Charlie Hebdo
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A man (2nd L) holds a sign reading

Wut über die Mohammed-Karikatur in der jüngsten Ausgabe des französischen Satiremagazins «Charlie Hebdo» bei diesen Demonstranten in der Hauptstadt von Niger. Bild: STRINGER/REUTERS

Gewaltorgie

Anti-«Charlie»-Demonstranten brennen 45 Kirchen nieder



Bei den gewaltsamen Anti-«Charlie»-Protesten in der Hauptstadt von Niger sind 45 Kirchen niedergebrannt worden. 45 Kirchen, fünf Hotels, 36 Getränkeläden, ein Kinderheim und eine christliche Schule wurden bei der Gewaltorgie am Samstag in Niamey geplündert und in Brand gesetzt. Das sagte Polizeisprecher Adily Toro am Montag. Neben fünf Toten habe es 128 Verletzte gegeben, 189 Menschen seien festgenommen worden.

In dem westafrikanischen Land hatte sich die Wut über die Mohammed-Karikatur in der jüngsten Ausgabe des französischen Satiremagazins «Charlie Hebdo» bereits am Freitag in tödlicher Gewalt entladen. 

In der zweitgrössten Stadt Zinder war es nach dem Freitagsgebet zu Plünderungen und Brandanschlägen gekommen, denen ebenfalls fünf Menschen zum Opfer fielen. Präsident Mahamadou Issoufou kritisierte die gewalttätigen Demonstranten in Zinder und Niamey scharf. Diese hätten «nichts vom Islam verstanden», sagte er am Sonntag. (whr/sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • koala 19.01.2015 18:36
    Highlight Highlight Es scheint, dass sich viele Staaten im Rückwärtsgang Richtung Mittelalter befinden. Bei dem stetigen Bevölkerungswachstum vieler afrikanischer Länder erscheint mir das gefährlich. Deshalb ist es wichtig, präventiv zu handeln, Vorurteile vor Ort zu bekämpfen und die Leute aufzuklären. Es ist unentbehrlich unser Blick über die Alpen schweifen zu lassen und in den Frieden zu investieren.
    • buco 19.01.2015 20:44
      Highlight Highlight Was konkret soll und vor allem kann man denn tun?

Journalisten einkerkern leicht gemacht

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Ein englischer Blogger hat eine Liste der Staatsgäste am Marche de la République zusammengestellt. Vertreten sind alle Regierungsvertreter, in deren Länder Journalisten verhaftet, gefoltert oder getötet werden. 

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(thi)

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