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«Fridays for Hubraum» – wie eine Facebook-Gruppe vor lauter Hass kippte

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screenshot: facebook / via twitter

«Fridays for Hubraum» – wie eine Facebook-Gruppe vor lauter Hass auf Greta kippte

Vor wenigen Tagen gründete ein Facebook-User «Fridays for Hubraum». Die Mitgliederzahl schoss in die Höhe. Dann verschwand die Gruppe, weil es zu viel Hass und Hetze gab.
27.09.2019, 07:1827.09.2019, 07:18
Ein Artikel von
t-online

Um der Protestbewegung Fridays for Future etwas entgegen zu setzen, gründeten deutschsprachige Autofans die Facebook-Gruppe «Fridays for Hubraum». «Wir wollen unsere Autos weiter fahren. (sic) So wie wir das möchten», hiess es in der Beschreibung. Die Moderatoren baten um sachliche Diskussionen, die ohne Beleidigungen auskommen.

In wenigen Tagen wurde die Gruppe zu einem Social-Media-Phänomen: rund 400'000 Mitglieder meldeten sich an. Dennoch verschwand die Seite am Donnerstag aus dem Internet . Der Betreiber hatte sie vorerst archiviert.

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screenshot facebook (via twitter)

Dann war die Seite plötzlich nicht mehr zugänglich

Warum die Facebook-Seite aus dem Netz verschwinden musste, erklärte Mitgründer Chris Grau vorab in einem Posting. «Es herrschen ganz klare Regeln (...) und leider werden diese von sehr vielen nicht berücksichtigt», schrieb er. Es habe Morddrohungen und Hetze gegeben. «Deshalb räumen wir auf!»

Das bestätigten auch die Beobachtungen der Recherche-Gruppe «Die Insider». Sie beobachtete am Mittwoch die Facebook-Seite – und warnte: «Diese Gruppe (...) kippt. Diese Masse an Beiträgen ist schlicht unkontrollierbar. Und ohne Witz: Wenn das so weiter geht, ist Greta wirklich in Gefahr», schrieben die Internet-Aktivisten auf Twitter.

Die Administratoren von «Fridays for Hubraum» wollen daraufhin die Inhalte aller Beiträge prüfen und auffällige Mitglieder entfernen. Vorläufig trafen User nur auf den Hinweis: «Leider ist dieser Inhalt derzeit nicht verfügbar.»

Update: Am Freitag konnte man sich wieder für die geschlossene Facebook-Gruppe anmelden. In den Gruppenregeln schreiben die Administratoren, Rassismus und Faschismus seien unerwünscht. Jeder hab seine eigenen, politischen Ansichten. «Hier geht es allerdings um Umweltpolitik. Von daher werden menschenverachtende Posts gelöscht.»

(dsc/t-online.de/sth)

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