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US-Börsenaufsicht will halbjährliche Firmenberichte erlauben

US-Börsenaufsicht will halbjährliche Firmenberichte erlauben

Die US-Börsenaufsicht SEC will in den USA notierten Unternehmen erlauben, über ihr Geschäft nur noch alle sechs Monate zu berichten, statt jedes Vierteljahr wie derzeit.
06.05.2026, 03:5806.05.2026, 03:58

Der Vorschlag der SEC geht in eine 60-tägige Kommentarphase. Danach können die Regeln von der Behörde per Abstimmung geändert werden. US-Präsident Donald Trump hatte sich zuvor dafür eingesetzt, die Quartalsberichtspflicht abzuschaffen.

Paul Atkins, Chairman of the U.S. Securities and Exchange Commission, speaks during a closing bell ceremony at the Nasdaq MarketSite, Tuesday, Dec. 2, 2025, in New York. (AP Photo/Yuki Iwamura)
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SEC-Chef Paul Atkins.Bild: keystone

SEC-Chef Paul Atkins verwies zur Begründung für den Vorschlag darauf, dass die bisherigen Vorgaben den Unternehmen und deren Investoren nicht erlaubten, selbst zu entscheiden, wie häufig Zahlen vorgelegt werden sollen. Faktoren dabei seien unter anderem die Kosten zur Vorbereitung von Quartalsberichten, das Geschäftsmodell und die Entwicklungsphase, in der sich ein Unternehmen befinde. Die halbjährliche Berichts-Vorgabe solle nur ein erster Schritt grösserer Reformen der Regeln für börsennotierte Unternehmen sein, schrieb Atkins.

Über Quartalsberichte wird schon lange diskutiert. Kritiker der vierteljährlichen Zahlenvorlage argumentieren, sie könne das Management zu einem Fokus auf kurzfristige Ergebnisse verleiten. Befürworter der Praxis verweisen darauf, dass dadurch mehr Transparenz geschaffen werde, insbesondere für Privatanleger. (sda/dpa)

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