Schweiz
Luftfahrt

Swiss im Aufwind: Airline weitet Flugprogramm deutlich aus

Kunden erhaltne weitergehenden Versicherungsschutz bei der Swiss: Ein Flugzeug im Landeflug (Archivbild).
Von Mailand bis Los Angeles: Swiss fliegt in den nächsten Wochen über 50 neue Destinationen (wieder) an. Bild: sda

«Grosse Sehnsucht nach Reisen»: Diese 59 Reiseziele fliegt die Swiss im Sommer (wieder) an

01.06.2021, 11:4001.06.2021, 12:27

Die Buchungszahlen bei der Swiss ziehen mit Blick auf die Sommerferien deutlich an. Jetzt reagiert die Airline und stockt das Angebot deutlich auf. Im Juni wird Swiss ab Zürich und Genf 24 Zielorte neu oder wieder aufnehmen, im Juli weitere 25. Das Gesamtangebot liege aber noch immer deutlich unter dem von vor der Pandemie. «Die kurzfristig steigende Nachfrage, die wir aktuell für den Sommer verzeichnen, zeigt uns deutlich, wie gross die Sehnsucht der Menschen nach Reisen ist», sagt Tamur Goudarzi Pour, COO der Swiss. Im Hochsommer bietet die Airline laut einer Mitteilung rund 50 Prozent ihrer Kapazität vor der Pandemie an.

In den kommenden Wochen wird Swiss ab Zürich und Genf zahlreiche Ziele wieder in ihr Flugprogramm aufnehmen, die zuletzt nicht mehr bedient wurden. Dazu gehören auch Destinationen wie Milano oder Florenz, die innert relativ kurzer Zeit mit dem Zug erreichbar wären.

Wieder im Flugprogramm (ab Zürich)

  • Amsterdam
  • Bordeaux
  • Brindisi
  • Cork
  • Florenz
  • Heringsdorf
  • Ljubljana
  • Mailand
  • Marseille
  • Oslo
  • Kairo
  • Los Angeles
  • Billund
  • Tallin

Ab Genf stehen Passagieren unter anderem wieder Direktverbindungen zu folgenden Zielen zur Verfügung: Alicante, Biarritz, Brindisi, Catania, Faro, Heraklion, Ibiza, Korfu, Mykonos und Thessaloniki. Neu wird die Swiss zudem nach Funchal, Ponta Delgada, Santorini und Split fliegen.

Swiss-Mutter Lufthansa hat derweil angekündigt, über 50 eingemottete Flugzeuge wieder zu reaktivieren. Wie viele Flugzeuge die Swiss zusätzlich in Betrieb nimmt, konnte die Swiss-Medienstelle auf watson-Anfrage noch nicht sagen. Lufthansa-Chef Harry Hohmeister hat zudem in einem Interview mit der Funke Mediengruppe angekündigt, dass die Kranich-Airline gewisse Kurzstrecken ausnahmsweise mit Grossraum-Jets bedienen werde. «Auf manchen Strecken ist die Nachfrage sogar höher als vor der Corona-Pandemie», so Hohmeister. Bei der Swiss ist laut Communiqué der Mittelmeerraum, etwa Spanien und Portugal, Griechenland und Italien besonders gefragt.

Deutlich mehr Flüge in Zürich
Im Mai 2021 sind am Flughafen Zürich mehr Flugzeuge gestartet und gelandet als noch im April. Im Vorjahresvergleich hat sich die Anzahl der Flugbewegungen fast vervierfacht. Gemäss der auf der Flughafenwebseite täglich aktualisierten Statistik der Flugbewegungen gab es im Mai am grössten Schweizer Airport 3714 Starts und damit gut 23 Prozent mehr als noch im April. Vor allem an Pfingsten und am letzten Maiwochenende herrschte reger Verkehr. Damit ist der Mai der verkehrsstärkste Monat seit Oktober 2020. (sda)

Ruf nach Impfzertifikat

Wie viele Ferienreisende wartet auch die Swiss sehnsüchtig auf ein international gültiges Covid-Zertifikat: «Was unsere Kunden für diesen Sommer noch benötigen, ist ein international anerkannter, standardisierter und digitaler Gesundheitspass für geimpfte, getestete und genesene Personen», so der Swiss-Kadermann weiter.

(amü)

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das sind die sichersten Airlines der Welt
1 / 16
Das sind die sichersten Airlines der Welt
Flugzeuge der deutschen Airline «Lufthansa» auf dem Flughafen in Frankfurt am Main. Trotz gefühlt täglicher Streiks der Piloten gilt die Airline als sehr sicher und rangiert auf Platz 12 der sichersten Fluggesellschaften 2017.
quelle: epa/dpa / arne dedert
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Ah, deshalb dauert das Boarding immer so lang!
Video: watson
Ersetzen Tiktok und Co. das klassische Reisebüro? Neue Studie liefert Erkenntnisse
Viele Ferienhungrige lassen sich in sozialen Medien für ihre Destinationswahl inspirieren. Das kann auch schiefgehen.
Wo einst Kataloge und Angestellte die grosse, weite Welt versprachen, herrscht nun Leere: Die einstige Hotelplan-Filiale am Marktplatz in Zürich-Oerlikon steht seit Wochen leer. Sie ist Opfer der Branchenentwicklung, der Abwanderung der Kundschaft zu Onlinekonkurrenten und der Konsolidierung. Der deutsche Dertour-Konzern hat die einstige Migros-Reisetochter übernommen, so wie einige Jahre zuvor bereits das Traditionsunternehmen Kuoni.
Zur Story