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Australien

Feuer: So kümmert sich Australien gerade um verhungernde Wallabys

Karotten aus dem Flugzeug: So kümmert sich Australien gerade um verhungernde Wallabys

12.01.2020, 15:4012.01.2020, 16:30

Die Schäden durch die Feuer in Australien sind immens – für die Wirtschaft, die Landwirtschaft und die Tiere. Allein auf der Känguru-Insel im Süden des Landes wurden bislang mehr als 32'000 tote Schafe gezählt. Unzählige wild lebende Tiere kommen dazu. Und jene, die sich von den Feuerwalzen retten konnten, leiden nun wegen der verbrannten Vegetation an Hunger.

Dem will die Regierung von New South Wales entgegen wirken. Sie beauftragte den Dienst für Wildtiere mit der «Operation Rock Wallaby». Vor einer Woche begann man damit, Karotten und weiteres Gemüse über den Tälern von Capertree, Wolgan, dem Yengo National Park, im Kangaroo Valley und um die Nationalpärke Jenolan, Oxley Wild Rivers und Currancubundi zu verteilen. Und zwar aus der Luft.

Aus Flugzeugen wurde bereits tausende von Kilogramm Karotten und Süsskartoffeln für die hungrigen Wildtiere herausgeworfen. Matt Kean, der Umweltminister von New South Wales, teilte auf Twitter Bilder von einem «glücklichen Kunden» – einem Wallaby, das zufrieden an einer Karotte knabbert.

Laut Kean überleben Wallabys normalerweise das Feuer selbst, verhungern aber dann häufig, weil das Feuer ihren kompletten Lebensraum auslöschte. Man werde derzeit den Wallabys viel Aufmerksamkeit schenken, damit sie sich nach den Feuern wieder genügend erholen können, so der Umweltminister.

(ohe)

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