Schweiz
Liveticker

Ukraine-Konferenz Bürgenstock: Alle News im Liveticker

Die besten Bilder der Friedenskonferenz auf dem Bürgenstock

1 / 57
Die besten Bilder der Friedenskonferenz auf dem Bürgenstock
Das offizielle Gruppenfoto mit allen Teilnehmenden der Friedenskonferenz.
quelle: keystone / michael buholzer / pool
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Liveticker

Cassis: «Wir waren selbst überrascht von dem Erfolg» +++ 84 Länder hinter Schlusserklärung

Die aktuellsten News zur Ukraine-Friedenskonferenz auf dem Bürgenstock im Liveticker.
15.06.2024, 11:3316.06.2024, 19:30
Mehr «Schweiz»
  • Am Wochenende des 15. und 16. Juni 2024 findet auf dem Nidwaldner Bürgenstock die Ukraine-Friedenskonferenz statt.
  • Über 90 Staaten haben ihre Teilnahme bestätigt, die Hälfte davon ist mit Staatschefs oder Premierministern vertreten. Russland wird nicht an der Konferenz teilnehmen.
  • An der Konferenz wolle man gemäss Bundespräsidentin Viola Amherd einen breit abgestützten Prozess im Hinblick auf einen dauerhaften Frieden in der Ukraine anstossen. Ebenfalls wolle man die Voraussetzungen für einen zukünftigen Friedensgipfel schaffen, an dem auch Russland teilnehme.
  • Die Sicherheitsanforderungen sind enorm. Das Einsatzkommando liegt bei der Kantonspolizei Nidwalden, sie wird von Korps aus weiteren Kantonen und vom Militär unterstützt. Bis zu 4000 Armeeangehörige werden im Einsatz stehen.
Schicke uns deinen Input
avatar
avatar
16:54
Fragerunde ist beendet
epa11415511 Swiss Federal President Viola Amherd (L) speaks next to Swiss Federal Councillor Ignazio Cassis (R) during the Swiss closing press conference at the Summit on Peace in Ukraine in Stansstad ...
Bild: keystone
16:54
Welche waren die kontroversesten Themen?
Eine ukrainische Journalistin fragt, welche Themen zu den schwierigsten Gesprächen zwischen den Teilnehmenden geführt hatten. Cassis antwortet, dass ihm persönlich zwei Themen geblieben seien, die in der Arbeitsgruppe zur Lebensmittelsicherheit diskutiert worden seien. Die Konsequenzen des Konfliktes hätten grosse Auswirkungen auf Afrika, auf den Hunger und die Preise. Die afrikanischen Teilnehmenden hätten gesagt, dass sie da seien, um diese Probleme zu lösen. Zweitens, sei ihm die Frage, ob man nur Frieden oder einen gerechten Frieden haben wolle, geblieben. Dahingehend bestehe ein Dilemma: Man wolle ein Problem zwar lösen, wenn man das Problem aber nicht im Sinne eines gerechten Friedens für die Ukraine lösen könne, sei das schwierig.
16:48
Wie ist es zu Amherds Pose beim Gruppenfoto gekommen?
Amherd wollte nur nachsehen, ob alle da seien.
epa11413479 Heads of states pose for a group picture during the Summit on Peace in Ukraine, in Stansstad near Lucerne, Switzerland, 15 June 2024. International heads of state gather on 15 and 16 June  ...
Bild: keystone
16:46
Wann wird man die russische Seite informieren?
Zuvor hatte Cassis angesprochen, dass man in Kontakt mit Russland stehe. Weitere Fragen will er dazu nicht beantworten.
16:43
Würde die Schweiz auch an einem Friedensgipfel, der von China organisiert ist, teilnehmen?
Ein Journalist der BBC fragt, ob die Schweiz auch an einem anderen Friedensgipfel, beispielsweise von China, teilnehmen würde. Cassis antwortet, dass jeder Wille und jedes Gespräch zum Frieden, alle Bemühungen wichtig seien. Verschiedene Möglichkeiten bestünden, es bestehe eine Konvergenz der verschiedenen Ansätze. Man habe heute bereits etwa sechs oder sieben verschiedene Ansätze oder Formeln. Nun werde man die gemeinsamen Nenner besprechen. Sollten China oder Brasilien Pläne vorweisen, würde das auch auf Interesse bei der Schweiz stossen. Ob man sich beteiligen würde, müsse in diesen Fällen dann beurteilt werden. Die Voraussetzung sei eine Einhaltung der UN-Charta.
16:38
Haftbefehl gegen Putin - müsste die Schweiz ihn verhaften?
In Zusammenhang mit einem Haftbefehl gegen Putin kommt die Frage auf, ob die Schweiz Putin für Friedensverhandlungen in die Schweiz einladen könnte oder ob die Schweiz ihn dann festnehmen müsste. Amherd antwortet, dass es mit einem Regierungsbeschluss möglich wäre, Putin für Verhandlungen in die Schweiz zu holen, ohne ihn festzunehmen.
16:36
Wird der zweite Friedens-Gipfel vor den US-Präsidentschaftswahlen stattfinden?
Auf die Frage eines Journalisten des Wall Street Journals antwortet Aussenminister Cassis, es sei denkbar, dass eine nächste Konferenz vor den nächsten US-Wahlen stattfindet. Das hänge aber auch von den anderen Teilnehmerstaaten ab.
16:29
Cassis: «Wir waren selbst überrascht von dem Erfolg»
Schritt für Schritt werde nun daran gearbeitet, alle an Bord zu holen, sagt Aussenminister Cassis. «Wir waren selbst überrascht von dem Erfolg.»
16:28
Amherd weicht leicht aus
Ob sie etwas zu Nachfolgekonferenzen sagen könne. Amherd reagiert so: Kanada werde eines der drei Themen - das Thema der verschleppten ukrainischer Kinder - auf Ministerebene abhalten. (jk)
16:26
Ignazio Cassis: Ein Debriefing mit China, die Frage mit Russland
Ignazio Cassis spricht von einem Debriefing, das stattfinden werde. Auch mit Ländern, die nicht teilgenommen hätten. Zum Beispiel China. China habe sich zu Beginn stark eingebracht, sich dann aber zurückgezogen. Man müsse nun schauen, wie man alle Länder für eine nächste Konferenz einspannen könne.

Dass Russland nicht eingeladen war, sei nicht die Absicht der Schweiz gewesen. Doch Russland habe nicht kommen wollen. Das Dilemma sei, unter welchen Bedingungen es Sinn mache, Russland einzuladen. Es gehe auch darum herauszufinden, unter welchen Bedingungen Russland kommen würde. (jk/AZ)
16:24
Wie wird die Schweiz die Ukraine weiter unterstützen?
Die Gespräche würden weitergeführt und die Schweiz werde sich weiterhin als Schauplatz der Gespräche anbieten.
16:22
Wie war die Stimmung an der Konferenz?
Ein Journalist fragt, ob Amherd ein paar Anekdoten zur Stimmung an der Konferenz teilen könne. Nach einem kurzen Scherz sagt Amherd, dass die Atmosphäre sehr gut gewesen sei.
16:20
Amherd hält Friedensgipfel trotz Uneinigkeit nicht für gescheitert
Bundespräsidentin Viola Amherd hat in Abrede gestellt, dass der Ukraine-Friedensgipfel gescheitert sei. Von 90 teilnehmenden Staaten hätten 84 das Schlusscommuniquée mitgetragen, sagte Amherd an einer Medienkonferenz nach Abschluss der Ukraine-Konferenz am Sonntag. Das sei eine hohe Zahl.

Amherd betonte, dass nicht nur westliche Länder teilgenommen hätten, sondern auch Staaten aus Afrika und Lateinamerika. Das sei «ein gutes Resultat». (sda)
16:21
Amherd: «Die Bürgenstock-Konferenz ist Geschichte»
Es folgt die Bilanzmedienkonferenz. Bundespräsidentin Viola Amherd sagt: «Die Bürgenstock-Konferenz ist Geschichte. Wir haben uns auf ein gemeinsames Dokument geeinigt.» Entstanden sei das Bürgenstock-Communiqué. Das weitere Vorgehen sei besprochen worden.

Die Schweiz habe die Konferenz ausgerichtet, um Solidarität zu zeigen. Von der weltweiten Unsicherheit sei auch die Schweiz betroffen. Die Schweiz werde sich auch künftig direkt einbringen.

