Schweiz
Papst

Bischof von Sitten verzichtet auf Amt: Vatikan nimmt Gesuch an

Le prevot du Grand-Saint-Bernard, Jean-Marie Lovey, le nouvel eveque de Sion pose devant le portrait du Pape Francois, lors d'une conference de presse sur la nomination de nouvel eveque de Sion,  ...
Bischof Jean-Marie Lovey im Jahr 2014.Bild: KEYSTONE

Vatikan akzeptiert Amtsverzicht von Sittens Bischof Lovey

25.09.2025, 18:2125.09.2025, 18:21

Der Vatikan hat den am 2. August eingereichten Amtsverzicht des Bischofs des Bistums Sitten, Jean-Marie Lovey, angenommen. Die Diözese «bittet um Gebete für die Ernennung seines Nachfolgers», hiess es.

«Der Heilige Vater hat diesen Entscheid angenommen und Lovey gebeten, bis zum Amtsantritt seines Nachfolgers in seinem Amt und seinem derzeitigen Dienst als Bischof von Sitten zu bleiben», schreibt die Diözese in einer Erklärung am Donnerstag.

Seit 2014 Bischof von Sitten

Lovey hatte sein Gesuch für den Amtsverzicht gemäss dem kanonischen Recht an seinem 75. Geburtstag an den Papst gerichtet. Es handelt sich also um eine Amtsniederlegung und nicht um einen Rücktritt.

Lovey trat 1971 in den Orden der Chorherren vom Grossen Sankt Bernhard ein und wurde 1977 zum Priester geweiht. Der aus Orsières stammende Lovey wurde im Juli 2014 von Papst Franziskus zum Bischof von Sitten ernannt und trat die Nachfolge von Norbert Brunner an.

Loveys Jahre an der Spitze der Diözese waren geprägt von Fällen sexuellen Missbrauchs innerhalb der katholischen Kirche. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Alle Päpste, die fotografiert wurden
1 / 15
Alle Päpste, die fotografiert wurden

267. Papst: Leo XIV. (Robert Francis Prevost), USA – 2025 bis heute.

quelle: keystone / massimo percossi
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Das ist der neue Papst
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Ständerat tritt nach langer Debatte klar auf EU-Vertragspaket ein
Die bilateralen Beziehungen zur EU gelten als eines der wichtigsten Dossiers in Bundesbern. Eine klare Mehrheit des Ständerats hat am Montag nach einer mehrstündigen ersten Debatte den EU-Verträgen zugestimmt.
Die Eintretensdebatte dauerte in der kleinen Kammer rund sechs Stunden. In den Voten der Befürworter und der Gegner wurde die Tragweite des Vertragspakets mit der EU klar. Mehr als die Hälfte der 46 Mitglieder des Ständerats ergriff das Wort.
Zur Story