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Putin soll Trump Billionen-Deal angeboten haben

FILE - President Donald Trump, right, shakes the hand of Russia's President Vladimir Putin during a joint press conference at Joint Base Elmendorf-Richardson, Alaska, Aug. 15, 2025. (AP Photo/Jae ...
Weiss, wie er Trump für sich gewinnt: Wladimir Putin beim Treffen mit dem US-Präsidenten in Alaska.Bild: keystone

Putin soll Trump Billionen-Deal angeboten haben

Aus dem Kreml soll es einen Versuch geben, die USA mit einem Mega-Deal zu locken. Der ukrainische Präsident Selenskyj will Einzelheiten kennen.
08.02.2026, 05:4408.02.2026, 05:44
Thomas Wanhoff / t-online
Ein Artikel von
t-online

Russland hat nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj den USA ein Geschäft in Höhe von zwölf Billionen US-Dollar angeboten. «Es handelt sich offenbar um ein Paket zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Amerika und Russland», fügte er bei einem Gespräch mit ukrainischen Journalisten hinzu.

«Wir hören also von der Möglichkeit, dass solche oder ähnliche bilaterale Dokumente zwischen Amerika und Russland unterzeichnet werden könnten.»

Selenskyj will die Informationen von seinem Geheimdienst bekommen haben. Das Angebot werde als Dmitrijew-Paket bezeichnet, benannt nach dem russischen Unterhändler Kirill Dmitrijew. Er ist auch Chef des staatlichen russischen Vermögensfonds.

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Kirill Dmitrijew ist einer von Putins einflussreichsten Beratern.Bild: www.imago-images.de

Der russische Unterhändler soll das Angebot bei seinem jüngsten Besuch in Washington vorgelegt haben. Eine Summe von zwölf Billionen Dollar wäre das Vierfache des russischen Bruttosozialprodukts. Welche spezifischen Geschäfte Teil des Paktes sind, ist nicht bekannt. Selenskyj machte keine weiteren Angaben.

Aufhebung von Sanktionen Teil eines Deals?

US-Präsident Donald Trump hat zuvor eine mögliche Aufhebung der Sanktionen und eine erneute wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Russland als Anreiz für Moskau ins Spiel gebracht, den Krieg gegen die Ukraine zu beenden. Putin hat jedoch darauf bestanden, dass seine ursprünglichen Ziele weiterzuverfolgen, vor allem die Besetzung ukrainischer Gebiete.

Dmitrijew hatte mit Trumps Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner an einem 28-Punkte-Plan mitgearbeitet, der unter anderem vorsah, Sanktionen langsam aufzuheben und langfristige wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und Russland anzustreben.

Selenskyj: Wollen bei Vereinbarungen dabei sein

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Wolodymyr Selenskyj will keine Lösung, bei der die Ukraine nicht einbezogen wurde, akzeptieren.Bild: www.imago-images.de

Im November berichtete das «Wall Street Journal», dass es zwischen US-Unternehmern und russischen Oligarchen Treffen gegeben hat. Dabei sei es um mögliche Anteile an Minen und Energieunternehmen gegangen. Trumps Gesandte Witkoff und Kushner haben beide einen unternehmerischen Hintergrund und sind erfolgreiche Geschäftsleute.

Selenskyj hingegen fordert mehr Sanktionen gegen Moskau. Er und viele europäische Verbündete setzen darauf, damit der russischen Wirtschaft zu schaden und Putin an den Verhandlungstisch zu bringen. Bislang gibt es aber vom Kremlherrscher keine Anzeichen, dass er tatsächlich zu Friedensverhandlungen bereit ist. Dennoch gehen die Sondierungsgespräche zwischen seinen Gesandten, Vertreter der USA und der Ukraine weiter.

«Wir kennen nicht alle bilateralen Wirtschafts- oder Handelsabkommen, aber wir erhielten einige Informationen zu diesem Thema», sagte Selenskyj laut einer am Samstag veröffentlichten Mitschrift während einer Pressekonferenz mit Journalisten am Freitag.

«Es gibt auch verschiedene Anzeichen, sowohl in den Medien als auch anderswo, dass einige dieser Vereinbarungen auch Fragen im Zusammenhang mit der Ukraine betreffen könnten – zum Beispiel unsere Souveränität oder die Sicherheit der Ukraine», sagte Selenskyj. «Wir machen deutlich, dass die Ukraine keine solchen, auch nur potenziellen Vereinbarungen über uns unterstützen wird, die ohne uns getroffen werden.»

Verwendete Quellen:

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