Amherd dankt allen, die geholfen haben, den Anlass auf die Beine zu stellen. (jk/AZ)
16:15
Pressekonferenz beginnt
«Die Bürgenstock-Konferenz ist Geschichte», beginnt Bundespräsidentin Viola Amherd die Pressekonferenz.
16:02
Medienkonferenz mit Viola Amherd und Ignazio Cassis
Als Nächstes folgt die Medienkonferenz mit Bundespräsidentin Viola Amherd und Aussenminister Ignazio Cassis.
Swiss Federal President Viola Amherd speaks during the closing Media conference, during the Summit on peace in Ukraine, in Stansstad near Lucerne, Switzerland, Sunday, June 16, 2024. Heads of state fr ...
Bild: keystone
16:00
Ende der Medienkonferenz mit Selenskyj
Die Medienkonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ist zu Ende.
epa11415300 Ukrainian President Volodymyr Zelensky arrives to a press conference during the Summit on Peace in Ukraine in Stansstad near Lucerne, Switzerland, 16 June 2024. International heads of stat ...
Bild: keystone
15:50
«China ist nicht unser Feind»
Auch zum wiederholten Male wird nach der Abwesenheit von China gefragt und ob Selenskyj China nun als Feind sehe. Der ukrainische Präsident will nicht, dass China als Feind bezeichnet werde. Der einzige Feind der Ukraine sei Putin. Er hoffe, dass China bald auch zu den Freunden der Ukraine zähle.
15:47
«Wir können uns nicht leisten, müde zu sein»
Selenskyj wehrt sich gegen die Behauptung, dass die Bevölkerung in der Ukraine kriegsmüde sei. «Wir können es uns gar nicht leisten, müde zu sein. Es geht bei uns um das Überleben», sagt der ukrainische Präsident. Die Hilfe aus der Welt sei eine Motivation, die Strapazen durchzustehen. (mg)
15:34
Wo soll der nächste Gipfel stattfinden - in Saudi-Arabien?
Ein Journalist will wissen, ob der nächste Friedensgipfel in Saudi-Arabien stattfinden könnte. Selenskyj betont, dass die Ukraine mit Saudi-Arabien «gute, starke Beziehungen» unterhalten würde. Es hätten auch schon mehrere Treffen stattgefunden. Dabei sei auch über eine mögliche Konferenz gesprochen. Mehr wolle er nicht sagen. «Ich kann nur sagen, dass ich mich darauf freue», so Selenskyj. (mg)
15:29
Was muss passieren, dass Russland mit am Verhandlungstisch sitzt?
Immer wieder wird Wolodymyr Selenskyj gefragt, was die Bedingungen seien, damit Russland mit am Verhandlungstisch sitzen könnte. Auch hier bleibt Selenskyj unkonkret. Derzeit sei Russland gar nicht bereit, in einen ernsten Dialog zu treten. Die Ukraine wolle einen Plan ausarbeiten und dann den Russen übergeben. Dann sehe man, ob sie zu fairen Verhandlungen bereit seien. (mg/AZ)
16:26
«Wir wollen diesen Frieden nicht weil wir schwächer werden»
Wolodymyr Selenskyj ist ein gewiefter Politiker. Auf die gestellten Fragen antwortet er meist mit einem Monolog, der das angesprochene Thema maximal streift. Es geht wohl auch darum, dass er nicht zu konkrete Zugeständnisse machen will. «Wir wollen diesen Frieden nicht, weil wir schwächer werden, sondern weil wir wollen, dass niemand mehr getötet wird», sagt Selenskyj. (mg/AZ)
15:21
«Russland hat versucht den Gipfel zu sabotieren»
«Russland ist weiterhin nicht bereit zu einem gerechten Frieden», sagt Wolodymyr Selenskyj. Das zeige sich auch darin, dass Russland versucht habe, diesen Gipfel zu sabotieren. Die nächsten Treffen sollen auf verschiedenen Kontinenten stattfinden. (mg/AZ)
15:15
Wolodymyr Selenskyj: Die Integrität der Ukraine wurde hier bestätigt
Nun steht der ukrainische Präsident alleine auf dem Podium. Er dankt der Schweiz für die Organisation des Gipfels. Russland habe vieles versucht, dass Länder nicht teilnehmen und trotzdem seien so viele hochrangige Politiker gekommen, so Selenskyj. Einer der Erfolge dieses Gipfels sei es, dass alle teilnehmenden Länder die territoriale Integrität der Ukraine bestätigt hätten. Auch China und Brasilien seien weiterhin eingeladen, sich auch an Friedensbemühungen zu beteiligen. (mg/AZ)
epa11415296 Ukrainian President Volodymyr Zelensky gestures during a press conference of the Summit on Peace in Ukraine in Stansstad near Lucerne, Switzerland, 16 June 2024. International heads of sta ...
Bild: keystone
15:14
Kanadischer Premier will Aussenministerkonferenz austragen
Der kanadische Premierminister Justin Trudeau hat zum Abschluss der Ukraine-Konferenz auf dem Bürgenstock NW die Austragung einer Aussenministerkonferenz angekündigt. Er möchte dort Massnahmen gegen die humanitäre Katastrophe im Kriegsgebiet diskutieren.

«Wir möchten, dass die Kämpfe zu einem Ende kommen», sagte Trudeau am Sonntagnachmittag vor den Medien. Die Bemühungen dafür müssten weitergeführt werden. «Wir brauchen einen Frieden, der die Sicherheit von uns allen garantiert.»

EU-Kommissionspräsidentin Ursula Von der Leyen rief Russland erneut zur Achtung von Ukraines Integrität auf. Insbesondere forderte sie, dass Russland die verschleppten ukrainischen Kinder zurückbringe. Wenn dies auf Basis der Uno-Charta geschehe, dann sei es Zeit für Friedensgespräche. Sie hoffe, dass dieser Tag bald komme. Der Weg zu einem gerechten und andauernden Frieden brauche Zeit. (sda)
epa11414668 Prime Minister of Canada Justin Trudeau attends the plenary session during the Summit on peace in Ukraine in Stansstad near Lucerne, Switzerland, 16 June 2024. International heads of state ...
Bild: keystone
Justin Trudeau
14:55
Selenskyj: Sind in Gespräch mit Ländern für zweite Konferenz
Der Ukraine-Friedenskonferenz auf dem Bürgenstock NW sollte nach Ansicht des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bald ein zweites Treffen folgen. Entsprechende Vorbereitungen würden nur Monate und nicht Jahre dauern, sagte Selenskyj am Sonntag nach dem Ende des zweitägigen Treffens von rund hundert Ländern und Organisationen.

Einige Staaten hätten bereits ihre Bereitschaft signalisiert, Gastgeber eines solchen Gipfels zu sein. Voraussetzung für eine Teilnahme Russlands sei, dass sich Moskau zur Uno-Charta bekenne, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. In der Abschlusserklärung, die nicht von allen anwesenden Ländern unterschrieben wurde, ist von einer Folgekonferenz keine Rede. (sda/dpa)
14:54
Amherd zufrieden mit «Leistung» des ersten Ukraine-Friedensgipfels
Bundespräsidentin Viola Amherd hat sich nach Ende des ersten Ukraine-Friedensgipfels auf dem Bürgenstock NW zufrieden gezeigt. Angesichts der unterschiedlichen Ausgangslagen der Staaten sei es eine «Leistung», dass in mehreren Bereichen ein gemeinsamer Positionsbezug zustande gekommen sei, sagte Amherd an einer Medienkonferenz am Sonntag.

Zum ersten Mal nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs 2022 sei an einem hochrangigen Gipfel über Frieden gesprochen worden, sagte Amherd. Das zeige, was Diplomatie erreichen könne.

Amherd erklärte, in drei Punkten sei unter der grossen Mehrheit der Gipfelteilnehmenden ein Konsens erzielt worden. So werde gefordert, dass jede Nutzung von Kernenergie und Kernanlagen sicher, geschützt, überwacht und umweltverträglich sein müsse. Zweitens sein man sich einig darüber, dass Angriffe auf Handelsschiffe in Häfen und entlang der gesamten Route sowie auf zivile Häfen und zivile Hafeninfrastruktur nicht hinnehmbar seien.

Drittens müssten aus Sicht der Unterzeichner der Schlusserklärung sämtliche Kriegsgefangenen im Rahmen eines vollständigen Gefangenenaustausches freigelassen werden. Alle abgeschobenen und unrechtmässig verschleppten ukrainischen Kinder und alle anderen unrechtmässig festgehaltenen ukrainischen Zivilistinnen und Zivilisten müssten in die Ukraine zurückgebracht werden. (sda)
epa11415051 Swiss Federal President Viola Amherd attends the closing press conference of the Summit on peace in Ukraine in Stansstad near Lucerne, Switzerland, 16 June 2024. International heads of sta ...
Bild: keystone
Viola Amherd
14:00
Keine Einigung der Staaten über den Einbezug Russlands
Die teilnehmenden Staats- und Regierungschefs haben sich am Ukraine-Gipfel auf dem Bürgenstock NW nicht auf ein klares Vorgehen zum Einbezug Russlands in einen Friedensprozess einigen können. Es habe keine Einigkeit geherrscht in der Frage, wann genau und wie künftig Russland einbezogen werden solle, sagte Amherd in ihrer Rede zum Abschluss der Konferenz.

Hier seien «weitere Schritte» nötig. Die Schweiz sei bereit, ihren Teil dazu beizutragen, sagte Amherd. «Die Konferenz schaffte ein Momentum», so die Bundespräsidentin. Die Gipfelerklärung sende ein starkes Signal, dass es Änderungen brauche. Es gebe gemeinsame Ideen für einen fairen und andauernden Frieden.

Amherd erwähnte etwa die Sicherung atomarer Anlagen, den Zugang der Ukraine zu ihren Häfen und die Freilassung aller Kriegsgefangenen und die Rückführung aus der Ukraine deportierter Kinder in ihre Heimat. (sda)
13:59
84 Delegationen stehen hinter Schlusserklärung des Ukraine-Gipfels
84 von rund 100 teilnehmenden Staaten und Organisationen der Ukraine-Friedenskonferenz auf dem Bürgenstock NW haben sich am Sonntag auf eine Abschlusserklärung einigen können. Keine Unterstützung gab es von den Brics-Staaten wie Indien, Brasilien und Südafrika.

