Schweiz
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Gerangel um Bundesrat und Schweizergardisten belästigt – das schreibt die Sonntagspresse



Christoph Blocher will die Zauberformel ändern

In der Sonntagspresse ist die Zusammensetzung des Bundesrates nach den eidgenössischen Wahlen mit dem Zugewinn der Öko-Parteien ein grosses Thema. Laut der «NZZ am Sonntag» nähmen die Grünen den FDP-Bundesrat Ignazio Cassis ins Visier. Doch selbst, falls er die Wiederwahl schaffe, stünde eine Rochade bei den Departementen an. Cassis solle das Aussendepartement EDA und damit die Hauptverantwortung für die Europapolitik abgeben, hiess es.

Kritiker sagten, er habe in Brüssel seine Glaubwürdigkeit verspielt und in Bern das Vertrauen der Sozialpartner verloren. Dafür werde SP-Bundesrat Alain Berset für den Posten im EDA ins Spiel gebracht, denn er habe schon mit einem Wechsel ins Aussendepartement geliebäugelt. SP-Präsident Christian Levrat sagte dem «SonntagsBlick», dass er für eine Aufstockung des Bundesrates auf neun Mitglieder sei. Dies gebe mehr Spielraum, um die grossen Parteien angemessen in der Regierung zu integrieren und kurzfristig das Problem der fehlenden grünen Beteiligung zu lösen.

ZUM 75. GEBURTSTAG VON CHRISTOPH BLOCHER AM SONNTAG, 11. OKTOBER 2015, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES MATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Alt-Bundesrat Christoph Blocher spricht an einem Interview am Montag, 11. Januar 2010 in Appenzell. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Alt-Bundesrat Christoph Blocher. Bild: KEYSTONE

Alt-Bundesrat und SVP-Stratege Christoph Blocher eilt den Grünen laut der «SonntagsZeitung» zu Hilfe und skizziert, wie die SVP bei der Wahl eines Grünen in den Bundesrat mitmachen könnte. Blocher schlage den Rückzug von je einem SP- und FDP-Bundesrat vor. An ihrer Stelle soll je eine Person von den Grünen und den Grünliberalen in die Regierung einziehen. Dies ergäbe einen Bundesrat mit zwei Sitzen für die SVP und je einem für SP, FDP, Grüne, CVP und Grünliberale. Mit der Blocher-Zauberformel «würde die zahlenmässige Konkordanz einigermassen eingehalten», sagte der SVP-Übervater gegenüber der «SonntagsZeitung».

Die Westschweizer Zeitung «Le Matin Dimanche» schreibt ebenfalls, dass die Grünen an den Bundesratssitz von Cassis wollten. Allerdings zitiert die Zeitung auch kritische Stimmen, die sagen, dass mit dem Austritt von Cassis aus dem Bundesrat die italienischsprachige Schweiz aus dem Gremium verdrängt würde.

Schweizergardisten von Kirchenführern im Vatikan sexuell belästigt

Der «SonntagsBlick» schreibt, dass Schweizergardisten von homosexuellen Würdenträger im Vatikan belästigt würden. Die Zeitung beruft sich dabei auf das Buch «Sodom» von Frédéric Martel, dass auf Deutsch erschienen ist und für Schockwellen im Vatikan sorge.

Rekruten der paepstlichen Schweizergarde nehmen am Sonntag, 6. Mai 2018 in der Peterskirche in Rom an der Messe teil, die der Vereidigung der neuen Schweizer Garde vorausgeht. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Schweizergardisten in Rom. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Demnach hätten zwei Schweizergardisten berichtet, dass ihnen Avancen von dutzenden Kirchenführern gemacht worden seien. Von kleinen Aufmerksamkeiten bis zu offener sexueller Belästigung oder gar Nötigung sei alles dabei gewesen, hiess es.

