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Fidschi erklärt wegen HIV-Infektionen Gesundheitsnotstand

Strand von Mamanuca befindet sich bei der Insel Fidschi, ein Land mitten im Pazifischen Ozean,
Fidschi ist ein Inselstaat im Südpazifik nördlich von Neuseeland und östlich von Australien.Bild: IMAGO/Kike Calvo/imago

Fidschi erklärt wegen HIV-Infektionen Gesundheitsnotstand

In Fidschi lebt inzwischen eine von 60 Personen mit HIV. Vor fünf Jahren war es eine von 167. Die Regierung spricht von einer nationalen Krise und will Tests und Behandlungen ausweiten.
17.09.2026, 19:0117.09.2026, 19:03

Die Regierung von Fidschi hat wegen der dramatischen Zunahme von HIV-Infektionen in den vergangenen Jahren eine gesundheitliche Notlage von nationaler Tragweite erklärt. In dem Inselstaat im Südwestpazifik mit weniger als einer Million Einwohnern sei eine von 60 Personen mit dem HI-Virus infiziert, während es vor fünf Jahren eine von 167 gewesen seien, teilte Gesundheitsminister Antonio Lalabalavu in einer Videobotschaft auf Facebook mit. «Das bedeutet, dass HIV mittlerweile eine nationale Krise darstellt – und die Regierung geht auch entsprechend damit um. Es geht nicht mehr weiter wie bisher.»

Auch die Organisation UNAIDS berichtete von einer Verzwölffachung der HIV-Infektionen in den vergangenen 15 Jahren. Von den rund 9000 Infizierten hätten nur 39 Prozent darüber Bescheid gewusst, und nur 22 Prozent würden die nötige Behandlung bekommen, hiess es von UNAIDS. Die Regierung kündigte an, mehr zu testen und die Behandlungen auszuweiten. (dpa) (schweizheute.ch)

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