Der Abgleich der Teilnehmerliste der Konferenz mit der Liste, welche die Abschlusserklärung unterstützen, zeigt, dass insgesamt 13 Staaten die Schlusserklärung nicht unterschreiben werden: Armenien, Bahrain, Brasilien, Indien, Indonesien, Kolumbien, Libyen, Mexiko, Saudi-Arabien, Südafrika, Suriname, Thailand und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Ins Gewicht fiel unter anderem die fehlende Unterstützung der Brics-Staaten, zu denen neben Russland auch Brasilien, Indien, China und Südafrika gehören. China und Russland waren nicht auf den Bürgenstock gereist. Brasilien, Indien und Südafrika waren da, kamen aber nicht mit ihren Staats- oder Regierungschefs. (sda)
12:35
Macron und Scholz haben die Ukraine-Konferenz bereits verlassen
Nachdem die US-Vizenpräsidentin Kamala Harris die Ukraine-Konferenz auf dem Bürgenstock verlassen hat, sind nun auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Japans Ministerpräsident Fumio Kishida nach wenigen Stunden wieder abgereist.

Der deutsche Kanzler Olaf Scholz flog am Sonntagmorgen zurück nach Berlin, um Termine wahrzunehmen. Die Delegationen führten die Diskussionen trotzdem weiter. Die Staats- und Regierungschefs liessen sich an den Diskussionen vertreten.

Dagegen traf am Gipfel am Sonntagmorgen Italiens Ministerpräsidentin Georgia Meloni ein und hielt eine Rede. Sie hatte zuvor in Süditalien den dreitägigen Gipfel der G7-Staaten zu Ende geführt. Von den G7-Staaten war auch Kanadas Premier Justin Trudeau am Sonntag noch auf dem Bürgenstock, wie es aus dem Schweizer Aussendepartement hiess. (sda)
epa11414083 Ukrainian President Volodymyr Zelenskyy (R) welcomes Federal Chancellor Olaf Scholz of Germany during the Summit on Peace in Ukraine, in Stansstad near Lucerne, Switzerland, 15 June 2024.  ...
Bild: keystone
Scholz trifft aus Selenskyj.
11:35
Österreichischer Bundeskanzler ist skeptisch
Wird es am Ende des Tages eine Abschlusserklärung geben, die von allen Ländern mitgetragen wird. Der österreichische Bundeskanzler Karl Nehammer ist skeptisch: «Ich denke nicht, dass die Abschlusserklärung von allen teilnehmenden Ländern unterschrieben wird.» Dabei gehe es nur um die Wortwahl, wie Nehammer ausführt. In der Sache, dass Frieden herrschen müsse, seien sich alle einig. (fho)
CAPTION CORRECTION: CORRECTS PERSON - Karl Nehammer, Federal Chancellor of Austria attends the plenary session of the Summit on peace in Ukraine, in Stansstad near Lucerne, Switzerland, Saturday, June ...
Bild: keystone
Karl Nehammer
9:03
Staaten arbeiten an Abschlusserklärung zu Ukraine-Friedenskonferenz
Die Ukraine-Friedenskonferenz mit über 90 Staaten kommt am Sonntag zum Abschluss. Am Morgen beraten die Delegationen auch über eine gemeinsame Abschlusserklärung. Diese soll einem Entwurf zufolge den Einbezug Russlands in künftige Gespräche fordern.

In dem unter anderem den Nachrichtenagenturen Ansa und Reuters vorliegenden Entwurf wird Russland für den Krieg in der Ukraine verantwortlich gemacht, der grosses menschliches Leid und Zerstörung gebracht habe. Zudem wird gefordert, dass Kiew die Kontrolle über das Atomkraftwerk Saporischschja und den Zugang zu seinen Häfen etwa am Schwarzen Meer zurückerhält.

Alle ukrainischen Kriegsgefangenen müssten freigelassen und aus der Ukraine deportierte Kinder in ihre Heimat zurückgebracht werden, hiess es. Eine Drohung mit dem Einsatz von Atomwaffen gegen die Ukraine im Krieg sei unzulässig. Daneben wird zur Erreichung eines Friedens der Einbeziehung aller Parteien gefordert.

Die Gastgeber Schweiz und Ukraine hoffen, dass eine weiterführende Konferenz noch in diesem Jahr beschlossen wird. (sda)
8:55
Kamala Harris schon wieder abgereist
Sowohl US-Vizepräsidentin Kamala Harris als auch Saudi-Arabiens Vertreter Prinz Faisal haben den Bürgenstock bereits in der Nacht auf Sonntag wieder verlassen, wie SRF berichtet. (con)
8:52
Folgekonferenz: Türkei und nicht Saudi-Arabien?
Bis jetzt gingen die Medien davon aus, dass Saudi-Arabien der grosse Favorit für eine Folgekonferenz zum Bürgenstock ist. CH Media, NZZ, Spiegel und andere spekulierten darüber. Wolodymyr Selenskyj war in diesem Jahr gleich dreimal in Saudi-Arabien.

Einiges deutet nun aber darauf hin, dass auch die Türkei im Rennen ist um die Folgekonferenz. Sie hat mit Aussenminister Hakan Fidan einen sehr hochkarätigen Vertreter geschickt. Fidan war zuvor zwischen 2010 und 2015 Chef des türkischen Inlandsgeheimdienstes. Er machte ihn noch mächtiger, indem er ihm den militärischen Geheimdienst einverleibte. Die Türkei hatte zudem erfolgreich das Schwarzmeer-Getreideabkommen zwischen Russland und der Ukraine vermittelt. Insider bestätigen, dass die Türkei bei den Plänen für die Folgekonferenz eine Rolle spielt.

Dass Saudi-Arabien «nur» Aussenminister Faisal bin Farhan al Saud auf den Bürgenstock entsandte und nicht der Kronprinz selber kam, kann als Indiz gewertet werden, dass unklar ist, ob Saudi-Arabien die Folgekonferenz durchführen will. Offenbar sind auch die inhaltlichen Differenzen zwischen Saudi-Arabien und der Ukraine beträchtlich. (att/AZ)
8:50
Sicherheit, Lebensmittel, Gefangene: Darum gehts an Tag 2
Der internationale Friedensgipfel für die Ukraine in der Schweiz mit mehr als 90 Staaten geht heute Nachmittag zu Ende. Geplant ist eine gemeinsame Abschlusserklärung, in der es um Themen wie den Schutz des russisch besetzten Atomkraftwerks Saporischschja, den Verzicht auf den Einsatz von Atomwaffen, Getreideexporte und Gefangenenaustausch gehen könnte. Die Konferenz soll einen Friedensprozess einleiten, in den langfristig auch Russland eingebunden werden soll, das diesmal nicht eingeladen war. (sda/dpa)
19:56
Wo ist Giorgia Meloni?
Auf dem Bürgenstock glänzt Giorgia Meloni bisher mit Abwesenheit. Die italienische Ministerpräsidentin steht auf der offiziellen Gästeliste des EDA, die am Freitag publiziert wurde. Am Samstag wurde sie auf der Friedenskonferenz jedoch von ihrem Aussenminister Antonio Tajani vertreten, so dass im Medienraum plötzlich die Frage umging: Wo steckt eigentlich Meloni? Der Grund für ihre Abwesenheit ist derweil ein simpler: Als Gastgeberin des G7-Gipfels in Borgo Egnazia, der heute zu Ende ging, weilte sie noch in Italien. An der Pressekonferenz zum Gipfelende äusserte sie sich aber zur Konferenz auf dem Bürgenstock und bezeichnete Putins jüngsten Vorschlag für Friedensverhandlungen mit der Ukraine als «Propagandamassnahme». Meloni dürfte morgen Sonntag an die Konferenz reisen. (gr/AZ)
epa11411966 Italian Prime Minister Giorgia Meloni holds a press conference after the G7 summit at Borgo Egnazia resort in Savelletri, southern Italy, 15 June 2024. The 50th G7 summit brought together  ...
Bild: keystone
19:45
Zusammenfassung der Wortmeldungen
Die Wortmeldungen der Staatschefinnen und Staatschefs können thematisch und kurz so zusammengefasst werden.

1) Ein Friede müsse auf der Basis von internationalem Recht und der UN-Charta erfolgen. Es kann deshalb keinen russischen Diktatfrieden für die Ukraine geben.
2) Die Souveränität und territoriale Integrität müsse wiederhergestellt werden. Das heisst Russland muss alle besetzten Gebiete zurückgeben, die es seit 2014 und ab 2022 annektiert hat.
3) Einzelne Länder erinnerten daran, dass was für einen Frieden in der Ukraine gelte, auch in anderen Konflikten (Israel/Gaza, Sudan, etc.) angewandt werden müsse.
4) Es wurde klar gemacht: Russland ist der Aggressor, die Ukraine das Opfer.
5) Der Krieg in der Ukraine bedroht den Weltfrieden, das machten viele Votanten deutlich.
6) Vor allem osteuropäische Länder erklärten: Zugeständnisse an Russland würde die Sicherheit in Osteuropa (Polen, Baltikum, Moldawien) gefährden.
7) Es brauche eine Nachfolgekonferenz, um die aktuellen Initiativen weiterzuführen und zu mehren. Es sind dies: Nukleare Sicherheit, Lebensmittelsicherheit, Rückkehr von Gefangenen.