Ein Schweizergardist sei regelmässig mitten in der Nacht von einem Kardinal angerufen worden und in sein Schlafgemach zitiert worden. Das Ausmass dieser Umtriebe habe die meisten Gardisten schockiert, zitiert die Zeitung aus dem Buch. Einen ausführlichen Fragenkatalog vom «SonntagsBlick» habe das Kommando der Schweizergarde nicht beantwortet. Dagegen teilte es mit, «dass die jungen Schweizer, die sich für den Dienst bei der päpstlichen Schweizergarde interessieren, sich an militärischen und religiösen Werten orientieren.»

Verwaltungsrat rät UBS-Chef Khan seine Strafanzeige zurückzuziehen

Der Verwaltungsrat der Grossbank UBS will laut einer Meldung der «SonntagsZeitung», dass der Co-Leiter der UBS-Vermögensverwaltungssparte Iqbal Khan seine Strafanzeige gegen Privatdetektive zurückzieht. Die Zeitung beruft sich dabei auf Informationen aus dem Aufsichtsgremium. Khans ehemaliger Arbeitgeber, die Grossbank Credit Suisse, hatte den Manager mittels Detektiven beschatten lassen und war dabei aufgeflogen.

Das Strafverfahren berge nunmehr aber auch Gefahren für Khans neuen Arbeitgeber, die UBS, hiess es in der Zeitung. Der Verwaltungsrat der UBS befürchte, dass im Zusammenhang mit der sogenannten Beschattungsaffäre immer neue Details ans Licht kämen, die auch Khan belasten könnten.

Lohnerhöhungen erwartet

Die Lohnrunde 2020 bringt laut der «NZZ am Sonntag» seit Jahren wieder ein Plus. Erstmals seit 2016 könnten Arbeitnehmer wieder mit einer ansehnlichen Gehaltserhöhung rechnen, hiess es. Die Zeitung beruft sich auf eine Analyse des Portals Lohntendenzen.ch. Demnach steigen die Löhne im kommenden Jahr um durchschnittlich 1,1 Prozent.

Abzüglich der von der Schweizerischen Nationalbank SNB erwarteten Teuerung von 0,2 Prozent blieben somit ein Reallohnzuwachs von 0,9 Prozent.

Die Unternehmen liessen Mitarbeiter verstärkt am Erfolg der vergangenen Jahre teilhaben, hiess es von dem Portal gegenüber der Zeitung. Von den Branchen schnitten die Informationstechnologie sowie Pharma und Chemie am besten ab. Knausriger seien die Sektoren Gesundheit, das Gastgewerbe und die Erziehung.

Swiss-Chef für teurere Flugtickets

Der Konzernchef der Fluggesellschaft Swiss, Thomas Klühr, hat sich laut dem «SonntagsBlick» in die Klimadebatte eingeschaltet. «Fliegen ist so ein wichtiger Bestandteil unserer Mobilität geworden, der sich nicht einfach verbieten lässt», sagte der Manager gegenüber der Zeitung. Anstatt darüber nachzudenken, wie man das Fliegen verteuern, verhindern und verbieten könne, müsse es das Ziel sein, einen Treibstoff zu entwickeln, der CO2 neutral sei. «Langfristig ist der Einsatz von synthetischem Treibstoff die Lösung für die Luftfahrt», betonte Klühr.

ZUM FLUGHAFEN ZUERICH IM DAEMMERLICHT UND BEI NACHT STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- An Airbus Airbus A220-100 aircraft from Swiss International Air Lines (SWISS) at Zurich Airport in Kloten, Switzerland, photographed on 5 June 2019. (KEYSTONE/Gaetan Bally)..Ein Flugzeug des Typs Airbus A220-100 von Swiss International Air Lines (SWISS) am Flughafen Zuerich in Kloten, aufgenommen am 5. Juni 2019. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

Dafür seien aber enorme Anfangsinvestitionen nötig und der Swiss-Chef forderte deshalb einen Schulterschluss von Industrie, Politik und Wissenschaft: Man benötige industrielle Serienreife und die politische Unterstützung durch Geld. Falls die Flugticketabgabe zudem wirklich umgesetzt werde, sollten die Gelder vollständig für die Entwicklung von synthetischem Treibstoff verwendet werden, sagte er. Gleichzeitig sprach sich Klühr für Mindestpreise bei Flugtickets aus: «In der Schweiz sollte es keine zweistelligen Ticketpreise geben. Also keine Flüge unter 100 Franken.»

