Filmtipp Endzeit-Thriller. Leben ist mehr als nur Überleben.
Selten hat sich unsere Welt so intensiv angefühlt: Unsicherheiten, Wirtschaftskrisen, Klimaangst und die Frage «Was, wenn wirklich alles zusammenbricht?» Genau hier setzt «Das Ende der Sterne» an: Der Film nutzt das Szenario einer zerstörten Welt nicht, um uns Angst zu machen, sondern um zu zeigen, was bleibt, wenn eigentlich alles verloren scheint – und die Frage, was Menschlichkeit in Extremsituationen eigentlich bedeutet.
Ridley Scott beweist einmal mehr sein Gespür für grosses Kino
Regie führte niemand Geringeres als Ridley Scott, der Mann, der uns «Alien», «Blade Runner» und «Gladiator» gegeben hat und der weiss, wie man aus einer zerstörten Welt grosse, bildgewaltige Kinomomente macht. Genau das ist auch das Versprechen von «Das Ende der Sterne»: kein kleiner, leiser Endzeit-Film, sondern ein packendes Kinoereignis mit Spannung, Action und der visuellen Wucht, für die Scott bekannt ist.
Die Story spielt in einer Welt, in der Überleben zum Instinkt und Menschlichkeit zur bewussten Entscheidung geworden ist. Eine Pandemie hat fast die gesamte Menschheit ausgelöscht, auch Hig (Jacob Elordi) hat dabei alles verloren. Geblieben sind ihm nur sein Hund und ein kleiner Flugplatz mit seiner Cessna, den er sich zur Festung gemacht hat. Hier tut er sich mit dem menschenfeindlichen und waffenverliebten Ex-Marine Bangley (Josh Brolin) zusammen, um sich vor Plünderern zu schützen. Bis eines Tages überraschend ein Funksignal bei Hig eintrifft und einen Gedanken in ihm weckt, den er längst begraben glaubte: Vielleicht gibt es da draussen noch mehr als Trümmer und Überlebenskampf. Ohne zu wissen, was ihn erwartet, lässt er seinen sicheren Rückzugsort hinter sich und steuert sein Flugzeug in eine ungewisse Zukunft.
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Eindrucksvolle Schauspielleistung und starke Storyline
Als Hig führt Jacob Elordi durch die Geschichte und beweist einmal mehr, wie vielseitig er ist. Ist er vielen eher als charmanter Hollywood-Schönling bekannt, beweist er hier einmal mehr, dass er auch Charakterrollen kann. An seiner Seite: Josh Brolin als abgeklärter Überlebensprofi Bangley, ein Gegenpol, der der Geschichte zusätzliche Tiefe gibt. Genau diese Kombination macht «Das Ende der Sterne» zu mehr als einem weiteren Endzeit-Actionfilm: Er ist ein vielschichtiger Thriller, der gewaltige Bilder mit einer Geschichte verbindet, die unter die Haut geht, ohne dabei ins Sentimentale abzurutschen.
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Das Ende der Welt war erst der Anfang
Der Film erzählt nicht vom Aufgeben, sondern vom Gegenteil: von Überlebenswillen, von der Suche nach Hoffnung und davon, wofür es sich zu kämpfen lohnt, wenn wirklich alles auf dem Spiel steht. Und davon, dass man das am Ende nicht allein schafft.
«Das Ende der Sterne» läuft ab dem 27. August 2026 nur im Kino. Wer Genre-Kino mit Starpower, Spannung und der Handschrift von Ridley Scott liebt, sollte sich diesen Termin schon jetzt vormerken.