Es haben sich längst nicht alle anwesenden Länder erklärt. (jk/AZ)
19:55
Ende des Eröffnungsplenums
Mit der Rede des französischen Präsidenten ist das Eröffnungsplenum auf dem Bürgenstock zu Ende. Die Staatsoberhäupter werden dazu aufgerufen, sich zum «Familienfoto» bereit zu machen.
epa11413239 Attendees sit in the plenary at at the Summit on Peace in Ukraine at the Buergenstock Resort, Switzerland, 15 June 2024. International heads of state gather on 15 and 16 June at the Buerge ...
Bild: EPA EDA POOL
19:53
Frankreich: Kreis der Länder erweitern
Der französische Präsident, Emmanuel Macron, ruft das Plenum am Ukraine-Gipfel als letzter Redner dazu auf, eine Fortsetzung der Friedenskonferenz zu planen, um die Reichweite zu verstärken und weitere Länder in den Prozess miteinzubeziehen.
19:39
Estland: «Viele haben Aggressionen Russlands ignoriert»
Als 23. Rednerin spricht die estnische Premierministerin, Kaja Kallas. Sie erinnert das Plenum daran, an die Anfänge des Zweiten Weltkrieges zurückzudenken und aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Aggressionen vonseiten Russlands dürften deswegen nicht ignoriert werden. Estland selbst habe die Unterdrückung durch Russland erlebt. Auch Kallas bringt eine persönliche Note in ihre Rede ein: «Meine Mutter wurde als Baby nach Sibirien zwangsdeportiert.»
19:31
Javier Milei hält Ode an Liberalismus
Der argentinische Präsident, Javier Milei, geht in seiner Rede insbesondere auf die Rolle der Wirtschaft und des Freihandels ein. Krieg dürfe nie eine Antwort auf politische Probleme sein. Privateigentum und Freiheit müssten die höchsten Werte sein: «Ohne Freihandel gibt es keinen Frieden.»
19:25
Finnland: Wichtig, nicht-westliche Stimmen zu hören
Der finnische Präsident, Alexander Stubb, spricht darüber, wieso sich Finnland so vehement für einen Frieden in der Ukraine einsetzt. Er wendet sich auch an jene Staaten, die im Plenum auf andere Kriege hingewiesen haben: «Für uns im globalen Westen ist es sehr wichtig, uns die Stimmen anzuhören, die wir heute gehört haben: Beispielsweise die Stimmen aus Kenia, Chile, Katar oder Südafrika. Es gibt Konflikte und Kriegen auf der ganzen Welt und auch dort braucht es Frieden, genauso wie in der Ukraine.»
Finnland, Ukraine-Konferenz
Bild: screenshot eda
19:14
Chilenischer Präsident spricht Gaza-Krieg an
Der Präsident von Chile, Gabriel Boric, geht in seiner Rede, wie bereits andere Redner und Rednerinnen, auch auf den Krieg in Gaza ein. Chile habe sich schon immer für die Einhaltung der Menschenrechte eingesetzt. Auch in Gaza sehe Chile diese durch Israel verletzt. Chile wolle Russland an den Verhandlungstisch zurückholen, sagt Boric.
19:09
Charles Michel: «Wir müssen die Sicherheit Europas schützen»
Der EU-Ratspräsident Charles Michel appelliert in seiner Rede an die Konferenz-Teilnehmenden: «Wir müssen die Sicherheit Europas schützen.» Er verurteilt Russlands Rolle als Aggressor klar: «Dieser Krieg ist ein Versuch, das Gesetz der Gewalt anzuwenden.» Die unsichere Lage in Wirtschaft und Lebensmittelversorgung sowie die Gefahr eines atomaren Krieges müssten unbedingt verhindert werden.
19:04
Georgien: Russland müssen Grenzen aufgezeigt werden
Die georgische Präsidentin, Salome Surabischwili, spricht über die Wichtigkeit, Russland seine Grenzen aufzuzeigen. Surabischwili spricht ausserdem ihr Verständnis für die Lage der Ukraine aus: «Vor dem Krieg gegen die Ukraine gab es auch einen Krieg gegen Georgien.»
18:59
Pedro Sánchez lobt ukrainische Resilienz
Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez weist auf die Tragweite des Ukraine-Krieges hin: «Wir haben eine humanitäre Krise, eine Verschlimmerung der weltweiten Lebensmittel-Krise, die die Schwächsten noch weiter schwächt. Und wir haben eine Angst vor einer atomaren Katastrophe, von der wir dachten, dass sie nie mehr eine Gefahr darstellen könnte.»
18:53
Nana Akufo-Addo spricht über Kriegs-Auswirkungen für Afrika
Auch der Präsident Ghanas, Nana Akufo-Addo, ergreift im Plenum das Wort. Er spricht unter anderem über die Auswirkungen des Krieges auf den afrikanischen Kontinent, der bereits durch die Coronapandemie geschwächt gewesen sei. Der ghanaische Präsident bedauert des Weiteren die Abwesenheit Russlands und Chinas an der Konferenz.
18:44
Rishi Sunak spricht zum Plenum
Der britische Premierminister Rishi Sunak spricht in seiner Wortmeldung unter anderem über seinen ersten Besuch in der Ukraine und den Anblick, der sich ihm dort geboten habe. Der Gipfel sei der erste Schritt auf dem Weg, als internationale Gemeinschaft auf die Auswirkungen des Ukraine-Krieges reagieren zu können und dauerhaften Frieden in der Ukraine sicherzustellen.
18:37
Weitere Delegierte und Staatsoberhäupter melden sich zu Wort
Nach den Eröffnungsreden melden sich verschiedene Staatsoberhäupter und Vertreter und Vertreterinnen der verschiedenen teilnehmenden Staaten zu Wort. Es gab bereits Wortmeldung von Kenia, Katar, Saudi-Arabien, Deutschland und Japan.
18:18
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen: «Echo des russischen Angriffskriegs tönt weltweit»
Ursula von der Leyen, die Präsidentin der Europäischen Kommission, richtet sich als Nächste ans Eröffnungsplenum. Sie spricht von der Wichtigkeit, die eigenen Grenzen zu verteidigen und für Unabhängigkeit einzustehen. «Das Echo des russischen Angriffskriegs tönt weltweit». Und weiter: «Das ist eine Warnung an die ganze Welt.»
18:13
US-Vizepräsidentin Kamala Harris hält Rede
US-Vizepräsidentin Kamala Harris hat in ihrem Eröffnungsstatement an der Ukraine-Friedenskonferenz auf dem Bürgenstock in Nidwalden den russischen Präsidenten Wladimir Putin scharf kritisiert. Dieser habe bisher faire Friedensverhandlungen stets abgelehnt.

Zwar müsse Russland früher oder später in den Friedensprozess einbezogen werden, sagte Harris am Samstagabend. Putin habe bisher aber nicht zu Verhandlungen Hand geboten, sondern die Ukraine zur Aufgabe aufgefordert.

«Russland hat die Uno-Charta schamlos verletzt», so Harris weiter. Andere Aggressoren würden damit ermutigt, selber das Völkerrecht zu verletzen. «Das ist eine Bedrohung für alle Staaten.»

Das internationale Recht müsse hochgehalten werden, appellierte Harris an alle Staatsgäste aus rund hundert Ländern. «Die Souveränität und die Integrität eines Staates müssen eingehalten und nicht durch Gewalt geändert werden können.» (sda)
Kamala Harris am Friedens-Gipfel
Bild: screenshot eda
18:03
Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj spricht zum Plenum
Nach der Bundespräsidentin sprach der ukrainische Präsident Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zum Plenum. Selenskyj hat zu Beginn der Friedenskonferenz auf dem Bürgenstock in Nidwalden die Teilnehmer zum Engagement für einen Frieden aufgerufen. «Wir sind heute hier, um einen gerechten Frieden zu fördern», sagte er in seiner Rede.

Die Staatengemeinschaft müsse dem Krieg Russlands gegen die Ukraine Einhalt gebieten. Die Versammlung von 101 Staaten und Organisationen an der Konferenz würde zeigen, dass eine vereinte Welt stärker sei als ein einziger Aggressor.

Auf dem Bürgenstock gehe es um die Schaffung von Aktionsplänen zur nuklearen Sicherheit, zur Lebensmittelsicherheit und zur Freilassung von gefangenen Erwachsenen und Kindern.

«Wir müssen das Rad nicht neu erfinden», sagte Selsenkyj. Die Uno-Charta für Weltfrieden bestehe bereits. Es gehe darum, dazu zurückzukehren. «Wäre Russland am Frieden interessiert, gäbe es keinen Krieg.» (sda)
Zelensky an der Ukraine-Konferenz
Bild: screenshot eda
avatar
Badge der Sicherheitskräfte
von Lucas Zollinger
Die Einsatzkräfte von Polizei und Armee, die auf dem Bürgenstock und im umliegenden Gelände für Sicherheit sorgen, haben alle den gleichen Badge. Laut einem Sprecher des VBS nutzt man den Badge als Zeichen der Kooperation der beiden Organe. Die Operation der Polizei heisst dabei «Tridente», wie man auf dem Badge erkennen kann – dies steht für das Dreizack-Symbol der Ukraine. Die Armee hat ihren Teil der Operation – in Anlehnung an die griechische Mythologie – «Astrea» getauft. Rund 4000 Soldaten stehen für den subsidiären Einsatz bereit.
Badge der Sicherheitskräfte von Polizei und Armee am «Gipfel für den Frieden in der Ukraine» auf dem Bürgenstock am 15. und 16. Juni 2024.
17:53
Viola Amherd hält Eröffnungsrede: «Die Schweiz ist ein Partner für Frieden und Dialog»
Bundespräsidentin Viola Amherd hat am Samstagabend um 17.50 Uhr die Ukraine-Konferenz auf dem Bürgenstock in Nidwalden mit einer fünfminütigen Rede offiziell eröffnet. Sie appellierte an alle Anwesende, sich für das Ziel eines dauerhaften Friedens einzusetzen.

Es sei wichtig, dass so viele Staaten und Organisationen der Einladung gefolgt seien, sagte Amherd im Plenarsaal des Luxusresorts über dem Vierwaldstättersee. Sie habe keine Illusionen, dass die Teilnehmenden auf dem Bürgenstock zu einer abschliessenden Einigung kommen würden. «Hier auf dem Bürgenstock werden wir aber alle einen ersten entscheidenden Schritt machen.»

