International
USA

Erfolg für Trump: Kritischer Republikaner Thomas Massie verliert Vorwahl

Kritischer Republikaner Thomas Massie verliert Vorwahl – Trump-Kandidat siegt

Der bei US-Präsident Donald Trump in Ungnade gefallene Republikaner Thomas Massie ist aus dem Rennen um die Zwischenwahlen im Bundesstaat Kentucky ausgeschieden.
20.05.2026, 03:5520.05.2026, 03:55

Sein parteiinterner Kontrahent Ed Gallrein lag nach Auszählung fast aller Stimmen uneinholbar vorn, wie der Sender CNN berichtete. Damit ist klar, dass Massie bei der Wahl für das Repräsentantenhaus im November nicht für die Republikaner antreten wird.

Rep. Thomas Massie, R-Ky., speaks after losing the Republican party's nomination during an election night watch party at the Marriott Cincinnati Airport, Tuesday, May 19, 2026, in Hebron, Ky. (AP ...
Thomas Massie holte weniger Stimmen, als der von Trump unterstützte Kandidat.Bild: keystone

Die Vorwahl stand besonders im Fokus, weil Massie immer wieder Stellung gegen Trumps Krieg im Iran bezog. Zudem war er es, der gemeinsam mit dem Demokraten Ro Khanna das Gesetz für die Veröffentlichung der Ermittlungsakten im Fall des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein voranbrachte.

Noch am Wahltag veröffentlichte Trump eine Kaskade an Posts, in denen er Massie wahlweise als schlechtesten Kongressabgeordneten der US-Geschichte oder als schlechtesten Abgeordneten seiner Partei bezeichnete. Trumps Appell: «Kentucky, schmeisst diesen VERSAGER bei der Wahl am Dienstag aus der Politik!»

Vorwahl galt als Test für Trump

Nach 14 Jahren im Kongress ist Massie in seiner Partei ein bekanntes Gesicht. Die Vorwahl galt deshalb auch als Test, wie gut Trump die republikanische Wählerbasis mobilisieren kann.

Im November stehen in den Vereinigten Staaten die Zwischenwahlen an, bei denen das Repräsentantenhaus und ein Teil des Senats neu gewählt werden. Verlieren die Republikaner auch nur in einer der beiden Kammern ihre aktuell sehr knappe Mehrheit, wird Trump keine grösseren Gesetzesinitiativen mehr durchsetzen können. Zudem müsste er sich möglicherweise auf ein weiteres Amtsenthebungsverfahren einstellen. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Jemen: Huthi greifen erneut in Saudi-Arabien an
Der Konflikt zwischen den Huthi und der von Saudi-Arabien unterstützten Regierung im Jemen droht weiter zu eskalieren.
Zur Story