International
Geheimdienste

Polen: Geheimdienst vereitelt Anschlag auf Wasserversorgung

Polnischer Geheimdienst vereitelt Anschlag auf Wasserversorgung «in letzter Minute»

14.08.2025, 20:0014.08.2025, 20:00

Polens Geheimdienste haben nach Angaben der Regierung in Warschau einen geplanten Sabotageanschlag auf die Wasserversorgung einer polnischen Grossstadt vereitelt. Die Sabotage hätte dazu führen können, dass es in «einer der grösseren Städte kein Wasser gibt», sagte Vize-Regierungschef Krzysztof Gawkowski dem Online-Portal Onet. «In letzter Minute ist es uns gelungen, unsere Geheimdienste zu informieren, und die haben alles abgeschaltet, als der Sabotageversuch begann.»

Nach Angaben Gawkowskis soll sich der Vorfall am Mittwoch ereignet haben. Um welche Grossstadt es sich genau gehandelt haben soll, sagte der Vize-Regierungschef nicht.

Das EU- und Nato-Land Polen ist einer der wichtigsten politischen und militärischen Verbündeten der von Russland angegriffenen Ukraine. Es hat auch eine wichtige Funktion als logistische Drehscheibe für die Militärhilfe des Westens für Kiew. Die Regierung in Warschau beschuldigt die Geheimdienste Russlands und seines Verbündeten Belarus, Brandstiftungen und andere Sabotageaktionen im Land zu planen. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Protestdemos in Polen gegen Abholzung im Białowieża-Urwald
1 / 15
Protestdemos in Polen gegen Abholzung im Białowieża-Urwald
Krakau, 4. Juli 2017: Unter dem Motto «I 💚 puszcza» («Ich liebe den Urwald») demonstrieren tausende gegen die Abholzung des letzten Tiefland-Urwalds in Europa.
quelle: epa/pap / stanislaw rozpedzik
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Ukrainische Flüchtlinge im Zug nach Polen
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Kleinbus rammt Zug am Kanaltunnel – 19 Verletzte
Beim Zusammenstoss eines Kleinbusses mit einem Güterzug am Kanaltunnel im französischen Calais sind 19 Menschen verletzt worden. Der Kleinbus habe Lkw-Fahrer transportiert, deren Lastzüge per Bahn nach Grossbritannien gebracht werden, teilte die Präfektur mit. Es habe keine Toten gegeben und niemand schwebe in Lebensgefahr. Ein Grossaufgebot an Rettungskräften war im Einsatz.
Zur Story