Auch wenn noch lange nicht alle in wichtigen Punkten einer Meinung seien, so gelte es, «Wort für Wort, Vorschlag für Vorschlag, Schritt für Schritt» vorwärtszukommen, so Amherd. «Wir haben alle ein existenzielles Interesse an Frieden.» Deshalb müsse nun der Weg dazu geebnet werden.

Amherd betonte, dass ein Friedensprozess ohne Russland nicht denkbar sei. Es sei ein Ziel, Russland an künftigen Konferenzen dabei zu haben.
Bild
17:49
Ukrainischer Flüchtlingschor singt in Luzern Europahymne
Beethovens «Ode an die Freude» – auch bekannt als Europahymne – hat ein Chor aus über 70 ukrainischen Flüchtlingen am Samstagnachmittag auf dem Jesuitenplatz in Luzern aufgeführt. Mehrere Hundert Personen wohnten dem Anlass bei und spendeten grossen Applaus.

Der Auftritt unmittelbar vor der barocken Jesuitenkirche fand aus Anlass der Ukraine-Friedenskonferenz auf dem Bürgenstock statt. Die ukrainischen Chorsängerinnen und Chorsänger, die wegen des russischen Angriffskrieges ihre Heimat verlassen haben, wollten sich laut einer Medienmitteilung damit bei der Schweizer Gesellschaft unter anderem für die Gastfreundschaft bedanken.

Initiiert wurde das Konzert von der Musikmanagerin Daniela Majer aus Berlin, getragen wurde der Anlass vom Ukrainian Culture Network. Chöre aus Bern, Zürich und Lausanne traten die Reise nach Luzern an. Die Instrumentalistinnen und Instrumentalisten, die den Chor begleiteten, kamen zu einem grossen Teil von der International Menuhin Music Academy mit Sitz in Gstaad BE. (sda)
16:53
Nehammer: Ukraine-Friedenskonferenz ist eine Suche nach Verbündeten
Möglichst viele Staaten sollen im Ukrainekrieg Druck auf Moskau ausüben, einem echten Friedensprozess zuzustimmen. Der Westen allein kann es nicht richten, sagt Österreichs Kanzler.

Die Ukraine-Konferenz in der Schweiz ist aus Sicht von Österreichs Kanzler Karl Nehammer ein möglicher Weg aus einer Sackgasse. «Wir sind wie in einer westlichen Echokammer. Wir sind uns alle einig, aber das ist zu wenig», sagte der österreichische Regierungschef am Rande des zweitägigen Treffens auf dem Bürgenstock nahe Luzern.

Es gehe für die EU und die USA darum, weitere Verbündete zu finden, um im Ukraine-Krieg den Druck auf Moskau zu erhöhen. «Ohne Teile Asiens, Afrikas und Südamerikas wird es uns nicht gelingen, die Russische Föderation zum Umdenken zu bringen.»

Dabei komme es vor allem auf Länder wie Indien, Brasilien, China und Südafrika an. Dass Indien und Brasilien – wenn auch nicht auf Ministerebene – auf dem Treffen vertreten seien, sei ein «erster Hoffnungsschimmer», so Nehammer. (sda/dpa)
Federal Chancellor Karl Nehammer of Austria arrives at the Summit on peace in Ukraine, in Stansstad near Lucerne, Switzerland, Saturday, June 15, 2024. Heads of state from around the world gather on t ...
Bild: keystone
16:47
Mehrere Teilnehmende zeigen sich vor Gipfelbeginn optimistisch
Aussenminister Ignazio Cassis hat sich vor Beginn der Ukraine-Friedenskonferenz auf dem Bürgenstock NW optimistisch geäussert. «Ich hoffe, dass wir einen Schritt in die richtige Richtung machen können», sagte er am Samstag vor Journalisten. Zudem erklärte er, dass die Verhandlungen über die geplante Gipfelerklärung vorankämen. «Ja», sagte er auf eine entsprechende Journalistenfrage.


Zuvor hatten sich Bundespräsidentin Viola Amherd und Cassis mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Morgen zu Gesprächen für die letzten Gipfelvorbereitungen getroffen. Während des Treffens wurden laut Selenskyj technische Details, der Entwurf des Abschlusserklärung und der zukünftige Aktionsplan besprochen.

Mehrere Teilnehmer äusserten sich vor dem Beginn der offiziellen Gipfelgespräche ebenfalls optimistisch. «Das ist ein sehr wichtiger erster Schritt», sagte etwa der finnische Präsident Alexander Stubb der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. «Wenn man nicht über Frieden spricht, wird man ihn nicht erreichen.»

Die Ukraine befinde sich in einer starken Position nach dem G7-Gipfel in Italien mit der versprochenen 50-Milliarden-Dollar-Hilfe, der Einigung auf Beitrittsgespräche mit der EU und dem Beschluss der Nato-Verteidigungsminister für einen Ausbau der Unterstützung der Ukraine, sagte Stubb.

Der irische Premierminister Simon Harris sagte, der Gipfel sei «eine sehr wichtige Entwicklung». Es handle sich bei der Konferenz auf dem Bürgenstock «wahrscheinlich um das grösste internationale Treffen seit Beginn des Krieges in der Ukraine». (sda)
epa11411677 Swiss Federal Councillor Ignazio Cassis (L) and Ukraine's President Volodymyr Zelensky (R) shake hands next to Swiss Federal President Viola Amherd (C) during the Summit on Peace in U ...
Bild: keystone
16:21
Um 16.30 Uhr folgt die offizielle Willkommenszeremonie.
Zur Begrüssung schütteln Amherd und Selenskyj allen Teilnehmenden die Hände – somit hat die Ukraine-Konferenz offiziell begonnen.

Das ganze Programm:

epa11412168 US Vice President Kamala Harris (L) shakes hands with Ukraine's President Volodymyr Zelensky (R) ahead of a bilateral meeting during the Summit on Peace in Ukraine, in Stansstad near  ...
Bild: keystone
16:14
USA versprechen Kiew Millionen für Energienetz und humanitäre Hilfe
Zum Auftakt der Schweizer Friedenskonferenz für die Ukraine haben die USA Kiew weitere Millionen-Hilfen für humanitäre Zwecke und das Energienetz des Landes zugesagt.

Rund 500 Millionen Dollar (rund 467 Millionen Euro) sollten unter anderem dazu eingesetzt werden, Kriegsschäden an der Energieinfrastruktur zu reparieren und das Energienetz besser abzusichern, teilte die US-Regierung am Samstag mit. Auch 324 Millionen Dollar (rund 303 Millionen Euro) an bereits zuvor zugesagten Mitteln der USA sollten für diese Zwecke umgewidmet werden. Hinzu kämen 379 Millionen Dollar (rund 354 Millionen Euro) für humanitäre Hilfen, um Ukrainer, die im Land flüchten mussten, mit Essen, Wasser und Unterkünften zu versorgen. (sda/dpa)
16:05
Kanadas Premierminister Justin Trudeau ist in Zürich angekommen
Der Premierminister von Kanada, Justin Trudeau, ist in der Schweiz eingetroffen. Er landete gemäss Angaben eines Keystone-SDA-Fotografen vor 16 Uhr auf dem Flughafen Zürich. Von dort reise er weiter in die Zentralschweiz, wo er an der zweitägigen Ukraine-Friedenskonferenz teilnehmen wird. (sda)
Prime minister Justin Trudeau of Canada arrives at Zurich airport in Zurich Kloten, Switzerland, Saturday, June 15, 2024. Heads of state from around the world gather on the Buergenstock Resort in cent ...
Bild: keystone
15:42
Deutscher Bundeskanzler Olaf Scholz in Zürich gelandet
Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz ist für die Ukraine-Friedenskonferenz in der Schweiz eingetroffen. Gemäss Angaben eines Keystone-SDA-Fotografen landete er nach 15 Uhr auf dem Flughafen Zürich, von wo er weiter auf den Bürgenstock NW reiste. (sda)
Federal Chancellor Olaf Scholz of Germany arrives at Zurich airport in Zurich Kloten, Switzerland, Saturday, June 15, 2024. Heads of state from around the world gather on the Buergenstock Resort in ce ...
Bild: keystone
15:29
Kreml hat keine Botschaft für die Konferenz auf dem Bürgenstock
Russland habe den Teilnehmenden des Schweizer Gipfels zur Ukraine nichts mitzuteilen, sagte der Sprecher des Kremls Dmitri Peskow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass. Russland hoffe, dass der Konflikt beim nächsten Mal auf einer konstruktiveren Veranstaltung diskutiert werde.

Das schrieb Tass am Samstag auf ihrer Webseite. Das russische Aussenministerium habe die Veranstaltung als «Weg ins nirgendwo» bezeichnet. Aus Moskauer Sicht wolle der Westen nicht auf faire Verhandlungen eintreten. (sda/akr)
avatar
Kennt ihr den Journalisten, der fliessend sechs Sprachen spricht?
von Ralph Steiner
Philip Crowther ging zu Beginn des Ukrainekriegs viral, weil er fliessend in sechs Sprachen Fernseheinschaltungen macht. Crowther ist in Luxemburg als Sohn eines britischen Vaters und einer deutschen Mutter aufgewachsen, er spricht Luxemburgisch und zudem auch Französisch, Spanisch und Portugiesisch.

