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US-Militärflugzeug mit über 20 Passagieren in Australien abgestürzt

Royal Australian Navy sailor Leading Seaman Jayden Goodes guides a U.S. Marine Corps MV-22 Osprey during take-off and landing practice on the flight deck of HMAS Adelaide in the Whitsunday Islands off ...
Eine Boeing MV-22B Osprey mit rund 20 US-Marineinfanteristen soll während einer Trainingsmission in Australien abgestürzt sein.Bild: keystone

Militärflugzeug mit über 20 Menschen an Bord in Australien abgestürzt – mindestens 3 Tote

27.08.2023, 08:3427.08.2023, 11:14

Ein US-Militärflugzeug des Typs Boeing MV-22B Osprey mit mutmasslich mehr als 20 Menschen an Bord ist Berichten zufolge während einer Übung vor der Nordküste Australiens abgestürzt. Mindestens drei Insassen haben nicht überlebt.

Ein Sprecher des US-Marine Corp bestätigte am Sonntag drei Tote, fünf weitere der insgesamt 23 Menschen an Bord seien in kritischem Zustand ins Royal Darwin Spital gebracht worden, hiess es in einer Erklärung, die der australischen Nachrichtenagentur AAP vorlag.

Die Maschine war während der Predators Run genannten Militärübung am Sonntagmorgen (Ortszeit) auf der Insel Melville im Northern Territory abgestürzt. Bei allen Insassen handele es sich um US-Streitkräfte, sagte die Ministerpräsidentin des Territoriums, Natasha Fyles, in einer Pressekonferenz.

Nach dem Absturz seien sowohl Flugzeuge als auch Helikopter im Rettungseinsatz, um die Verletzten zu versorgen und nach Darwin zu bringen. Im dortigen Krankenhaus sei der «Code Brown» aktiviert worden – die höchste Alarmeinsatzstufe in australischen Krankenhäusern.

In Darwin sind nach AAP-Angaben rund 150 US-Marines stationiert. Sie nehmen regelmässig an gemeinsamen Militärübungen mit australischen und philippinischen Soldaten teil.

«Australien und die USA arbeiten in dieser Angelegenheit zusammen», sagte Fyles. Nach aktuellem Wissenstand seien keine Anwohner der sehr abgelegenen Region bei dem Absturz zu Schaden gekommen. Der Einsatz sei vor dem Hintergrund «katastrophaler Buschbrände» abgelaufen.

(yam/sda/dpa)

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