International
Papst

Konklave: Am Mittwochabend schon erster Rauch

Am Mittwochabend wird es schon zum ersten Mal Rauch geben

06.05.2025, 16:4707.05.2025, 16:44

Für heute Mittwoch, den ersten Tag des Konklaves, ist nur ein Wahlgang geplant. Gegen 19.00 Uhr dürfte also schon der erste Rauch aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle aufsteigen.

Sollten sich die Kardinäle bereits im ersten Wahlgang auf einen neuen Papst geeinigt haben, steigt weisser Rauch auf. Ist das nicht der Fall, kommt schwarzer Rauch aus dem Schornstein.

Dass sich die Kardinäle bereits im ersten Wahlgang auf einen neuen Papst verständigen, gilt jedoch als sehr unwahrscheinlich. Für die Wahl eines neuen Kirchenoberhaupts ist eine Zweidrittelmehrheit nötig.

Bei den insgesamt 133 wahlberechtigten Kardinälen entspricht das mindestens 89 Stimmen.

Cardinal Mykola Bychok, second from left, arrives in procession for a mass on the seventh of nine days of mourning for late Pope Francis, in St. Peter's Basilica, at the Vatican, Friday, May 2, 2 ...
Kardinal Mykola Byczok (2. v. l.) ist mit 45 Jahren der jüngste wahlberechtigte Kardinal.Bild: keystone

Wann noch mit Rauch zu rechnen ist

An den folgenden Tagen sind jeweils vier Wahlgänge pro Tag geplant: zwei am Vormittag und zwei am Nachmittag. Weisser Rauch würde bei einer erfolgreichen Wahl am Vormittag gegen 10.30 Uhr oder 12.00 Uhr aufsteigen.

Am Nachmittag gegen 17.30 Uhr oder 19.00 Uhr, wie Vatikan-Sprecher Matteo Bruni sagte. Sollte es keinen neuen Papst geben, ist mit dem schwarzen Rauch zwischen 12.00 Uhr und 12.30 Uhr und zwischen 19.00 Uhr und 19.30 Uhr zu rechnen.

Gewählt wird, bis einer der Kardinäle zwei Drittel der Stimmen auf sich vereinigen konnte. Nach dem Tod von Papst Franziskus am Ostermontag im Alter von 88 Jahren wird in der katholischen Kirche nun ein Nachfolger gewählt. (rbu/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Roger Köppel flirtet in Moskau mit Putin – und fragt nach Tipps für die Schweiz
Der «Weltwoche»-Chef darf in Moskau Russlands Machthaber eine Frage stellen. Köppel bedankte sich bei Russland für die Schweizer Neutralität – und holte einen Appell Putins an die Schweiz ab.
Überraschungsauftritt des Schweizer Verlegers in Moskau: Eigentlich sollte Roger Köppel bei einer Veranstaltung mit Kreml-Chef Wladimir Putin nur eine kurze Frage aus dem Publikum stellen. Doch der «Weltwoche»-Chef bauchpinselte den russischen Herrscher so sehr, dass dieser ihn persönlich dazu aufrief, ein kleines Referat zu halten. Mit dem Ende, dass der Schweizer seinem Gegenüber sogar versicherte, ihn beim Versuch zu unterstützen, die alte Russlandpolitik Deutschlands wieder einzuführen.
Zur Story