Crowther berichtet auch von der Ukraine-Friedenskonferenz auf dem Bürgenstock, über seine Arbeit in sechs Sprachen erzählt er im kurzen Interview.
14:35
200 Personen an Luzerner Kundgebung für ukrainische Kriegsgefangene
Am ersten Tag des Ukraine-Gipfels auf dem Bürgenstock NW haben sich am Samstagnachmittag gut 200 Personen vor dem Luzerner Bahnhof zu einer Kundgebung versammelt. Sie forderten unter anderem mehr globale Anstrengungen für die Befreiung ukrainischer Kriegsgefangener.

Viele brachten ukrainische Fahnen mit. Ein Jugendlicher hielt einen Karton in die Höhe mit der Aufschrift: «Ich werde meinen Vater nie wieder sehen». Ein anderer: «My father is a hero.» Zahlreiche Anwesende trugen T-Shirts mit der Aufschrift: «Save Ukrainian Prisoners of War».

Weiter verlangten sie auch die Beendigung der Folter von ukrainischen Kriegsgefangenen, die in Russland festgehalten werden, und die Sicherstellung ihrer Behandlung gemäss den Genfer Konventionen, wie die Veranstalter in einer Medienmitteilung festhielten. Die Kundgebung wurde organisiert von der ukrainischen Gesellschaft der Schweiz und Familienangehörigen ukrainischer Kriegsgefangener. (sda)
A standing peace rally for the Ukraine Peace Conference organised by the Ukrainian Society in Switzerland and family members of Ukrainian prisoners of war takes place on Saturday, 15 June 2024, in Luc ...
Bild: keystone
A standing peace rally for the Ukraine Peace Conference organised by the Ukrainian Society in Switzerland and family members of Ukrainian prisoners of war takes place on Saturday, 15 June 2024, in Luc ...
Bild: keystone
epa11411842 People attend a standing peace rally for the Ukraine Peace Conference organised by the Ukrainian Society in Switzerland and family members of Ukrainian prisoners of war in Lucerne, Switzer ...
Bild: keystone
14:32
Scholz: Brauchen keinen Diktatfrieden für die Ukraine
Bundeskanzler Olaf Scholz hat die Maximalforderungen von Kremlchef Wladimir Putin für ein Ende des Ukraine-Kriegs als Vorstoss für einen Diktatfrieden zurückgewiesen. Was Putin vorschlage sei, einen «imperialistischen Raubzug in Dokumente zu fassen», sagte der SPD-Politiker am Samstag am Rande des G7-Gipfels in Süditalien der ARD. «Was wir brauchen, ist kein Diktatfrieden, sondern ein fairer, gerechter Frieden, der die Integrität und die Souveränität im Blick hat.»

Die am Samstag in der Schweiz beginnende Friedenskonferenz sei ein wichtiger erster Schritt dafür, auch wenn dort noch nicht die grossen Fragen entschieden würden, sagte Scholz.

Putin hatte unmittelbar vor den Beratungen von knapp 60 Staats- und Regierungschefs bei Luzern den vollständigen Verzicht der Ukraine auf die von Russland beanspruchten Gebiete Donezk, Luhansk, Cherson, Saporischschja und die Schwarzmeer-Halbinsel Krim verlangt und gefordert, dass die Ukraine keine Perspektive als Nato-Mitglied sucht.

Scholz wollte ein Gespräch mit Putin für die Zukunft nicht ausschliessen. Er habe immer wieder gesagt, dass er das mal wieder tun werde, aber es müsse der richtige Zeitpunkt dafür sein. «Ein solches Gespräch macht doch nur Sinn, wenn was konkret zu bereden ist.» (sda/dpa)
14:05
Selenskyj auf dem Bürgenstock: «Die Welt ist stärker als Putin»
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich zu Beginn der Friedenskonferenz auf dem Bürgenstock NW beeindruckt von der Organisation des Anlasses gezeigt. Die 101 teilnehmenden Staaten und Organisationen zeigten, dass die Welt stärker sei als Wladimir Putin.

«Wir wollen der Diplomatie eine Chance geben», sagte Selenskyj am Samstagnachmittag vor den Medien. «Ich bin überzeugt, dass wir hier an diesem Gipfel Geschichte schreiben.» Er hoffe, dass bald ein Friede möglich sei. (cst/sda)
Swiss Federal President Viola Amherd, left, and Ukrainian President Volodymyr Zelenskyy hold a media briefing during the Summit on peace in Ukraine, in Stansstad near Lucerne, Switzerland, Saturday, J ...
Bild: keystone
13:50
Amherd: Gipfel soll konkrete Schritte bringen
Die Ukraine-Friedenskonferenz auf dem Bürgenstock NW hat nach Aussagen von Bundespräsidentin Viola Amherd «bescheidene Ziele». Die internationale Gemeinschaft könne aber das Terrain bereiten für spätere direkte Gespräche zwischen der Ukraine und Russland, sagte die Bundesrätin an einer Medienkonferenz vor dem offiziellen Beginn des Ukraine-Gipfels.

Die Konferenz solle konkrete Schritte für einen späteren, gerechten und anhaltenden Frieden bringen, sagte Amherd. Die Schweiz habe ein existenzielles Interesse an einer auf Regeln des Völkerrechts basierenden Ordnung. Diese habe Russland mit dem Überfall auf die Ukraine verletzt. (sda)
epa11411783 Swiss Federal President Viola Amherd (L) and Ukrainian President Volodymyr Zelensky arrive to attend a media briefing during the Summit on Peace in Ukraine, in Stansstad near Lucerne, Swit ...
Bild: keystone
avatar
Hier betreten Amherd und Selenskyj den Mediensaal
von Lucas Zollinger
Bis alle in Position waren, blieben die Schweizer Bundespräsidentin und der ukrainische Präsident noch kurz im Türrahmen stehen. Selenskyj sagte zu den aufgereihten Journalisten: «Good morning! Thank you for coming.» (Deutsch: «Guten Morgen! Danke für Ihr Kommen.»)
13:44
Berset nimmt auch teil
Auch Alt-Bundesrat Alain Berset nimmt an der Konferenz teil. Er ist aber nicht Mitglied einer offiziellen Delegation und wird auch nicht am offiziellen Programm partizipieren. Er wird am Rande der Konferenz bilaterale Gespräche führen, im Hinblick auf seine Kandidatur als Generalsekretär des Europarats. (cst)
Former Swiss Federal Councillor Alain Berset arrives at the Summit on peace in Ukraine, in Stansstad near Lucerne, Switzerland, Saturday, June 15, 2024. Heads of state from around the world gather on  ...
Bild: keystone
13:42
Kurz und bündig
Selenskyj sagt, dass er glaube, dass an diesem Gipfel Geschichte geschrieben werde.

Und dann wäre es das auch schon wieder gewesen.

Viola Amherd und Wolodymyr Selenskyj sind schon wieder weg.
13:39
Selenskyj dankt der Schweiz
Ganz viele Länder hätten zu diesem Gipfel beigetragen. Mit geeinten Kräften sei es möglich, den Krieg zu beenden.

Selenskyj zählt mehrere vergangene Treffen auf, die bereits stattgefunden haben.

Am WEF dieses Jahres in Davos sei dann dieser Friedensgipfel lanciert worden. Er sei der Schweiz sehr dankbar, für ihren Einsatz, sagt Selenskyj.

Es sei wichtig, dass heute Länder aus allen Regionen der Welt anwesend seien.
13:38
Jetzt spricht Wolodymyr Selenskyj
Er spricht auf Englisch und bedankt sich zunächst bei Viola Amherd und den anwesenden Journalisten.

Der Angriff Russlands sei kriminell und absolut unprovoziert, der Einzige, der das wolle, sei Wladimir Putin.
13:36
«Vertrauen aufbauen»
Viola Amherd zählt die konkreten Inhalte der Friedenskonferenz auf. Es gehe dabei unter anderem um nukleare Sicherheit.

Es sei wichtig, dass die Konferenz hochrangig und breit abgestützt sei.

Alle teilnehmenden Staaten werden an diesem Wochenende ihre Ideen einbringen, gemeinsam wolle man einen ersten Schritt gehen.
13:34
Amherd kritisiert Russland
Russlands Angriff auf die Ukraine verletze das Völkerrecht empfindlich. Für einen Frieden müsse man Russland irgendwann in Gespräche einbeziehen. Nun gehe es darum, das Terrain für solche Gespräche vorzubereiten.

In den kommenden Stunden werden hochrangige Delegationen aus 92 Staaten und 8 internationale Organisationen zusammenkommen. Viele ausländische Staaten hätten sich für den Friedensgipfel eingesetzt. Alleine hätte die Schweiz dies nicht geschafft, sagt Viola Amherd.
13:33
Amherd eröffnet die Medienkonferenz
Heute werde nicht der Frieden in der Ukraine verhandelt oder verkündet, es gehe darum, einen Prozess einzuleiten. Die Ukraine habe die Schweiz gebeten, diese Konferenz abzuhalten, Amherd dankt Selenskyj für das Vertrauen.
13:32
Jetzt sind Amherd und Selenskyj da
Es geht los mit der Medienkonferenz.
13:33
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Zürich gelandet
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ist für die Ukraine-Friedenskonferenz in der Schweiz angekommen, wie ein Keystone-SDA-Fotograf berichtete. Sie landete nach 13 Uhr auf dem Flughafen Zürich. Von da aus reiste sie weiter auf den Bürgenstock NW, wo gegen Abend der Friedensgipfel beginnt. (sda)
European Commission President Ursula von der Leyen, left, as he arrives at Zurich airport in Zurich Kloten, Switzerland, Saturday, June 15, 2024. Heads of state from around the world gather on the Bue ...
Bild: keystone
avatar
In Kürze treten Selenskyj und Amherd vor die Medien
von Ralph Steiner
Auf 13.30 Uhr ist eine erste Stellungnahme von Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj und Bundespräsidentin Viola Amherd angedacht. Wir werden die Medienkonferenz live tickern.
Bild
Unsere Sicht auf die beiden Rednerpulte.
12:59
Harris kündigt Hilfe von 1,5 Milliarden US-Dollar für Ukraine an
Die US-Vizepräsidentin Kamala Harris hat am Samstag eine neue Hilfe von über 1,5 Milliarden US-Dollar für die Ukraine angekündigt. Diese sei hauptsächlich für den Energiesektor und die humanitäre Hilfe bestimmt.

