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G7 macht sich für Olympischen Frieden stark

epa11410654 (L-R) Italy's Prime Minister Giorgia Meloni, Jordan's King Abdullah II, French President Emmanuel Macron and Algerian President Abdelmadjid Tebboune before posing for a group pho ...
Giorgia Meloni, König Abdullah II., Emmanuel Macron und Abdelmadjid Tebboune posieren am Treffen der G7-Staaten in Italien, 14. Juni 2024.Bild: keystone

G7 macht sich für Olympischen Frieden stark

15.06.2024, 16:4415.06.2024, 17:14

Die sieben grossen demokratischen Industrienationen (G7) machen sich für einen Olympischen Frieden während der Spiele in diesem Sommer in Paris stark. Zum Abschluss des Gipfels der Staats- und Regierungschefs in Italien plädierte Gastgeberin Giorgia Meloni am Samstag im Namen der gesamten Gruppe dafür, die Waffen in dieser Zeit schweigen zu lassen. Die Forderung findet sich auch in der offiziellen Abschlusserklärung. Die Spiele in Paris beginnen am 16. Juli und enden am 11. August.

Meloni sagte, die Idee eines neuen Olympischen Friedens sei von Frankreich in die G7-Beratungen eingebracht worden. «Das war ein guter Vorschlag, der einstimmig angenommen wurde.» Angesichts der vielen Kriege in der Ukraine, im Nahen Osten und anderen Regionen der Welt werden der Idee jedoch keine grossen Chancen eingeräumt.

Die Tradition geht auf die Spiele im antiken Griechenland zurück: Damals wurde ein Waffenstillstand vereinbart, der sieben Tage vor Beginn der Spiele begann und sieben Tage nach dem Ende wieder vorbei war. Damit sollten alle Athleten sicher an- und abreisen können.

Die Gruppe besteht aus den USA, Kanada, Japan, Grossbritannien, Frankreich, Italien und Deutschland sowie der EU. (sda/dpa)

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