Unzufriedene Grenzwächter

In der Eidgenössischen Zollverwaltung EZV ist laut der «SonntagsZeitung» jeder dritte Grenzbeamte über eine Reorganisation unzufrieden. Das Blatt beruft sich dabei auf eine Umfrage bei 1545 Mitarbeitern durch die Gewerkschaft Garanto. Mehr als die Hälfte fühle sich zu wenig einbezogen. Drei von vier Befragten gaben zudem an, die Umstrukturierung verschlechtere das Arbeitsklima.

Bisher arbeiteten die knapp 5000 Angestellten entweder als Zöllner oder als Grenzwächter. Doch diese Unterscheidung verschwinde. Alle Mitarbeiter müssten künftig Waren, aber auch Personen kontrollieren. Dazu würden sie uniformiert und aufgabenbezogen bewaffnet, was besonders für Unmut sorgt. Eine externe Firma solle nunmehr den Erfolg der Reorganisation garantieren.

Datenschutzverletzungen im Wahlkampf

Der Eidgenössische Datenschutzbeauftragte Adrian Lobsiger hat laut einer Meldung der «NZZ am Sonntag» im Wahlkampf fünf bis zehn Mal wegen Datenschutzverletzungen von Parteien interveniert. «Einerseits sammelten Parteien und Firmen, die für Parteien arbeiteten, Personendaten von Wahlberechtigten, ohne diese darüber zu informieren. Und andererseits fragten die Parteien und Firmen die Wahlberechtigten nicht um die Einwilligung, zu welchem Zweck sie die gesammelten Personendaten nutzen dürfen», erklärte Lobsiger in der Zeitung. Um welche Parteien und Firmen es sich handelte, wollte er allerdings nicht preisgeben.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Saraina 27.10.2019 15:46
    Highlight Highlight Keine Flüge in der Schweiz unter 100 Franken finde ich gut. Blöd nur, dass die Billig-Airlines eh auf günstigere Flugplätze ausweichen, und deswegen vom,Flughafen Basel Saint-Louis starten, der aber in Frankreich liegt. Dass eine Flugsteuer der Entwicklung von alternativen Treibstoffen dienen soll (und nicht der Krankenkassenverbilligung) finde ich auch sinnvoll.
  • ingmarbergman 27.10.2019 11:15
    Highlight Highlight blocher wieder
    Benutzer Bild
  • kEINKOmmEnTAR 27.10.2019 11:05
    Highlight Highlight Der (überhaupt nicht eigennützige) Vorschlag von Blocher würde die Partien angemessen im Bundesrat vertreten, dazu kommen wird es aber schon deshalb nicht weil es im Parlament Fraktionen und nicht Parteien gibt.
  • Nestroy Lodoño de Salazar y Matroño 27.10.2019 10:34
    Highlight Highlight Die Grünen in den Bundesrat? Die wirtschaftliche Kompetenz von Regula Rytz sieht so aus: Laut Tages Anzeiger kauft sie selten Bücher, sondern holt sie sich in der Bibliothek. Frage: Wie lange dauert es mit Grünen im Bundesrat, bis es keine Schriftsteller mehr gibt?
  • DemonCore 27.10.2019 10:15
    Highlight Highlight Der Dienst in der päpstlichen Garde sollte verboten werden. Ich sehe nicht ein weshalb Schweizer in einer ausländischen Armee, noch dazu der eines Gottesstaates, dienen sollten.
  • Shabaqa 27.10.2019 10:13
    Highlight Highlight Schweizergarde: Das Buch von Martel ist seit Anfang Jahr draussen und jetzt kommt der Sonntagsblick und macht einen Aufhänger daraus? Reife Leistung!
  • Mutbürgerin 27.10.2019 10:03
    Highlight Highlight Wir haben bereits zu viele Bundesräte. Ein Bundesrat Köppel würde völlig reichen. Vielleicht würden wir dann auch so erfolgreich wie die USA.
    • Saraina 27.10.2019 15:47
      Highlight Highlight Wieso? Spielt Köppel Golf, wenn er im Nationalrat nicht erscheint?
    • karl_e 27.10.2019 17:42
      Highlight Highlight Mutbürgerin, Sie belieben zu scherzen?
  • dho 27.10.2019 09:11
    Highlight Highlight Christoph Blocher will die Zauberformel ändern?

    🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣

    Blocher-Formel?

    🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣

    Der sensible Alte von Herrliberg hat Blut geschmeckt. Er will sich für sein traumatisches Abwahlerlebnis von 2007 rächen. An FDP und SP, die er für seinen damaligen Rausschmiss verantwortlich macht.

    Grossartig. Wie langweilig wäre die Politik, wenn es Blocher et.al. nicht gäbe?

    You made my day, Chrisi. Denk ich an Blocher in der Nacht.... hab selten so gelacht.
    • weachauimmo 27.10.2019 09:58
      Highlight Highlight Er ist ganz einfach konsequent, was man von vielen anderen nicht behaupten kann.

      Die SVP ist ja seit langem auch schon für die (direkte) Volkswahl des Bundesrats. Dies hätte bei einer Proporz-Wahl in etwa zu diesem Ergebnis geführt, das Blocher hier vorschlägt.
    • Neruda 27.10.2019 14:02
      Highlight Highlight Konsequent im Verraten der Schweiz ja. Dieser Gango der CIA, welcher auf ihr geheiss Akten im Fall Tinner vernichten liess und von der Justiz zurückgepfiffen werden musste.
    • weachauimmo 27.10.2019 14:19
      Highlight Highlight @Neruda: was hat das jetzt genau mit dem aktuellen Thema zu tun?
  • Fairness 27.10.2019 09:06
    Highlight Highlight Und wo werden die Löhne steigen? Voraussichtlich wie gewohnt nur m Topkader. Sogar viel mehr als die 1.1%. Der Rest kommt von den sinkenden Löhnen der „normalen“ Arbeitnehmer, die dank PFZ günstiger durch EU-Zuwanderer ersetzt werden. Daher unbedingt jazur Vegrenzungsinitiative. Die hilft gleichzeitig auch recht massiv dem Kkima.
    • FrancoL 27.10.2019 09:17
      Highlight Highlight 2 Fragen:
      Wer profitiert von den niedrigen Löhnen?
      Wer bedient sich an der PFZ und ersetzt Arbeiter durch günstige EU-Zuwnderer?
    • Mügäli 27.10.2019 09:29
      Highlight Highlight @Fairness - wieso sollte das dem Klima helfen? Der Mensch ist auf der Welt und das Klima ist global und hört nicht an der Schweizergrenze auf :)
    • Fairness 27.10.2019 13:13
      Highlight Highlight @Mugäli
      Das sehen die Grünen, GLP usw. mit ihren Lenkungsabgaben aber ganz anders ;) ...
  • Zeit_Genosse 27.10.2019 08:36
    Highlight Highlight Der Zauber der Formel versteht niemand. Man müsste ein Regelwerk aufstellen das für alle nachvollziehbar ist. Gilt nur die Parteistärke und ab wann (alle 4 Jahre?) und wieviel %? Und sind 7 BR in Stein gemeisselt? Könnten es auch 9 sein ob der komplexer werdenden Fragen für die Zukunft? Und warum der Alt-Blocher etwas dazu zu sagen haben? Sind denn alle Aktiven ideenlos?