Das teilte am Samstag das Weisse Haus in Washington mit. Harris, die am zweitägigen Friedensgipfel auf dem Bürgenstock NW teilnimmt, sagte, dass die Hilfe 500 Millionen Dollar an neuen Mitteln für Unterstützung im Energiebereich beinhalte. (sda/afp)
Vice President Kamala Harris of United States arrives at Buergenstock Resort during the Summit on peace in Ukraine, in Stansstad near Lucerne, Switzerland, Saturday, June 15, 2024. Heads of state from ...
Bild: keystone
12:30
Webseiten des Bundes sind weiter im Visier prorussischer Hacker
Eine prorussische Hackergruppe hat am Samstag weiter Webseiten des Bundes sowie von in der Konferenz involvierten Organisationen angegriffen. Die Überlastungsangriffe gingen vor dem Start der Konferenz zum Frieden in der Ukraine auf dem Bürgenstock NW wie erwartet weiter, wie der Webseite des Bundesamts für Cybersicherheit am Samstagmittag zu entnehmen war.

Für die Angriffe verantwortlich sei die Gruppe mit dem Namen «NoName057(16)», sagte Gisela Kipfer, Mediensprecherin des Bundesamts, der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage. Als Folge der Angriffe könnten die Webseiten kurzzeitig nicht erreichbar sein. (sda)
avatar
Für das leibliche Wohl ist gesorgt …
von Lucas Zollinger
… und die Organisatoren liessen sich nicht lumpen. Das Buffet für die Medienschaffenden befindet sich hinter dem Podium, wo bald die Pressekonferenzen stattfinden werden – nur durch eine dünne Wand getrennt – und umfasst verschiedene Sandwiches, Bowls, Früchte und andere Snacks.
12:23
Erste Delegationen treffen auf dem Bürgenstock ein
Pünktlich um Samstagmittag ist Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj auf dem roten Teppich vor dem Bürgenstock-Resort eingetroffen, begleitet durch eine grosse Delegation. In den nächsten Stunden treffen die weiteren Staatsgäste ein.

Wenige Minute nach Selenskyj stieg auch Georgiens Präsidenten Salome Surabischwili auf einer Limousine aus und betrat den Konferenzort auf rund tausend Metern über Meer. Die US-amerikanische Delegation war fast gleichzeitig auf dem Flughafen Kloten ZH gelandet. (sda)
Ukrainian President Volodymyr Zelenskyy, left, and Swiss Federal President Viola Amherd, right, shake hands during the Summit on peace in Ukraine, in Stansstad near Lucerne, Switzerland, Saturday, Jun ...
Bild: keystone
avatar
Wir melden uns mit einem ersten Überblick
von Lucas Zollinger
Die Vorbereitungen laufen, das Medienzentrum und der Saal, wo später die Pressekonferenzen stattfinden, füllen sich. Wir gewähren euch hier einen kleinen Einblick «hinter die Kulissen» (zumindest so weit hinter die Kulissen, wie uns unsere Presse-Akkreditierungen bringen).
11:40
US-Vizepräsidentin Kamala Harris in Zürich angekommen
US-Vizepräsidentin Kamala Harris ist am Samstag kurz nach 11 Uhr auf dem Flughafen Zürich gelandet, wie ein Keystone-SDA-Fotograf berichtete. Von dort flog sie mit dem Helikopter weiter auf den Bürgenstock NW, wo heute die zweitägige Ukraine-Friedenskonferenz beginnt. Auch die argentinische Regierungsmaschine mit Javier Milei ist gelandet.

Mit der Teilnahme von US-Vizepräsidentin Kamala Harris an der Ukraine-Friedenskonferenz erfüllte sich der Wunsch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj nach einer Anwesenheit von US-Präsident Biden nicht. Der 81-jährige Demokrat nahm am G7-Gipfel in Italien teil, entschied sich aber danach für eine Rückkehr in die USA. (cst/sda)
US Vice President Kamala Harris of United States, waves when he arrives at Zurich airport in Zurich Kloten, Switzerland, Saturday, June 15, 2024. Heads of state from around the world gather on the Bue ...
Bild: keystone
US Vice President Kamala Harris of United States, waves when he arrives at Zurich airport in Zurich Kloten, Switzerland, Saturday, June 15, 2024. Heads of state from around the world gather on the Bue ...
Bild: keystone
avatar
«Ein kleiner Schritt»
von Ralph Steiner
Vorhin habe ich mich auf der Terrasse des Bürgenstocks mit einem Journalisten aus der Ukraine unterhalten. Er berichtet seit Kriegsbeginn aus der Schweiz und sagte mir, die heutige Konferenz sei «ein kleiner Schritt» auf dem Weg zu einem Frieden in seinem Land.

Er bedauert aber, dass die BRICS-Staaten nicht mit ranghohen Politikern anwesend sind. China nimmt gar nicht teil, Brasilien und Südafrika sind nur mit diplomatischen Vertretern anwesend, Indien hat immerhin seinen Botschafter aus Russland auf den Bürgenstock geschickt.
11:04
Verhandlungen «bis zur letzten Minute» auf dem Bürgenstock erwartet
Die Verhandlungen über eine Abschlusserklärung zur Ukraine-Friedenskonferenz auf dem Bürgenstock NW waren am Samstag noch nicht in trockenen Tüchern. Sie dürften «bis zur letzten Minute» am frühen Sonntag andauern, wie mehrere den Gesprächen nahestehende Quellen der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagten.

Es gebe unter den Delegationen von total hundert Staaten und Organisationen noch mehrere umstrittene Punkte. Teilweise werde um einzelne Wörter gerungen, hiess es. Ob es eine von allen Staaten akzeptierte Schlusserklärung geben wird, war zunächst offen.

Es sind mehrere Szenarien möglich, darunter auch eine Abschlusserklärung ohne Konsens, bei der jeder Staat die Möglichkeit hat, anzugeben, ob er sie annimmt oder nicht. (sda)
11:03
Nebelwetter am Bürgenstock: Organisatoren hoffen auf Aufhellungen
Die Sicherheitsverantwortlichen sind trotz momentanen Nebelwetters auf dem Bürgenstock optimistisch, dass die Delegationschefs über den Luftweg anreisen können. Die meisten Staats- und Regierungschefs kommen vom Flughafen in Kloten ZH zum Helikopter-Landeplatz am Fusse des Luxusresorts.

Am frühen Morgen herrschte in der Innerschweiz Regenwetter. Die Spitze des Bürgenstocks lag zeitweise unter einer dichten Wolken- und Nebeldecke. Ohne Helikopter wäre die Anreise erschwert. Der Gipfelort Bürgenstock-Resort ist über eine schmale Bergstrasse von Stansstad NW her erreichbar. Eine andere Möglichkeit wäre zudem die Anreise per Schiff und Standseilbahn. (sda)
epa11402482 A Swiss Armed Forces helicopter takes off from the helicopter base in front of the Buergenstock Resort during a media tour of the security precautions of the Nidwalden Cantonal Police and  ...
Bild: keystone
10:56
Präsident der JSVP Schweiz: «Die Bürgenstock-Konferenz wird nichts bringen»
Als eine «absolute Farce» hat Nils Fiechter, Präsident der JSVP Schweiz, die Friedenskonferenz auf dem Bürgenstock (RT) bezeichnet. Gegenüber dem russisch kontrollierten Sender Russia Today sagt er, die Konferenz sei «peinlich für unser Land» und «wird nichts bringen». Fiechter ist 2022 wegen Rassendiskriminierung verurteilt worden.

Kritisiert wird seine Aussage unter anderem von Mitte-Präsident Gerhard Pfister. Auf X schreibt er: «Ein rechtskräftig verurteilter junger Regionalpolitiker kennt die Resultate einer internationalen Konferenz, bevor diese begonnen hat.» (cst)

10:23
Die Schweiz als Vermittlerin und Friedensförderin
Die Schweiz sieht für sich als neutraler Staat eine besondere Rolle als Vermittler zwischen verfeindeten Staaten. So vertritt sie zum Beispiel die Interessen der USA und Kanadas im Iran und die Interessen des Irans in Ägypten.

In Russland und Georgien stehen Interessenvertreter im jeweils anderen Staat unter der Schutzmacht der Schweiz.

Zusätzlich hat sie eine lange Tradition als Friedensstifter. Die Schweiz hat nach Angaben des Aussendepartements in den vergangenen Jahrzehnten mehr als 30 Friedensprozesse in mehr als 20 Ländern unterstützt. Oftmals finden diskrete Treffen in der Schweiz statt. Sie vermittelte unter anderem in den 1920er Jahren bei der Festlegung der türkischen Grenzen, in den 1950er und 1960er Jahren beim Ende des Korea-Kriegs und des Algerienkriegs, sowie zwischen der Türkei und Armenien und verfeindeten Seiten in Nepal, Kolumbien und Mosambik.

