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Putin informiert USA über vereiteltes Attentat auf Lukaschenko

FILE - In this Thursday, March 4, 2021 file photo, Russian President Vladimir Putin listens during a meeting with participants of the We Are Together nationwide volunteer campaign in the Kremlin in Mo ...
Wladimir Putin hat mit Joe Biden telefoniert.Bild: keystone

Putin informiert USA über vereiteltes Attentat auf Lukaschenko

19.04.2021, 14:5219.04.2021, 14:52

Der russische Präsident Wladimir Putin hat nach Angaben aus Moskau seinen US-Kollegen Joe Biden bei einem Telefonat über ein vereiteltes Attentat auf den Machthaber von Belarus, Alexander Lukaschenko, informiert.

Das bestätigte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag der Agentur Interfax zufolge. Einer der festgenommenen Verdächtigen soll auch die US-Staatsbürgerschaft haben. Nach Darstellung Lukaschenkos sollen etwa ausländische Geheimdienste hinter dem geplanten Umsturz stecken. Putin und Biden hatten vor gut einer Woche miteinander telefoniert.

Der belarussische Geheimdienst KGB wirft dem Mann und einem anderen Verdächtigen vor, einen bewaffneten Aufstand vorbereitet zu haben. Sie sollen demnach auch geplant haben, Lukaschenko und seine Familie zu töten. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Die Opposition in Belarus nannte diese Darstellung «Anzeichen einer Provokation» der Geheimdienste. Der Kreml in Moskau verurteilte Pläne, den Staatschef des Nachbarlandes töten zu wollen.

Der belarussiche Pr
Alexander Lukaschenko.Bild: sda

Lukaschenko hatte immer wieder Angst in der Bevölkerung geschürt und der Opposition vorgeworfen, einen gewaltsamen Umsturz zu planen. Mit Blick auf die Massenproteste gegen ihn hatte er auch mal gesagt, es sei eine Revolution wie im Nachbarland Ukraine verhindert worden.

Nach der weithin als gefälscht geltenden Präsidentenwahl im August vergangenen Jahres hatten zeitweise Hunderttausende Menschen den Rücktritt Lukaschenkos und Neuwahlen gefordert. Die EU erkennt Lukaschenko nicht als Präsidenten an. Er stützt sich aber nach wie vor auf Russland als wichtigsten Verbündeten. (sda/dpa)

Darum ging es im Telefonat von vergangener Woche:

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