Haftbefehl verlässt Zürcher Klinik und setzt Behandlung in Reha fort
Der deutsche Rapper Haftbefehl hat das Zürcher Spital, in dem er zuletzt behandelt wurde, verlassen. Das berichtet die «Bild»-Zeitung. Die medizinische Behandlung des 40-Jährigen ist damit demnach aber noch nicht abgeschlossen.
Haftbefehl, der mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan heisst, soll seine Therapie nun in einer Reha-Klinik nahe Zürich fortsetzen. Wo genau er sich aufhält, soll geheim bleiben.
Zuletzt bei Ausflug am Zürichsee gesehen
Erst am Montag war ein Foto aufgetaucht, das Haftbefehl gemeinsam mit seinem Bruder Capo und zwei Freunden bei einer Autofahrt am Zürichsee zeigte. Der Rapper sass auf dem Rücksitz und zeigte das Peace-Zeichen.
An seiner Nase trug er einen auffälligen Verband. Die Familie bestätigte gegenüber der «Bild», dass das Foto echt sei. Haftbefehl habe die Klinik unter Aufsicht für einen kurzen Ausflug verlassen dürfen.
Nase mehrfach rekonstruiert
Haftbefehl kämpft seit Jahren öffentlich mit seiner Kokainabhängigkeit. Besonders seine Nase wurde durch den langjährigen Konsum schwer geschädigt und laut «Bild» in den vergangenen Monaten mehrfach rekonstruiert.
Auch nach den Eingriffen soll sie durch den erneuten Drogenkonsum wieder in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Im September zeigte sich der Musiker deshalb mehrfach mit einer Maske im Gesicht.
Anfang Oktober erlitt Haftbefehl einen schweren Rückfall. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich so stark, dass er intensivmedizinisch behandelt und zeitweise künstlich beatmet werden musste. Laut «Bild» bestand Lebensgefahr.
Nun setzt der Rapper seine Behandlung offenbar ausserhalb des Spitals fort. (mke)
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