schaffhausen/umstrittener-veloverleih-daten-von-o-bike-kunden-fliessen-offenbar-nach-china

    • Göönk 09.07.2018 16:52
      Highlight Highlight Ich glaube ja eher, das Geschäftsmodell war, die Kautionen einzusacken und dann verschwinden...
    • Juliet Bravo 09.07.2018 20:14
      Highlight Highlight Stimmt natülich auch! Wieviel haben die Leute bezahlt? War über 100 Stutz meinte ich.
  • andrew1 09.07.2018 12:39
    Highlight Highlight Doch doch sehr ökologisch.
  • Madmessie 09.07.2018 12:01
    Highlight Highlight Vielen Dank Globalisierung.
  • Apfelstrudel 09.07.2018 11:43
    Highlight Highlight Sieht dann etwa so als...
    Benutzer Bild
  • Oh Dae-su 09.07.2018 11:40
    Highlight Highlight Och die sollen die einfach auf einen Haufen werfen, so wie es die Chinesen auch machen. Dann kann jeder der will sich einfach eines der Fahrräder aussuchen und mit nach Hause nehmen :P
    So sah es z.B. in der nähe unseres Büros in Shanghai (es gibt dort übrigens etwa 4 Millionen Share-Bikes) aus:

    Benutzer Bild
  • Durolex 09.07.2018 11:26
    Highlight Highlight wie wärs mit versteigern?
    • dä dingsbums 09.07.2018 12:23
      Highlight Highlight meinst du die will jemand haben?
      ich würde keine 5.- dafür bieten
    • Schlange12 09.07.2018 12:39
      Highlight Highlight Wieso dä dingdbums? Sind die so scheisse oder was ist an diesen nich in Ordning? Bitte allen nicht Zürcher
      erklären. Danke
    • Kong 09.07.2018 13:07
      Highlight Highlight @ Schlange12
      Ist nicht repräsentativ, aber meine Erfahrung. Nett zum geradeausfahren. Leider die 1 Gang Geschichte mit fragwürdiger Übersetzung aufwärts ziemlicher Challenge. Die Bremsen waren ziemlich durch (oder von Beginn weg schlecht?). CHF 5.- sind die schon wert, aber die Spitze der Zweiradtechnologie war's also nicht :-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • pun 09.07.2018 11:01
    Highlight Highlight Eine peinliche Posse, die irgendwie absehbar war. Wer soll denn diese hunderten Bikes mietbenutzen, wenn Zürich eh schon eine Velostadt ist und gefühlt 75% der Bevölkerung ein Velo hat?
    • Alterssturheit 09.07.2018 11:14
      Highlight Highlight Das war schon beim Markteintritt absehbar und ich verstehe nicht, dass die Stadt von den Anbietern im voraus eine Summe XY kassiert, um solche Schäden berappen zu können. Nun hats der Steuerzahler am Hals....
      Bei jedem Elektrogerät bezahle ich beim Kauf gleich die Entsorgungsgebühr mit, warum nicht hier.
    • JJ17 09.07.2018 11:27
      Highlight Highlight Vielleicht die restliche 25%? ;)
    • Bruno S.1988 09.07.2018 11:29
      Highlight Highlight Es sind vor allem einfach nur schlechte Velos. Ein Velo ohne Gangschaltung in Zürich? Da ist man zu Fuss schneller unterwegs...
    Weitere Antworten anzeigen

Offen gesagt

«Lieber Herr Berset, Sie müssen das jetzt regeln ...»

Vergangenes Wochenende passierte, was sowieso passiert wäre, Lockerungsschritte hin oder her: Die Jugend tanzte und wird zum Sündenbock gemacht. Damit hat die Entsolidarisierung in der Bevölkerung begonnen. Das ist gefährlicher als jeder einzelne Infektionsherd.

Lieber Herr Berset

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