    • ingmarbergman 27.10.2019 11:16
      Highlight Highlight Es gibt ein Regelwerk. Nennt sich Bundesverfassung.
    • Zeit_Genosse 27.10.2019 12:27
      Highlight Highlight imgmarbergman
      In der Tat. Das 2:2:2:1- System gilt seit 1959 und berücksichtigt die 3 stärksten Parteien doppelt und dann noch die folgende Partei 1x.
    • ingmarbergman 27.10.2019 13:17
      Highlight Highlight Die Zauberformel steht aber nicht in der Verfassung, sondern ist ein Gentlemen‘s agreement das in der Schweizer Konkordanz begründet ist.
      In der Verfassung steht nur: Die vereinigte Bundesversammlung wählt den Bundesrat.
      Ein zu striktes Regelwerk in die Verfassung schreiben könnte man machen, das wären dann aber keine Wahlen mehr, sondern eine Technokratenregierung (Bundesrat wird nicht gewählt, sondern automatisch nach Parteien verteilt). Ob das besser wäre..bin mir da nicht so sicher. Der Sinn der Konkordanz ist dass konsensfähige Leute in der Regierung sitzen. Darum wurde Blocher abgewählt.
  • FrancoL 27.10.2019 08:12
    Highlight Highlight Wie ich bereits x-fach geschrieben; der BR sollte auf 9 BR erhöht werden. Dies bringt eine bessere Aufteilung der Kräfte und ist in einer schnelllebigeren Zeit die richtige Antwort auf viele neue Aufgaben. Die Schweiz mag klein sein, die Aufgaben einer Regierung sind aber ähnlich zu den grösseren Nationen.
  • N. Y. P. 27.10.2019 08:09
    Highlight Highlight Ich finde beide Vorschläge diskutabel.

    Levrat : Aufstockung der Bundesräte auf 9 Mitglieder / So lässt sich akzentuierter auf Veränderungen reagieren.

    Blocher : 7 Bundesräte belassen /
    -1 SP / - 1 FDP / + 1 Grüner / + 1 GLP

    Wie schnell man auf die grüne Welle reagieren will, ist jetzt zu diskutieren.

    Zeitplan + Zauberformel stehen auf dem Prüfstand. Hopp, hopp jetzt, Finger rausnehmen und Tempo der Grünen mitgehen.. 😎
  • Mügäli 27.10.2019 08:00
    Highlight Highlight Zusätzlicher Bundesrat - wenn dann bitte eine gerade Zahl sonst gibt's wieder endlos Diskussionen von wegen 5 Männer/ 4 Frauen oder unbekehrt :-) .. Grundsätzlich aber bin ich auch der Meinung, dass infolge der Wahlen ein 'Grüner Bundesrat' angebracht wäre. Da aber in der Schweiz Bundesräte welche sich zur Wiederwahl stellen nicht abgewählt werden, denke ich dies wäre ein Kompromiss mit welchem alle Leben könnten. Auch sind die Dossiers heute so umfangreich dass eine Aufstockung sicher eine gute Lösung wäre.
    • Garp 27.10.2019 10:24
      Highlight Highlight Die Zahl der BundesrätInnen ist extra ungerade, damit es nicht zu Pattsituationen kommt und man dann völlig blockiert ist in Entscheidungen. Ungerade passt schon und hat sich bewährt.
    • watsonsonwat 27.10.2019 10:59
      Highlight Highlight Gerade Zahl.... Du hast auch nichts von Demokratie verstanden🙈
    • RicoH 27.10.2019 11:45
      Highlight Highlight Stimmt so nicht ganz. Blocher wurde z.B. abgewählt. Das war aber die bisherige Ausnahme der Regel.
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