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Bund warnt Westafrikaner in der Schweiz mit Brief vor Ebola

Der Bund warnt 1000 Westafrikaner in der Schweiz vor Ebola.
Der Bund warnt 1000 Westafrikaner in der Schweiz vor Ebola.Bild: EPA/EFE / MINISTRY OF DEFENSE
Keine Gefahr für Schweizer Bevölkerung

Bund warnt Westafrikaner in der Schweiz mit Brief vor Ebola

05.10.2014, 11:4905.10.2014, 22:23

Rund 1000 Westafrikaner in der Schweiz haben Ende August Post vom Bund erhalten: Das Bundesamt für Gesundheit warnte Staatsangehörige von Guinea, Liberia und Sierra Leone mit einem Brief vor Ebola. Das Schreiben enthält Empfehlungen, wie man sich bei Besuchen in der Heimat vor der Krankheit schützen kann.

Die Empfehlungen dienen gemäss dem Brief auch als Information, falls die Westafrikaner Besuch aus ihren Heimatländern erhalten sollten. Der Brief schliesst mit dem Aufruf, sich äusserst vorsichtig zu verhalten, um die Verbreitung der Krankheit einzudämmen.

Keine Gefahr für Schweizer Bevölkerung

Angeschrieben wurden Staatsangehörige der drei Länder mit einer Schweizer Niederlassungsbewilligung, wie die Sprecherin des Bundesamts für Gesundheit (BAG), Mona Neidhart, eine Information der «NZZ am Sonntag» bestätigte.

Guinea, Liberia und Sierra Leone sind besonders stark von der Krankheit betroffen – mehr als 7000 Menschen sind gemäss der Zeitung dort an Ebola erkrankt, 3300 davon gestorben.

Für die Schweizer Bevölkerung besteht laut dem BAG weiterhin keine Gefahr durch Ebola. Die Krankheit überträgt sich von Mensch zu Mensch durch Blut und andere Körperflüssigkeiten. Sie löst unter anderem Fieber aus. Momentan gibt es noch keinen Impfstoff oder ein Heilmittel dagegen. (pma/sda)

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