Gesellschaft & Politik
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Endlich gefunden?​

Chinesisches Schiff empfängt Impulssignal – ist es von MH370?



epa04154781 Wing commander Rob Shearer captain of the RNZAF P3 Orion left, and SGT Sean Donaldson look out the cockpit windows during search operations for missing Malaysia Airlines Flight MH370 in Southern Indian Ocean, near the coast of Western Australia, 04 April 2014. Ten military planes, four civil jets and nine ships will assist in the search today of 217000 square kilometers, 1700km north west of Perth. The search continues off the Western Australian coast for Malaysia Airlines flight MH370 that vanished on 08 March with 239 passengers and crew on board. The flight is suspected to have crashed into the southern Indian Ocean with no survivors  EPA/NICK PERRY / POOL POOL

Bild: EPA/AAP/AP POOL

Bei der Suche nach dem vermissten Flug MH370 hat ein chinesisches Schiff im südlichen Indischen Ozean ein pulsierendes Signal aufgefangen. Es ist aber noch unklar, ob es eine Verbindung zu der Maschine von Malaysia Airlines gibt. Das Signal sei von einem Flugschreiber-Detektor aufgefangen worden. 

Das Suchschiff «Haixun 01» habe das Signal auf der Frequenz 37,5 Kilohertz empfangen, berichtete Xinhua am Samstag. Seit dem Verschwinden des Flugzeuges am 8. März wird nach Trümmern und den Flugschreibern der Maschine gesucht. Die Flugschreiber senden bis etwa 30 Tage nach einem Absturz Signale aus. Es läuft daher bald die Zeit ab, ein womöglich im Meer versunkenes Wrack noch zu finden. 

Für immer ungelöst?

Sollte es nicht gelingen, die Flugschreiber aus dem Ozean zu bergen, dürfte das Rätsel um das Verschwinden des Flugzeugs mit 239 Menschen an Bord wohl für immer ungelöst bleiben. Bisher ist völlig unklar, warum die Boeing 777-200 am Morgen des 8. März auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking von den Radarschirmen verschwunden.

Vier Wochen nach dem Verschwinden des Passagierflugzeugs intensivierten Suchkräfte am Samstag ihre Bemühungen. Bis zu zehn Militärflugzeuge, drei zivile Maschinen sowie elf Schiffe waren beteiligt. Sie durchkämmten ein 217'000 Quadratkilometer grosses Seegebiet im südlichen Indischen Ozean, wo die Absturzstelle des Fluges vermutet wird. (sda/egg)

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