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Donald Trump feiert sich für seine ersten 100 Amtstage

President Donald Trump speaks on his first 100 days at Macomb County Community College Sports Expo Center, Tuesday, April 29, 2025, in Warren, Mich. (AP Photo/Alex Brandon)
Donald Trump
Trump wie er leibt und lebt: Der US-Präsident inszenierte sich bei einer Rede anlässlich seiner ersten 100 Tage im Amt.Bild: keystone

Lügen, Beleidigungen und Selbstlob – so feiert Trump seine 100 ersten Amtstage

US-Präsident Donald Trump hat seine ersten 100 Tage im Amt mit einer aggressiven Kundgebung zelebriert. Nebst falschen Behauptungen und Beleidigungen geizte er wie üblich auch nicht mit Selbstlob.
30.04.2025, 04:0630.04.2025, 05:34

Die Monate seit Beginn seiner zweiten Amtszeit im Januar seien die «erfolgreichsten ersten 100 Tage einer Regierung in der Geschichte unseres Landes», behauptete der Republikaner vor Anhängern im Bundesstaat Michigan.

«Wir holen uns unser Land von einer kranken politischen Klasse zurück, die dadurch reich geworden ist, Amerika zu verkaufen und ausbluten zu lassen. Wir lassen so etwas nicht mehr zu.»

In seiner Rede pries sich Trump selbst in höchsten Tönen und ging politische Gegner einmal mehr scharf an. Es war der erste Auftritt in Wahlkampfmanier seit seinem Wiedereinzug ins Weisse Haus. «Ich habe euch vermisst, ich habe die Kampagne vermisst», rief er seinen Anhängern zu. Die Republikaner blicken nach der Präsidentschaftswahl im vergangenen Jahr bereits auf die Kongresswahlen 2026 zur Mitte von Trumps Amtszeit.

Donald Trump: Das Leben (und die Psyche) des US-Präsidenten in Bildern

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Donald Trump: Das Leben (und die Psyche) des US-Präsidenten in Bildern

Sicherlich hatte er bereits 1987 in seinem Trump Tower Office davon geträumt, dass er einmal die ganze Welt in Händen halten würde.

quelle: newsday rm / newsday llc
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Trump tritt nach

Trump lästerte bei dem Auftritt ausgiebig über seinen Amtsvorgänger, den Demokraten Joe Biden, den er als sabbernden, senilen Mann darstellte und als «verrückten Typen» bezeichnete. «Wie zum Teufel konnte dieser Kerl jemals Präsident werden», spottete Trump. Die Demokraten beschimpfte er pauschal als «radikale Irre», «Kriminelle» und «kranke Leute», Zehntausende Bundesbeamte als «inkompetent» und «korrupt».

President Donald Trump dances after speaking at Macomb Community College, Tuesday, April 29, 2025, in Warren Mich. (AP Photo/Paul Sancya)
Trump
Alle, die nicht seiner Meinung sind, sind bös: Donald Trump.Bild: keystone

Der 78-Jährige beklagte sich auch über «linksradikale Richter», die seine Politik zu stoppen versuchten, und voreingenommene Medien, die fast ausschliesslich negativ über ihn berichteten. Schlechte Umfrageergebnisse zu seinen ersten 100 Tagen tat er allesamt als gefälscht ab.

Trump betonte, er lasse sich durch nichts aufhalten. Unter dem Jubel seiner Anhänger listete er zahlreiche umstrittene Entscheidungen aus den ersten Monaten seiner Präsidentschaft auf und versprach als nächsten Schritt grossangelegte Steuersenkungen. «In den kommenden Wochen und Monaten werden wir die grössten Steuersenkungen in der amerikanischen Geschichte auf den Weg bringen», sagte Trump – und versprach einmal mehr ein «goldenes Zeitalter» für Amerika mit niedrigen Verbraucherpreisen, höheren Löhnen und der «besten Wirtschaft in der Geschichte der Welt».

Fachleute warnen dagegen angesichts Trumps radikaler Zollpolitik vor höherer Inflation und einem langsameren Wirtschaftswachstum. (sda/dpa/con)

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