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«Niemals aufgeben»: Selenskyj hofft weiter auf den Taurus

«Niemals aufgeben»: Selenskyj hofft weiter auf den Taurus

04.10.2026, 18:3504.10.2026, 18:35
epa13280896 Germany's Chancellor Friedrich Merz (L) and Ukraine's President Volodymyr Zelensky (R) attend the site of a Russian strike on the building of the National Academy of Sciences on  ...
Friedrich Merz ist zu Besuch in Kiew.Bild: keystone

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wünscht sich von Deutschland weiter den Marschflugkörper Taurus, der Ziele in 500 Kilometern Entfernung präzise treffen kann. Nach seinem Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Kiew sagte er auf die Frage, ob er nach all den Jahren der vergeblichen Bitten weiter Hoffnung auf den Taurus habe: «Natürlich. Niemals aufgeben.»

Die Ukraine hatte die Bundesregierung im Mai 2023 offiziell um die Lieferung der wegen ihrer Treffsicherheit und hohen Durchschlagskraft besonders begehrten Marschflugkörper gebeten. Der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) lehnte dies ab, auch weil er eine weitere Eskalation des Kriegs befürchtete. Merz hatte dagegen noch im Wahlkampf 2025 Sympathien für eine Lieferung erkennen lassen – bei einer europäischen Abstimmung.

«Alle Länder, die auf der richtigen Seite sind, müssen der Ukraine alles an militärischer Hilfe geben, was die Ukraine braucht», sagte Selenskyj. Das mache eine echte Partnerschaft aus. Merz hatte ihm zuvor die Freigabe von einer Milliarde Euro für die Beschaffung von Abfangdrohnen und Waffen grösserer Reichweite zugesagt. Um den Taurus geht es dabei aber nicht. (sda/dpa)

Video: watson/nina bürge
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