1985 leiteten die damaligen Präsidenten der Sowjetunion und der USA, Michail Gorbatschow und Ronald Reagan, mit einem Treffen in Genf das Ende des Kalten Krieges ein. Zuletzt trafen sich US-Präsident Joe Biden und der russische Präsident Wladimir Putin 2021 in Genf. Weil die Schweiz nach dem russischen Einmarsch in der Ukraine aber die EU-Sanktionen gegen Russland auch umgesetzt hat, hält Moskau sie nicht mehr für neutral. (sda/dpa)
10:20
Gastgebende Bundesräte sind bereit für Friedenskonferenz
Bundespräsidentin Viola Amherd sieht in der am Samstag beginnenden Konferenz auf dem Bürgenstock NW ein «Engagement der internationalen Gemeinschaft» für einen Frieden in der Ukraine. Es braucht laut Aussenminister Ignazio Cassis aber «viele weitere» Schritte.

In einem gemeinsamen Social-Media-Video, das in der Nacht auf Samstag verbreitet wurde, hielten die beiden Bundesräte fest, dass alles bereit sei, um am Samstagnachmittag die rund hundert internationalen Delegationen im Nidwaldner Luxusresort zu empfangen. Das Treffen, an dem 57 Staats- und Regierungschefs aus dem Westen und aus Ländern des globalen Südens teilnehmen werden, solle «ein gemeinsames Verständnis für den Weg zum Frieden» schaffen, wiederholte Amherd.



Aussenminister Cassis formulierte das Ziel, «Vertrauen für einen ersten Schritt» zu schaffen. Es werde aber «viele weitere» brauchen.

Zum Abschluss des zweitägigen hochrangigen Treffens am Sonntag soll eine Erklärung verabschiedet werden – mit einem Fahrplan für die nächsten Schritte. (sda)
10:01
Scholz: Russland muss bei Folgekonferenz zur Ukraine dabei sein
Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz dämpft Erwartungen an die Ukraine-Konferenz für ein Ende des Krieges. Gegenüber dem ZDF sagt Scholz am Samstag, dass es um bei den Gesprächen darum gehe, Grundlagen für eine Folgekonferenz zu legen.
«Und dann wird es auch darauf ankommen, dass Russland dabei ist», sagt Scholz. «Deshalb ist das ein diplomatisches Pflänzchen, das wir jetzt giessen, damit es grösser wird.» (cst)
avatar
09:56 Uhr: Riesige Sicherheitsbemühungen
von Ralph Steiner
Von Stans ging es mit einem Medienshuttle inklusive einmal umsteigen nach Obbürgen. Bereits bei der ersten Fahrt betraten Polizisten mit Maschinengewehren den Bus und kontrollierten die Medienausweise. Nun sind wir erst in Obbürgen, um unsere Akkreditierung abzuholen. Danach geht es mit dem Bus weiter zum Bürgenstock.

Das Sicherheitsdispositiv ist gross, entsprechend braucht auch alles seine Zeit.
Bild
Bild: watson
9:54
Amherd und Cassis bereits vor Ort
Bundespräsidentin Viola Amherd und Aussenminister Ignazio Cassis sind für Vorbereitungen bereits am Abend vor der Konferenz angereist. (cst)
Bild
Bild: eda
9:52
Das Programm vom Samstag
12:00 bis 16:00 Uhr: Ankunft der Gäste
13:30 Uhr: Der Ukraine-Gipfel startet mit Stellungnahmen von Bundespräsidentin Viola Amherd und Ukraines Präsident Wolodimir Selenski.
16:30 bis 17:30 Uhr: Offizielle Willkommenszeremonie. Es sprechen Bundespräsidentin Viola Amherd und Präsident Wolodimir Selenski.
17:30 bis 19:00 Uhr: Eröffnungs-Stellungnahmen.
19:00 Uhr: Fotoshooting der Teilnehmenden.

Die Delegationen wollen im Luxus-Resort hoch über dem Vierwaldstättersee bei Luzern über Aspekte wie den Getreideexport aus der Ukraine, die Sicherheit des von Russland besetzten Atomkraftwerks Saporischschja und humanitäre Fragen wie den Gefangenenaustausch debattieren. (sda/dpa)
9:19
Ziel dieser Konferenz ist es, einen Friedensprozess anzustossen.
Bundespräsidentin Amherd wird am Samstagnachmittag die hochrangige Konferenz zum Frieden in der Ukraine eröffnen, die bis am Sonntagnachmittag dauert. Im Vorfeld wird die Bundespräsidentin mit Selenskyj zu einem bilateralen Gespräch zusammenkommen.

Ziel dieser Konferenz ist es, einen Friedensprozess anzustossen. Die Konferenz bietet auch die Möglichkeit, zum ersten Mal auf höchster Ebene darüber zu diskutieren, wie und wann Russland in diesen Prozess einbezogen werden kann. Für den Bundesrat erfordert die Erarbeitung einer dauerhaften Lösung letztlich die Beteiligung beider Seiten, wie er schreibt. Mit der Organisation dieser Konferenz ermögliche die Schweiz einen ersten Schritt, der einen Prozess in Richtung eines gerechten und dauerhaften Friedens in der Ukraine auslösen solle, hiess es. Die Schweiz setze damit ihre lange Tradition der Förderung des Dialogs fort.

An der Konferenz teilnehmen wird gemäss Informationen der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auch alt Bundesrat Alain Berset. Er ist aber nicht Teil einer offiziellen Delegation und wird auch nicht am offiziellen Programm partizipieren. Er wird am Rande der Konferenz bilaterale Gespräche führen, im Hinblick auf seine gewünschte Wahl als Generalsekretär des Europarats. (cst/sda)
epa11410048 Bernhard (L) and Daniel Egger (R) place the flags of Switzerland and Ukraine during final preparations ahead the Summit on Peace in Ukraine, in Stansstad near Lucerne, Switzerland, 14 June ...
Bild: keystone
08:41
Selenskyjs Ankunft in Zürich
Der Präsident der Ukraine landete in Zürich, dann ging es mit dem Helikopter Richtung Bürgenstock.
Ukrainian President Volodymyr Zelenskyy, right, is welcommed by Felix Baumann, Ambassador of Switzerland to Ukraine, 3rd left, Manuel Irman, Deputy Head of Swiss Protocol, 2nd left, and Iryna Wenedikt ...
Bild: keystone
Ukraine's President Volodymyr Zelenskyy, center, is accompanied after his arrival by Felix Baumann, Ambassador of Switzerland to Ukraine, centre left, Iryna Wenediktowa, Ukrainian Ambassador to S ...
Bild: keystone
A Super Puma Swiss Airforce helicopter carrying the President of Ukraine, Volodymyr Zelenskyy, lands in Obbuergen near the Buergenstock Resort, ahead the Summit on peace in Ukraine, in Stansstad near  ...
Bild: keystone
Ukraine's President Volodymyr Zelenskyy, right, steps toward a limousine after his landing in Obbuergen near the Buergenstock Resort, ahead the Summit on peace in Ukraine, in Stansstad near Lucer ...
Bild: keystone
avatar
08:26 Uhr: Es geht endlich los
von Ralph Steiner
Einen schönen guten Morgen aus dem Interregio nach Stans. Das watson-Reporterteam ist gestern Abend extra nicht allzu lange durchs Zürcher Nachtleben gekurvt, schliesslich steht heute Historisches auf dem Programm.

Dieses Wochenende findet auf dem Bürgenstock im Kanton Nidwalden der Ukraine-Friedensgipfel statt, wir sind den ganzen Tag vor Ort und versorgen euch hier im Ticker mit den wichtigsten Infos, Bildern und Videos.

Einen guten Start ins Wochenende und bis später!
17:22
Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj ist in Zürich gelandet
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist am Freitagnachmittag am Flughafen Zürich gelandet, wie ein Keystone-SDA-Fotograf berichtete. Von dort reiste Selenskyj per Helikopter weiter auf den Bürgenstock NW, wo am Samstag die Ukraine-Friedenskonferenz beginnt. (sda)
17:02
Teilnehmerliste bekannt
Das EDA hat die offizielle Teilnehmerliste veröffentlicht. China wird wie erwartet nicht teilnehmen.

Delegationen aus 92 Ländern nehmen teil – darunter befinden sich 57 Staats- und Regierungschefs. Aus Saudi-Arabien und Indien werden Minister anwesend sein, wie der Teilnehmerliste zu entnehmen war.
(rbu/sda)
12:54
«Keine Verhandlungen über das Ende des Kriegs»
Zur Ukraine-Friedenskonferenz befragt, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz diese Woche, dass es sich nicht um «Verhandlungen über das Ende des Krieges handle».

Vielleicht könne mit diesem wichtigen Schritt jedoch ein Einstieg in einen richtigen Friedensprozess gelingen. Scholz sagte auch: «Dass die Konferenz stattfindet, ist schon ein Erfolg.»

Auf die Frage, wann es einen Friedensgipfel mit Russland am Tisch gebe, meine Scholz, Russland könne einen Beitrag leisten, indem es seine Truppen aus der Ukraine abziehen. (rst)
epa11407496 Italy's Prime Minister Giorgia Meloni (R) greets German Chancellor Olaf Scholz (L) during a welcome ceremony for the G7 summit in Borgo Egnazia, southern Italy, 13 June 2024. The 50th ...
Bild: keystone
12:32
Die Ziele der Ukraine-Friedenskonferenz sind klar
Die Schweiz strebt eine Schlusserklärung an, die im Optimalfall von allen teilnehmenden Staaten unterzeichnet wird. Noch ist gemäss Aussenminister Ignazio Cassis und Bundespräsidentin Viola Amherd völlig unklar, ob eine solche gemeinsame Schlusserklärung zustande kommt. (rst)