Kurt Krömer: Komiker legt gegen AfD nach – «Heilt Höcke»
«Seid doch so nett und unterschreibt noch die Petition gegen mich, damit meine ZDF-Sendung nicht ausgestrahlt wird», bittet Kurt Krömer seine Instagram-Follower in einem Video. Der Hintergrund ist eine Petition, die von dem Brandenburger AfD-Landtagsabgeordnete Dennis Hohloch ins Leben gerufen wurde.
Weil Kurt Krömer AfD-Wähler von seiner Lesetour ausgeschlossen und diese öffentlich als «Schweinegesichter» bezeichnet hatte, zeigte der Politiker ihn wegen Volksverhetzung und Beleidigung an – und startete besagte Petition. «ZDF muss die Zusammenarbeit mit Kurt Krömer beenden!», heisst es darin.
In den sozialen Medien wirbt Kurt Krömer nun mit ironischem Unterton für die Aktion. «Weil ich finde, wir müssen der AfD jetzt auch mal ein bisschen zuarbeiten, damit die mal ein Erfolgserlebnis kriegen. Es ist ja geradezu grotesk, dass alles, was die anpacken, gerade so scheisse wird», erklärte der Komiker seine Beweggründe.
Kurt Krömer: «Heilt Höcke»
Dabei geht es um die neue Sendung «Krömers letzte Stunde». Das Format feiert am 26. November um 22.15 Uhr bei ZDFneo Premiere. Danach werden ausserdem alle Folgen direkt in der ZDF-Mediathek verfügbar sein.
«Da haben die jetzt auch wieder nicht mitgedacht, die hektischen Freunde von der AfD. Da muss immer alles zacki-zacki gehen und dann wird nicht überlegt», merkte Krömer dazu an. Das Video schloss er mit den Worten: «Heilt Höcke!»
Seine Follower feiern die Reaktion auf die aktuellen Ereignisse. «Danke für Ihre Haltung», kommentierte ein Nutzer. «Stabil wie immer», lobte ein weiterer.

