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Gesellschaft & Politik

Absage für Sängerin Bernarda Brunovic wird Thema für Zürcher Regierung

Absage für konservative Musikerin wird Thema für Zürcher Regierung

02.04.2025, 10:2902.04.2025, 10:29

Der abgesagte Auftritt der christlich-konservativen Sängerin Bernarda Brunovic wird Thema für den Zürcher Regierungsrat. Die EDU will von ihm wissen, wie Konzertveranstalter vor angedrohten Krawallen geschützt werden könnten.

Für die EDU ist klar, dass die freie Meinungsäusserung gefährdet ist, wenn Auftritte wegen Krawallandrohungen abgesagt werden – wie es vergangene Woche am M4Music passierte.

In einer Anfrage, die am Mittwoch publiziert wurde, wollen Kantonsräte der christlich-konservativen Partei wissen, welche Sicherheitsmassnahmen die Regierung plant, um Veranstalter von Konzerten und anderen öffentlichen Anlässen zu schützen. Es könne nicht sein, dass Veranstaltungen aus Angst vor Gewaltandrohungen abgesagt würden.

Bernarda Brunovic
Bernarda Brunovic konnte nicht am M4Music auftreten.Bild: Screenshot instagram

Auftritt beim «Marsch fürs Läbe»

Die blinde Sängerin Bernarda Brunovic trat 2022 am «Marsch fürs Läbe» in Zürich-Oerlikon auf, einer Veranstaltung von Abtreibungsgegnern. Dies war offenbar der Auslöser für die Drohungen von linksradikaler Seite. Das Festival M4Music räumte ein, zum Zeitpunkt der Verpflichtung Brunovics keine Kenntnis von deren Auftritt bei den Abtreibungsgegnern gehabt zu haben. (rbu/sda)

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