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Sumatra: Vulkan Sinabung spuckt 3500 Meter hohe Aschewolke

Sumatra: Vulkan Sinabung spuckt 3500 Meter hohe Aschewolke

Der Vulkan Sinabung auf der indonesischen Insel Sumatra ist ausgebrochen und hat eine rund 3'500 Meter hohe Aschewolke in den Himmel gespuckt.
31.08.2026, 09:3731.08.2026, 09:37

Der Ausbruch dauerte mindestens eine Stunde, wie die indonesische Vulkanologiebehörde PVMBG mitteilte. Berichte über Verletzte oder Tote lagen zunächst nicht vor.

sinabung
Der Vulkan Sinabung auf Sumatra ist seit 15 Jahren immer wieder mal aktiv.Bild: x

Für den 2'460 Meter hohen Feuerberg gilt derzeit die zweite von vier Warnstufen. Die Behörden riefen Dorfbewohner, Besucher und Touristen auf, das Gebiet rund um den Vulkan zu meiden. Für den Gipfel gilt eine drei Kilometer weite Sperrzone, an der Südostflanke sind es bis zu viereinhalb Kilometer.

Hunderte Jahre Schlaf

Der Sinabung gehört zu den aktivsten Vulkanen Indonesiens. Er liegt in der Karo-Hochebene, etwa 50 Kilometer südwestlich der Grossstadt Medan. Nach Jahrhunderten weitgehender Ruhe war er 2010 wieder aktiv geworden. Bei einem schweren Ausbruch im Jahr 2014 kamen mindestens 16 Menschen ums Leben. Auch in den folgenden Jahren mussten Anwohner wegen Ausbrüchen und Aschewolken wiederholt ihre Häuser verlassen.

Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring, einer Zone besonders intensiver vulkanischer und seismischer Aktivität. In dem Inselstaat gibt es etwa 130 aktive Vulkane – mehr als in jedem anderen Land der Welt. (sda/dpa)

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