International
Russland

Moskau warnt Ausländer erneut vor Aufenthalt in Kiew

Moskau warnt Ausländer erneut vor Aufenthalt in Kiew

03.10.2026, 15:5103.10.2026, 15:51

Das russische Aussenministerium hat ausländische Besucher und Diplomaten erneut vor einem Aufenthalt in der ukrainischen Hauptstadt Kiew gewarnt. Sie sollten vielmehr die Stadt verlassen oder sich nicht in der Nähe von militärischen Objekten und Regierungsgebäuden aufhalten, heisst es weiter in einer Mitteilung des Aussenamts in Moskau.

epa13277597 Russian President Vladimir Putin observes the ?Centre-2026 strategic command and staff exercises involving the Collective Rapid Reaction Force of the Collective Security Treaty Organizatio ...
Putin greift seit einiger Zeit verstärkt Kiew an.Bild: keystone

Als Grund nannte das Ministerium, dass die russischen Streitkräfte «als Reaktion auf die terroristischen Aktionen der ukrainischen Streitkräfte gegen die Zivilbevölkerung und die zivile Infrastruktur unseres Landes (Russlands) weiterhin systematisch gezielte Schläge gegen militärische Ziele in Kiew und anderen ukrainischen Städten führen».

Bereits im Mai Warnung aus Moskau

Moskau hatte bereits im Mai alle Ausländer vor einem Besuch oder Aufenthalt in Kiew gewarnt. Zwar hätten einige Länder ihre Bürger bereits vor Reisen in die Ukraine gewarnt, doch stelle Russland fest, «dass nicht alle diese Warnungen beachtet haben und ihr Leben bewusst einer tödlichen Gefahr aussetzen». Die Verantwortung für «mögliche negative Folgen» liege daher vollständig bei denjenigen, die diese Warnung ignorieren.

Das russische Militär greift seit einiger Zeit die ukrainische Hauptstadt massiv mit allen zur Verfügung stehenden Waffensystemen an. Luftangriffe mit Drohnen, ballistischen und anderen Raketen haben bereits zahlreiche Opfer in Kiew gefordert und schwere Schäden in der Stadt angerichtet. (hkl/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Steuergeld für Wahlwerbung? US-Gericht bremst Trump-Kampagne
Staatlich finanzierte Werbespots für die Regierung von US-Präsident Donald Trump dürfen vorerst nicht mehr in den USA ausgestrahlt werden.
Eine Richterin in New York gab am Sonntagabend (Ortszeit) einem Antrag auf eine einstweilige Verfügung statt, den ein Zusammenschluss um die Watchdog-Organisation Common Cause eingereicht hatte. Watchdog-Organisationen beobachten das Verhalten von Politikern, Parteien und Behörden, um Korruption und Machtmissbrauch aufzudecken.
Zur Story