International
Migration

Mann baute falsche Grenze zu Finnland und schmuggelte Migranten

In this picture taken January 20, 2016, border zone signs are seen at the Finnish-Russian border in Salla, northern Finland. Finland's border officials say they have started tightening controls a ...
Eine echte Grenze zwischen Finnland und Russland.Bild: AP/Lehtikuva

Mann baute in Russland falsche Grenze zu Finnland und kassierte 40'000 Euro für Schmuggel

06.12.2019, 11:1007.12.2019, 12:15

Neues aus der Sparte: Geschichten, die nur Russland schreiben kann.

Die russische Polizei hat einen Mann verhaftet, weil er angeblich eine falsche Grenze zu Finnland gebaut hat und vier südasiatischen Migranten jeweils 10'000 Euros abknöpfte, um sie rüber zu schmuggeln.

Wie die russische Nachrichtenagentur Interfax berichtete, baute der Verdächtige gefälschte Grenzposten in einem Wald in der westlichen Wyborg-Region, rund 30 Kilometer von der echten Grenze entfernt, und markierte sie als Staatsgrenze zwischen Finnland und Russland.

Bild
bild: google maps / montage: watson

Dann gabelte er vier männliche, südasiatische Migranten auf, die auf dem Weg nach Europa waren. Er verlangte 10'000 Euro pro Person, um sie über die Grenze nach Finnland zu schmuggeln. Die Männer bezahlten und wurden von dem Verdächtigen mit dem Auto und zu Fuss durch den Wald geführt, vorbei an den selbst errichteten Kontrollposten.

Um besonders authentisch zu wirken, hatte der Mann, dessen genaue Herkunft nicht bekannt ist, sogar ein aufblasbares Gummiboot dabei. Nur für alle Fälle.

Sowohl die Migranten als auch der Schmuggler wurden verhaftet. Die vier Asiaten wurden bereits ausgeschafft, gegen den verdächtigen Schmuggler wird wegen Betrugs ermittelt.

(dfr)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Putin sammelt Pilze in Sibirien
1 / 36
Putin sammelt Pilze in Sibirien
Wladimir Putin wird 67 und geht als Geschenk an sich selber ...
quelle: ap / alexei druzhinin
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Munitionslager in Sibirien geht in Flammen auf
Video: srf
Alberta bleibt kanadisch: Drei Viertel stimmen gegen Abspaltung
Die Provinz Alberta hat mit grosser Mehrheit gegen die Durchführung eines Referendums über die Unabhängigkeit von Kanada gestimmt.
Die Einwohner der kanadischen Provinz Alberta haben sich ersten Prognosen zufolge gegen weitere Schritte in Richtung einer Unabhängigkeit von Kanada ausgesprochen. Mehr als 76 Prozent der Wähler sprachen sich für einen Verbleib der Provinz in Kanada aus.
Zur Story